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Arc Iris -  Arc Iris     Artist:  Arc Iris
    Album:  Arc Iris
    Label:  PIAS / Bella Union
    Release:  28.03.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Pop ausdrucken 
    Autor:  BartekJC empfehlen/teilen 
 

Sie ist Multi-Instrumentalistin, ehemalige NASA-Mitarbeiterin und Ex-Mitglied der Folkband The Low Anthem. Die Rede ist von Joice Adams. Letztes Jahr beschließt die Amerikanerin von der Ostküste, sich einem Projekt zu widmen, welches den Titel 'Arc Iris' trägt und trommelt dafür sieben Musiker zusammen - Gastmusiker nicht miteingerechnet. Denn wie beispielsweise bei Sting steckt auch in ihrem Kopf so viel Ideenreichtum und Kreativität, dass es für eine Band, die ihrem Genre treue bleibt, nicht ausreicht. Und ähnlich, wie Sting es oft vorgemacht hat, präsentiert sie uns ein echtes Pop-Juwel.

Nehmen wir gleich den Country-Folk-Opener 'Money Gnomes', in dem Bass, Gitarre, Klavier, Drums, Banjo, Trompete, Violine und diverse altmodische perkussive Elemente, welche nach Waschbrett, Glasflaschen und Metall klingen, mit inbegriffen sind. Klanglich ist es ein toller Start in eine Reise, die wie ein Roadtrip durch die US-Südstaaten an Ranches und der weiten Prärie entlangführt. Auch Songs wie 'Might I Deserve A Train' oder 'Whiskey Man' bewegen sich zwischen folkloristischer Zurückgezogenheit und der reisefreudigen Aufbruchstimmung à la Of Monsters And Men. Dann macht man einen Zwischenstopp in einer Good Ole American Bar und es erklingt mit 'Singing So Sweetly' oder 'Swimming' Cabaret-artiger Salonjazz, auf dem der Pianist besonders verspielt in die Tasten hauen darf.

Und schließlich, wenn man abends nach der langen Fahrt ins Reich der Träume versinken möchte, taucht 'Honor Of The Rainbow' auf. Ein neuneinhalb Minuten langer Zweiteiler, der mit einem Dialog zwischen Streichquartett und indianischem Gesang eingeleitet wird. Darauf folgt eine märchenhaft vorgetragene Ballade, die vielmehr einer vorgesungenen Gute-Nacht-Geschichte gleicht, in der Tempo und Stimmung abwechselnd vom verträumten und melancholischen Schlaflied zur epischen abenteuerlichen Sage überläuft. Über all dem steht noch der mal verspielte, mal sphärische, aber immer zauberhaft zarte Gesang von Joice Adams - die zuckersüße Kirsche auf dem riesigen musikalischen Eisbecher, den uns Arc Iris serviert. Nicht selten fällt in ihrer Stimme eine mögliche Verwandschaft zu Norah Jones auf, insbesondere beim bluesigen Countrysong 'Powder Train'.

Am Ende erfeute man sich an elf Songs, die bis ins kleinste Detail genial arrangiert wurden, auch metrisch und harmonisch äußerst ausgefeilt sind und so viele Genre miteinander kombinieren und dann wieder austauschen, dass man sie mit den Fingern kaum aufzählen kann – auch in diesem Punkt können sich Arc Iris und Großmeister Sting die Hand reichen. Als Zuhörer wird man praktisch gezwungen, jeden Song mehrmals ganz bewusst wahrzunehmen, um fast wie bei einer Schatzsuche auch die kleinsten Details in der Musik zu entdecken. Arc Iris gehört mit ihrem Debüt somit zum Besten, was anspruchsvolle Popmusik in letzter Zeit zu bieten hatte.


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