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Death -  Leprosy (Re-Release)     Artist:  Death
    Album:  Leprosy (Re-Release)
    Label:  Relapse Records
    Release:  25.04.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Deathmetal ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Hier haben wir einen absoluten Klassiker des Death-Metal-Genres in einer sehr ansprechenden, neu gemasterten Wiederveröffentlichung. Es ist nicht die erste Wiederveröffentlichung dieses modernen Klassikers. Bereits 2008 erschien bei Century Media eine remasterte Neuauflage von "Leprosy" als Digipack, die fünf Live-Bonus-Tracks enthielt. Dieses Mal war Alan Douches verantwortlich, der u.a. als Produzent von Nile oder Mastodon bekannt ist und bereits die Death-Alben "Individual Thought Patterns" (1993) und "Spiritual Healing" (1990) neu abmischte. Auch die Alben "Human" (1991) und "The Sound of Perserveance" (1998) wurden in den letzten Jahren bereits von Relapse neu aufgelegt, so daß mit diesem Re-Release fünf der sieben Death-Alben neu in einer mehr als würdigen Edition mit umfangreichem Bonusmaterial erhältlich sind. Doch dazu später mehr.

Mancher würde sagen, dieses Album ist DER Klassiker, DIE Blaupause für all das was nach ihm kam und als Death-Metal in die Musikgeschichte einging. 2010 wählte die Redaktion des Rock-Hard-Magazins "Leprosy" zum "wichtigsten Death-Metal-Album" überhaupt. Obwohl es ähnliche journalistische Lorbeeren zu beinahe jedem anderen Album der Band gibt, eine recht beeindruckende Ehrung. li]Death[/li]-Bandgründer Chuck Schuldiner, 2001 mit nur 33 Jahren an einem Hirntumor verstorben, gilt heute als Metal-Pionier und Legende. 1983 gründete der die im Lauf ihrer Bandgeschichte durch viele Turbulenzen gegangene Gruppe in Orlando, Florida. Das Debüt "Scream Bloody Gore" erschien 1987, darauf folgte bereits ein Jahr später das hier besprochene Zweitwerk "Leprosy" mit dem bekannten Cover-Artwork von Ed Repka. Der (kommerzielle) Durchbruch gelang schließlich mit dritten Album "Spiritual Healing" 1990. Bis heute ist die Band, 13 Jahre nach ihrer Auflösung, ein erfolgreicher und nach wie vor hochaktueller Name im Metal-Genre, wie die zahlreichen Wiederveröffentlichungen belegen. Wie das im Jahr zuvor erschienene Debüt-Album ist "Leprosy" noch stark vom Thrash-Metal beeinflußt - Bands wie Slayer, Metallica oder Venom hatten Schuldiner stark geprägt. Dennoch ist auf diesem Album noch etwas anderes zu hören und zu spüren: Extreme Elemente, die prägend für die spätere Weiterentwicklung des Genres waren. Wenn man zudem rückblickend die Geschichte der Band betrachtet, war dieses Album ein wichtiges "Übergangsalbum". Es gab neue Musiker nach dem Debüt und bereits beim Folgealbum "Spiritual Healing" zeichnete sich sowohl bei Musik als auch Texten mehr Anspruch ab, die hier an manchen Stellen schon erahnt werden kann. Die Gore-und Horrorelemente sind weitgehend verschwunden, auch wenn nach wie vor Tod und Schmerz Thema sind, aber (auch) aus einer gesellschaftlichen Perspektive.

Neun Songs, nur 38 Minuten - und glaubt man Gerüchten, war das damals eine selbst auferlegte Disziplinierungsmaßnahme, um keine verzeihlichen Füller zuzulassen. Die gibt es dann auch tatsächlich nicht, jeder Song ist ein Kracher, einige wie 'Pull The Plug' absolute Klassiker, die von vielen späteren Death-Metal-Bands gecovert wurden. Bereits der überragende Opener, der Titeltrack 'Leprosy' hat alles: Tolle Riffs, schicke Soli, damals wegweisende Double-Bass-Drums und Schuldiners derbe Reibeisen-Stimme - alles da! 'Born Dead' hat ebenfalls die wummernde Double-Bass und das Tempo war für damalige Verhältnisse immens. 'Forgotten Past' und 'Left To Die' glänzen mit spektakulären, berühmten Soli. 'Open Casket' dürfte der härteste Song der Scheibe sein: brutal die Musik und unverblümt der Text über den Tod. 'Choke On' beginnt mit einem schleppenden Intro, doch schon kurz darauf wird dem Ende der Scheibe entgegen gefräst. Diese neun Songs machen keine Gefangenen!

Neben dem remasterten, eigentlichen Album enthält die Deluxe Edition 50 Minuten bisher unveröffentlichtes Bonusmaterial in Form von Demos und Proberaum-Aufnahmen. Das Digipack enthält ein 24-seitiges Booklet mit bisher unveröffentlichten Fotos und neuen Liner Notes von Ian Christe (Sirius/XM) und Jeremy Wagner (Broken Hope). Die auf 2000 Exemplare limitierte 3CD-Deluxe-Edition enthält zusätzlich noch 40 Minuten bisher unveröffentlichte US-Live-Aufnahmen aus dem Jahr der Veröffentlichung. Auch das Bonusmaterial wurde digital aufbereitet, wobei die Qualität dennoch deutlich als Live- bzw. Proberaumaufnahmen erkennbar bleiben. Nicht ohne einen gewissen Charme übrigens.

Ein Klassiker dessen, was man heute Old-School-Death-Metal nennt und der ohnehin vergriffen war, liebevoll und seiner Klasse würdig neu aufbereitet? Auf Vinyl, Digipack und als Limitierte 3CD-Edition, mit bisher unveröffentlichtem Bonusmaterial - was will man mehr? Wer diesen zeitlosen Metal-Meilenstein bisher noch nicht besitzt und sich für die Entwicklung des Death-Metals interessiert, sollte jetzt zugreifen.


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