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Dudley Taft -  Screaming In The Wind     Artist:  Dudley Taft
    Album:  Screaming In The Wind
    Label:  A.B.A.G. / Just For Kicks Music
    Release:  27.06.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  Michael empfehlen/teilen 
 

"Screaming In The Wind" heißt das dritte Solo-Projekt des amerikanischen Rocksängers und Bluesgitarristen Dudley Taft aus Ohio. Taft war in den 90er Songwriter der Bluesrock-Bands Sweet Water, Second Coming und Omnivoid, bevor er mit der Dudley Taft-Band sein eigenes Projekt gründete und die beiden Alben "Left For Dead" und "Deep Deep Blue" veröffentlichte. Vor kurzem kaufte Taft ein Haus mit integriertem Studio - von niemand geringerem als der Gitarren-Legende Peter Frampton. Dazu holte er sich für das neue Album den Grammy-Gewinner Tom Hambridge als Produzenten, der u. a. schon für George Thorogood gearbeitet hat. Das Album ist in den USA bereits im Mai über das Label American Blues Artist Group erschienen und jetzt auch endlich in Deutschland erhältlich. Höchste Zeit also für uns, Dudley Tafts Schreien im Wind zu lauschen.


Wie schon beim Vorgängeralbum "Deep Deep Blue" sieht sich Taft auch jetzt wieder der rockigeren Seite des Blues verpflichtet. Einflüsse von ZZ Top und Thin Lizzy sind unüberhörbar. Das wird schon in der Eröffnungsnummer 'Hard Time Killing Floor Blues' deutlich, ursprünglich eine Nummer des 1969 verstorbenen Bluesmusikers Skip James. "Der Riff dieses Songs ging mir letztes Jahr nicht wieder aus dem Kopf", erklärt Dudley Taft. "Ich habe ihn ein bißchen im Stil von 'Black Dog' von Led Zeppelin interpretiert." Herausgekommen ist dabei eine griffige Neuauflage des Klassikers, die durchaus neugierig auf die folgenden 50 Minuten macht. Bevor Taft mit seinen eigenen Songs weitermacht, folgt aber noch ein zweites Cover. Er hat sich hierfür den Song 'Pack It Up' des 1976 vertorbenen Gitarristen Freddie King ausgesucht und wird dabei von der "Muscle Shoals Horn Section" mit Posaune, Trompete und Saxophon unterstützt. So kommt schnell echtes Rhythm'n'Blues-Feeling auf. Spätestens beim nächsten Song, dem energiegeladenen 'Red Line', setzt sich jedoch der Gitarrenrock durch. Passend zum Text über eine schnelle Autofahrt legt der Song an Tempo zu und kann vor allen Dingen durch groovige Gitarrenriffs überzeugen, die immer wieder im positiven Sinne an ZZ Top erinnern. Rein optisch könnte der Bluesmusiker mit der Sonnenbrille und dem langen Bart auf dem CD-Cover ja auch als jüngstes Mitglied der bärtigen Hardrocker durchgehen. Der Titeltrack 'Screaming In The Wind' begann sein musikalisches Dasein ursprünglich als instrumetaler Riff, den Taft für die Webseite "American Blues Scene" einspielte. "Sie haben mir dann gesagt, ich soll doch einen ganzen Song daraus machen", erklärt der Musiker, der den Song für einen der stärksten des ganzen Album hält. Ja, diese langsame Bluesnummer punktet. Neben seinen beiden alten Weggefährten John Kessler und Jason Petterson an Bass und Drums hat sich der Gitarrist und Sänger diesmal weitere prominente Unterstützung geholt: Reese Wynans an Keyboards und E-Orgel hat schon für Stevie Ray Vaughan gespielt. Auf dem Song 'The Reason Why' begeistert Wynans mit einem herrlichen Solo auf der B3-Orgel. Bei 'Barrio' gibt es dann an Gospel erinnernde Backgroundharmonien durch weibliche Gesangsunterstützung in Form der Geschwister Ann und Regina McCrary. Eine schöne entspannte Nummer und genau das Richtige für lauschige Sommerabende am Lagerfeuer. Danach werden die Riffs bei 'Sleeping In The Sunlight' wieder etwas härter, während die Gitarre in der Schlussnummer 'Say You Will' über weite Strecken in ihrer singenden Spielweise an David Gilmour erinnert und dem abwechslungsreichen Album so noch eine völlig neue Note hinzufügt.

Gitarrenlastiger Bluesrock ist im Kommen, und es muss nicht immer nur Joe Bonamassa sein, das beweist Dudley Taft mit seinem dritten Solo-Album auf eindrucksvolle Weise. Bei manchen Songs allerdings erscheint seine Stimme fast ein wenig zu "zahm" für die Intention, schmutzigen und groovigen Blues zu singen. Vielleicht sollte Taft vor den nächsten Aufnahmen noch ein paar Whiskey trinken, ob nun mit oder ohne Soda. Aber das ist natürlich alles eine Frage des Geschmacks. Erhältlich ist der Silberling in Deutschland als Import sowie exklusiv beim Deutschen Vertrieb Just For Kicks Music.


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