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A Day To Remember -  Common Courtesy     Artist:  A Day To Remember
    Album:  Common Courtesy
    Label:  Selbstveröffentlichung / Caroline Inter
    Release:  22.11.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Hardcore ausdrucken 
    Autor:  jakob empfehlen/teilen 
 

Hart war es für die Fans von A Day To Remember: Waren sie es doch gewohnt, meist nur ein Jahr, selten zwei Jahre auf das nächste Album warten zu müssen. Seit 'What Separates Me From You' sind jedoch ganze drei Jahre verstrichen, in denen man sich zwar mit exzellenten Shows und ein oder zwei Singles ablenken konnte, aber stets auf neues Material vom Popcore-Quintett aus Ocala, Florida gehofft hat. Schuld waren jedoch keine Drogenexzesse, Pädophilie-Skandale, Faulheit - mit welchen Dingen eben andere Bands sich zurzeit profilieren. Nein. Schuld war das böse Plattenlabel. Wie in einem klassischem Märchen aus der Musikwelt. Bereits nach der Warped Tour im Juni 2011 begannen die Jungs, fleißig neue Songs zu schreiben. Doch ein Rechtsstreit mit Victory Records legte die Veröffentlichung auf Eis, bis im Oktober 2013 ein US-Gericht bestätigte, dass die Band ihr neues Album 'Common Courtesy' auch ohne Einverständnis der Plattenfirma veröffentlichen könne.

Das Warten hat sich zweifellos gelohnt und auch die lange Pause verzeiht man der Band, die so schwer für ihre Existenz und das neue Album gekämpft hat. 40.000 US-Dollar kostete das Studio, das sich Sänger Jeremy McKinnon bei sich zu Hause einbauen ließ. Viel Geld, dass aus eigenen Taschen kam. Von den Produktionskosten ganz abgesehen. Aus 40 Songideen pickten sie die 16 besten heraus, die 'Common Courtesy' zu einem würdigen Nachfolger von 'Homesick' und Co macht. In einem Interview sagte McKinnon, das Album sei eine 'reflection on our history, on how small-town kids playing music that doesn't really make sense to the world ended up on the main stages of some of the biggest music festivals around the world.'

Tatsächlich gibt sich das Album als ein gelungenes Amalgam der Gründungszeit, die sich noch entscheidender am Metalcore / Post-Hardcore orientierte, und der aktuellen Richtung des Popcore mit eingängigen melodischen Refrains, harten Riffs und deftigen Growls. Jeder Song ist wie für die Bühne geschaffen, darunter auch einige Akustikballaden, die an passender Stelle das Album auflockern und Zeit zum Luftholen lassen.

Im Opener 'City Of Ocala' besingt McKinnon die Heimat der Band, vor allem die Garage, in der sie zu spielen und die Nachbarschaft angefangen haben zu terrorisieren. Wie die Bandgeschichte von hier aus seinen Fortgang nimmt, erzählt 'Right Back at It Again', das den Fans von den Shows bekannt sein müsste.

Die anderen Stücke, die persönliche Probleme oder eben auch welche der Band ansprechen, sind gewohnt bissig und zynisch. Das beinahe schon traditionelle Thema von richtig und falsch bekommt eine neue Facette 'Best Of Me': 'Just cause you're right doesn't mean I'm wrong!' Von der Härte her beeindruckt wohl 'Violence (Enough Is Enough)' am meisten, ein Song 'about different perspectives from the world and why people do terrible things to each other”, wie McKinnon kommentierte. Und natürlich rechnen A Day To Remember auch mit ihrem alten Label ab. 'The Document Speaks for Itself' wählten sie nicht ohne Grund als ersten Song, den sie aufnehmen wollten. Den Ausschnitt von einer Voicemail, in der Victory-Chef Tony Brummel droht, er werde die Band verklagen, strichen sie aber dann doch am Ende aus der ursprünglichen Version. Übrig blieb ein prächtiges Stück Post-Hardcore, in dem die Band trotz des Deckmantels eines Liebessongs klar macht, was sie von ihrer ehemaligen Plattenfirma halten: 'No fucking respect.'. Nach dem juristischen Sieg können sie mit gutem Gewissen über der Sache stehen, aus der sie sogar gestärkt hervorgegangen sind. Endlich sind sie vollkommen frei, ihren eigenen Weg zu gehen.


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Artikel:
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Rezensionen:
- Homesick
- What Separates Me From You
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