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Arkona -  Yav     Artist:  Arkona
    Album:  Yav
    Label:  Napalm Records
    Release:  25.04.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Vikingmetal ausdrucken 
    Autor:  dvergir empfehlen/teilen 
 

Für metschwangere Trink- und Schunkellieder sind die Russen Arkona nicht unbedingt bekannt. Stattdessen bietet der Fünfer um Frontfrau Masha slawischen Pagan-Metal mit größerer Vielfalt und Tiefgang. Studioalbum Numero Sieben bietet alles was das Heidenherz erfreut: Kernige Gitarrenriffs, Sackpfeifen, Flöten, epische Keyboards und eine Mischung aus Klar- und Schreigesang. Der Fokus von 'Yav' liegt stärker auf der Gitarrenarbeit als auch noch auf 'Slovo' und dem 2009er 'Goi, Rode, Goi!' und verzichtet mehrheitlich auf die genretypischen, heroischen Chöre. Das Resultat ist vielschichtiges und abwechslungsreiches Album mit einer Spielzeit von 69 Minuten.

Bemerkenswert ist auch das Artwork von Gyula Havancsák. Der Ungar ist kein Unbekannter in der Szene und hat schon Bands wie Annihilator, Grave Digger, Sear Bliss und Tyr mit beindruckenden Motiven versorgt. Das Artwork greift das Thema des Albums gelungen auf: Die Trennung der körperlichen Welt (Yav) von der spirituellen (Nav).

Doch zurück zur Musik. Das Album startet mit kehligem mönchsähnlichem Gesang. Untermalt von Keyboard-Teppichen schafft der Opener 'Zarozhdenie' erstmal die notwendige Atmosphäre. Schnell bricht sich jedoch Spielfreude Bahn, um dann wieder träumerischer Epik die Zügel zu überlassen. Ein Hauch von Moonsorrow macht sich breit. 'Na Strazhe Novyh Let' tritt dann erstmal aufs Gaspedal, bevor dann genretypischen Stampfrhythmen ausgepackt werden - untermalt mit Sackpfeifen. 'Serbia' beschreitet schließlich klassische Pagan-Metal-Pfade, bevor es mit 'Zov Pustyh Dereven' wieder wild durcheinader geht. Cleanes Gitarrengezupfe mit Rabengeschrei ebnet den Weg für schwarzmetallische Raserei, um dann scharf in Richtung Schunkelei abzubiegen. Song Nummer Fünf 'Gorod Snov' ist dann weniger chaotisch und bietet klassisches Pagan/Folk-Material. Das nächste Stück 'Ved Ma' dürfte der Song sein, der live für die meiste Furore sorgen wird: Feinste Mid-Tempo-Nackenbrecher-Riffs. Der nächste Song 'Chado Indigo' ist wohl weniger Bühnen-tauglich. Er bietet als Intro heiseres Geflüster gefolgt von einem filigranen Piano-Part. Danach rumpelt es fleißig los, um dann mit Kinderstimmen und -gelächter für Verwirrung beim Autor zu sorgen. Mit dem fast 14 Minuten dauernden Titelsong 'Yav' biegt das Album dann auf die Zielgerade ein. Auch hier wechseln sich geflüsterte, ruhige Parts mit heftigeren Gitarrenläufen ab. Der Song wirkt in sich jedoch strukturierter. Den Rausschmeißer macht mit 'V' Ob 'Jat'Jah Kramoly' das wohl ruhigste Stück der Platte. Ruhig, aber bestimmt nicht sanft.

Fazit: Mit 'Yav' liefern Arkona ein vielschichtiges Album ab, das eine konsequente Weiterentwicklung darstellt. Die altgedienten Fans der Russen kommen dabei genauso auf ihre Kosten wie Neueinsteiger. Was bei aller Komplexität und Vielschichtigkeit jedoch auf der Strecke bleibt ist der roter Faden. Auch fehlt es an einer Hyme oder einer Melodie mit Ohrwurm-Charakter. Alles in allem ist Yav jedoch ein vor Spielfreude strotzendens Album. Wer auf intelligenten Pagan-Metal steht, sollte mal ein Ohr oder zwei risikieren.


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