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Muse -  Live At Rome Olympic Stadium     Artist:  Muse
    Album:  Live At Rome Olympic Stadium
    Label:  Warner
    Release:  29.11.2013
   Medium:  DVD/Blu-Ray
    Genre:  Alternative ausdrucken 
    Autor:  Valentin empfehlen/teilen 
 

Muse sind auf dem vielzitierten Rockolymp angekommen. Für alle, die sich dieser Tatsache noch nicht gewahr werden konnten - oder wollten -, tritt das Londoner Prog-Dreigestirn jetzt mit dem zweiten großen Live-Release der Bandgeschichte den Augenscheinsbeweis an.

Die Tour zum aktuellen Album 'The 2nd Law' führte Muse entlang der Grenze zum logistisch Unvorstellbaren über den gesamten Erdball - mit mehr als zwei Dutzend Equipment-Trucks und einem ganzen Tourbus-Geschwader im Schlepptau. Man scheute keine Mühen und Kosten. 2,3 Millionen Fans kamen im Rahmen dieser großen Weltreise in den Genuss eines Bühnenspektakels der Superlative.

'Live at Rome Olympic Stadium' dokumentiert nun die heiße Nacht des 6. Juli 2013, in der Muse die ewige Stadt Kopf stehen ließen - und ihre Bandgeschichte einem neuen, vorläufigen Höhepunkt zuführten. In Italiens Hauptstadt entschied man sich angesichts der enormen Größe des rund 80 000 Zuschauer fassenden Venues für eine vollkommen neue Darbietungsform, die dem Heimatstadion der Fußballclubs AS und Lazio gerecht werden sollte. Mit den zwei gefühlte 500 Meter voneinander entfernten Bühnen, die eine Art Catwalk miteinander verbindet, und den riesigen, blinkenden Aufbauten im Hintergrund wirken die agil umherlaufenden Musiker wie kleine, glitzernde Kügelchen in einem gigantischen Flipper-Automaten.

Matt Bellamy, Dom Howard und Chris Wolstenholme - die übrigens, wohl um die Größe des Events zu unterstreichen, nie in Nahaufnahme gezeigt werden - setzten mit ihrer jüngsten Bühnenshow so viele optische Reize wie nie zuvor. Dass die Künstler sich im Laufe des Spektakels mehrmals umziehen und Sänger Bellamy die Hightech-Brille aus dem 'Madness'-Video mit dabei hat, sind da noch die kleinsten Sensationen. Nicht selten fiel es auf der 'The 2nd Law'-Tour schwer, sich auf die dargebotene Musik zu konzentrieren - denn die schrumpfte zum Bruchteil eines ungeheuer großen Ganzen. Intime, nahe gehende Momente werden dadurch ohne Frage erschwert und müssen mitunter erzwungen werden. Zum Beispiel dann, wenn Bellamy fernab seiner Entourage an Flügel oder Klavier Platz nimmt (Ja, beides ist vorhanden).

Sogar die song-individuellen Video-Einspieler erwachen zum Leben. Plötzlich verblassen die Projektionen und es stürmen deren Protagonisten auf die Bühne; der Gier-Banker, der das Stück 'Animals' illustriert, stirbt vor den Augen von Zehntausenden den Bühnentod, nachdem er minutenlang bündelweise Banknoten in die Menge hat flattern lassen. Seine hyperaktive Kollegin trinkt wenig später zu den Klängen von 'Feeling Good' Benzin aus einer Zapfsäule, bis sie ihrerseits verendet.

Die wandlungsfähige, quietschbunte Videowürfel-Pyramide, die an den übrigen Tourstationen über der schüsselartig eingefassten Bühne schwebte, dabei ständig Form und Projektion änderte, um sich schlussendlich über die performenden Musiker zu stülpen, spielte in Rom keine Rolle - stattdessen schwebt zu 'Guiding Light' eine überdimensionale Glühbirne majestätisch über der Menge. In einer Art Zugaben-Sektion bietet die DVD mit Live-Aufnahmen aus Las Vegas und Dallas jedoch auch Einblicke in die ordentliche Show-Routine.

Oft haben Muse so viel zugleich zu zeigen, dass ein Vertikal-Splitscreen herhalten muss. Damit liefern sie auch dem DVD-Konsumenten die band-typische Live-Überreizung ins Haus. Letztere ist ein nur zu gutes Spiegelbild des massiven Rummels, dem sich Muse heutzutage ausgesetzt sehen, und wird manch einen alteingesessenen Hörer durchaus schmerzen.

Mit der Konzertaufnahme an sich hat es allerdings noch nicht sein Bewenden. Den Fan erwartet zusätzlich ein kleiner - womöglich etwas zu kleiner - On-The-Road-Kurzfilm, der die schier unglaubliche Dimension des zurückliegenden Tour-Unterfangens im Zeitraffer veranschaulicht, und es liegt ein Live-Album zum Auftritt bei, das wie so oft leider der Kürzung unterfallen musste. Im Ganzen dennoch kein überflüssiges, attrappenhaftes Bonusmaterial, wie es in der Vorweihnachtszeit so oft in den Markt abgesondert wird. 'Live at Rome Olympic Stadium' ist ein eindrucksvolles und würdiges Fazit einer energiegeladenen Unternehmung, die selbst eine Band wie Muse an ihren Grenzen ('too much') hat kratzen lassen. Und eines ist es sicherlich: ein cooles Weihnachtsgeschenk an den Fan.


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Rezensionen:
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