whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
 

      registrieren  

10x10
Montrose
10x10
(Classic-Rock)

Sky Trails
David Crosby
Sky Trails
(Folkrock)

Three Piece Suite
Gentle Giant
Three Piece Suite
(Progressive Rock)

Reap The Storm
Wucan
Reap The Storm
(Stoner Rock)

Children Of The Sounds
Kaipa
Children Of The Sounds
(Progressive Rock)

Light It Up
Hot Water Music
Light It Up
(Emo)

BCCIV
Black Country Communion
BCCIV
(Classic-Rock)

Freedom Machine
Hard Driver
Freedom Machine
(Hardrock)

Two Paths
Ensiferum
Two Paths
(Deathmetal)

Dreaming In The House Of Blues
Ulrich Ellison
Dreaming In The House Of Blues
(Rock)



Anna Calvi -  One Breath     Artist:  Anna Calvi
    Album:  One Breath
    Label:  Domino Records
    Release:  04.10.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Pop ausdrucken 
    Autor:  Valentin empfehlen/teilen 
 

Einen Atemzug - länger muss es nicht dauern, bis große Veränderungen vonstatten gehen. Ein Atemzug - und während des nächsten kommen einem tonnenschwere Wahrheiten über die Lippen, deren Aussprache auf ewig irreversibel ist. Öffnet sich ein Mensch, schließen sich unter Umständen viele Türen. Andere wiederum öffnen sich. 'One Breath', das neue Album von Anna Calvi, beschäftigt sich mit jener Art von Scheitelpunkten, die wohl einen jeden menschlichen Lebenserfahrungsschatz zieren.

Die entsprechende musikalische Sinngestaltung gelingt der britischen Halbitalienerin mit Bravour. Schon der Opener 'Suddenly' macht seinem Namen alle Ehre und stellt unschuldigen, mädchenhaften Singsang Seit an Seit mit scheinbar unkoordinierten Orchestralausbrüchen. Viele weitere Brüder und Schwestern im Geiste sollen folgen, bis das Album mit dem behutsam-choraligen 'The Bridge' seine abschließende Ruhephase erreicht. In 'Piece By Piece' trifft sanft gehauchter Schilfwind-Pop auf lautes, knarzendes Industrial-Getöne und unkontrolliert aufbrandendes Pizzicato. Auch 'Cry' wird mittendrin knatschig, 'Carry Me Over' stellt mit betont dissonanten Streichern seine Eigenwilligkeit unter Beweis. Derweil verwandelt das Stück das Xylophon mit Hilfe von Monotonie in ein ungemein bedrohliches Gerät.

Der exzentrisch anmutende, variforme Gesang Anna Calvis wird in weiten Teilen leicht verhangen wiedergegeben, was der puristischen Produktion zusätzlich einen Hauch von Mystik und Verschlossenheit verleiht. Im instrumental deutlich reduzierten Titel-Song sowie auch beim phasenweise gedroschenen 'Love Of My Life' versucht die Künstlerin sich dagegen ungeniert im Lechzen und Stöhnen - vielleicht, um so etwas wie Sex-Appeal zu transportieren. Entwarnung: Es klingt in Wirklichkeit nicht ganz so unanständig, wie es sich an dieser Stelle lesen mag.

Zu viel Schönheit tut weh, auf zu glattem Grunde rutscht man leicht aus. Mit sämtlichen Titeln auf 'One Breath' entflieht Anna Calvi deshalb im Stechschritt der Eingängigkeit und tilgt damit prophylaktisch jegliches Radio-Potential. Wer eine warme Einladung zum Verweilen sucht, wird hier nicht fündig werden. Jedem ihrer elf neuen Anti-Lieder weist sie seine ganz eigene kratzige Ecke zu; wo andere im Pop mit geschliffenem Skalpell operieren, greift Calvi ganz bewusst zur rostigen Schneide. Immer früh genug, um einem einen Stich zu versetzen, erstickt sie allzu angenehme Melodieführungen in abrupten, ebenenübergreifenden Wechseln, sodass 'One Breath' sich am Ende als genau so unfertig erweist wie der frühe Höreindruck. Kaum eine Stelle, an der nicht irgendetwas latent unbequem klingt. Es liegt alles andere als fern, ein so naturbelassenes und untaktisches Album als fad und wenig ansprechend zu empfinden - aber dann doch bitte erst nach mehrmaligem Anhören.


  WS-Bewertung: 3 User-Bewertung: 5 Deine Bewertung:
0 Kommentare vorhanden Anmelden und mitmachen!
 
Deine Kritik oder dein Kommentar zu
Anna Calvi - One Breath
Meinungsbox
Du bist eingelogged als Anonymous
hier deinen Eintrag abschicken


Kurzinfos: Anna Calvi

Interesse?



Homepage:
- Anna Calvi
- Anna Calvi - MySpace-Profil

Rezensionen:
- One Breath
- Strange Weather


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 09/17
Walter Trout - We're All In This Together

Walter Trout - We're All In This Together


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de