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Within Temptation -  Hydra     Artist:  Within Temptation
    Album:  Hydra
    Label:  BMG
    Release:  31.01.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Gothicmetal ausdrucken 
    Autor:  Ingo empfehlen/teilen 
 

Wikipedia lehrt uns: "Die Hydra ist ein vielköpfiges schlangenähnliches Ungeheuer der griechischen Mythologie. Wenn es einen Kopf verliert, wachsen an dessen Stelle zwei neue, zudem war der Kopf in der Mitte unsterblich". Besser kann man auch das neue Album der niederländischen Gothic Metal-Formation Within Temptation auch nicht beschreiben. Trotz aller Kritik an der musikalischen Ausrichtung erweist sich die sympathische Formation als beständig und widerstandsfähig, "Hydra" zeigt sich zudem als vielschichtiges und vielseitiges Album, das vielköpfige Seiten des musikalischen Ungeheuers zeigt.

Richtig Gothic Metal sind Within Temptation seit ihrem Debüt "Enter" und vielleicht noch seit "Mother Earth" sowieso nicht mehr, was danach kam, war groß arrangierter, bombastischer Symphonic/Gothic Rock mit harten Gitarren und ohne die Grunts von Robert Westerholdt.

Was im Vorfeld durchsickerte, sorgte für zahllose Spekulationen und Diskussionen, Duette, Duettpartner und die Rückkehr zu den Grunts erregte die Gemüter oder sorgte sogar für regelrechte Shitstorms speziell für die Info, dass man mit Rapper Xzibit zusammenarbeiten würde. Fakt ist, dass Within Temptation wieder für großes Gothic-Bombast-Kino sorgen - Gothic-Schlager-Vorwürfe hin oder her, die Songs laufen hervorragend rein und stellen die wohl abwechslungsreichsten Kompositionen seit langem dar.

"Let Us Burn" ist eine intensive Heavy-Nummer mit dramatischen Gesangslinien von Sharon den Adel, die angenehm wuchtig und angedunkelt das Album eröffnet. "Dangerous feat. Howard Jones" eröffnet mit flottem Schlagzeug und eingängigen Gitarren-Leads, die Stimme des Ex-Killswitch Engage-Frontbrüllwürfels, der sich aber im Song härtemäßig zurückhält, passt hervorragend zur Komposition und sorgt in den gemeinsamen Passagen für eine emotionale Tiefe. Toller Song.

Der Zankapfel "And We Run feat. Xzibit" beginnt verhalten und recht unauffällig, wogt sich aber im Laufe zu einem Orchester-Drama-Rocker auf, der erst durch den Sprechgesang des Rappers mit den Gesangsflächen der Frontfrau die richtige Würze erhält. Klingt vielleicht etwas nach Mr. President, wirkt aber weder aufgesetzt noch konstruiert, sondern überraschend homogen und natürlich. Ein reizvoller Kontrast der Gesangsstile mit feinen Melodien, insgesamt ein sehr gelungener Crossover und einer der stärksten Songs des Albums. Mit "Paradise (What About Us?)" folgt das bereits bekannte Tarja-Duett, das vielleicht der klassischste Gothic Metal-Song des gesamten Materials darstellt, mit feiner Klavierlinie, simplem, aber effektivem Riff ausgestattet ist und die zwei herausragenden Stimmen der Szene vereint.

"Edge Of The World" fällt neben diesen vier Übersongs fast etwas ab durch den verhaltenen Beginn und weiteren Verlauf, dennoch ist einzeln betrachtet die Nummer ein atmosphärischer Seelenkrauler, der zum Träumen und tief seufzenden Schmachten einlädt. "Silver Moonlight" beginnt ebenso ruhig, bevor es Bandtypisch ordentlich feuert und Sharon ihre bekannten Stärken ausspielen kann. Seit dem Debüt kommen hier endlich mal wieder Roberts Grunts zum Einsatz, die aber leider etwas weit in den Hintergrund gemischt wurden. Schade, denn diese Kombination wirkt nicht so angestaubt und altbacken, wie sie seit Jahren den Ruf hat.

"Covered By Roses" ist ein typischer WT-Song, der mit breiten Riffs, großen Melodien, zahlreichen Instrumentierungen und den warmen Gesangsfarben der Frontfrau für eine weitere gute, nachhaltige Nummer sorgt. "Dog Days" beginnt erneut ruhig und verhalten, entwickelt sich aber auch zu einer intensiven, atmosphärischen Nummer, bei der die Gitarren eine untergeordnete Rolle spielen, ohne aber an Wucht zu verlieren. Auch wenn die Lyrics im Refrain nicht zu den großen Ergüssen zählen sollten, geht die Textzeile "1,2,3,4, what are you waiting for" dennoch gut ins Ohr.

"Tell Me Why" beginnt wuchtig und flott, lässt Verschaufpausen, um dann in der Drama-Achterbahn wieder Hochgeschwindigkeit aufzunehmen. Mit dem typischen WT-Refrain ein weiterer Volltreffer. "Whole World Is Watching feat. Dave Pirner" ist der Band wohl ein absolut Radio-kompatibler Song gelungen, den man in den entsprechenden Sendern öfters zu hören bekommen könnte. Vielleicht etwas zu süßlich, vielleicht zu mainstreamig und zu kommerziell, aber dennoch mit Flair und absolut stimmig.

Unnötig zu sagen, dass die Produktion absolut herausragend ist und die zahlreichen Kleinigkeiten und untergemischten Facetten ebenso zur Geltung bringt, mit einem warmen Gesamtton, der den Songs eine weitere Tiefe verleiht und so neben den starken Kompositionen den Stücken eine weitere Nachhaltigkeit beschert, dass der Langzeitwert des neuen Materials deutlich über dem der letzten Alben liegt.

"Hydra" ist das beste Within Temptation-Album seit langem und sorgt für Überraschungen wie damals "Mother Earth", nur dass das aktuelle Werk für deutlich mehr Abwechslung sorgt. Pflicht-Check für alle Fans, bei denen Gothic auf dem Musikgeschmack prangt!


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