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Deleyaman -  The Edge     Artist:  Deleyaman
    Album:  The Edge
    Label:  TTO Records
    Release:  04.07.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Dark Wave ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Deleyaman geistern - und bei dieser Band ist dieses Wort Programm - schon länger durch den Äther, den sie so wundersam in Klänge fassen können. "The Edge" mag in Vergleich zu früheren Alben wie "Fourth" - gerade im Jahr 2014 - greifbarer, geerdeter sein. Es gibt schon beim Opener "Moon" Gitarren, die klar einer Indie / Post Rock - Schiene zugeordnet werden können. Vergleichbare, erfassbare Klänge gab es früher seltener; auf den alten Alben domnierten das Schweben der Synthesizer und die alles entrückenden Klänge der Duduk.

Dieses legendäre armenische Blasinstrument wurde der breiten Öffentlichkeit zuerst von Hans Zimmer und Lisa Gerrard auf ihrem Soundtrack zu "Gladiator" näher gebracht. Immer noch unverständlich, dass so wenige auf eine starke Atmosphäre wertlegende Bands dieses Instrument mit seinem überragend schön-tragischen Klang verwendet haben.

Bei Deleyaman ist die Duduk zentrales Instrument, um die sphärischen Klänge bauen sind weitere, häufig sehr fragile Klangkompositionen auf - Xylophone, akustische Gitarren, sehr viel Synthesizer. Deleyaman sind sich auch nicht zu schade, eine weibliche Stimme französische Gedichte deklamieren zu lassen - bei jeder anderen Band würde das albern oder peinlich wirken; bei Deleyaman ist es stimmig und vergrößert die Atmosphäre noch.

Wenn man Deleyaman mit irgendjemandem vergleichen wollen würde könnte man möglicherweise ...And Also The Trees und Dead Can Dance als Referenzen anführen. Nichtsdestotrotz sind Deleyaman einzigartig. Die volle, düstere, tiefe Stimme von Sänger Aret Madilian trägt die ruhigen, ätherischen Stücke direkt in den Kopf des Hörers. Passend dazu beschäftigen sich die Texte mit dem Ende der Zeiten - im Großen wie im Kleinen. Die Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz steht auf eine fast absurde Weise im Vordergrund - man vermittelt eine zutiefst melancholische Version von "Carpe Diem" - mach einfach, es ist eh egal, alles endet ohnehin.

Eine Abrechnung mit dem modernen Leben wie "Hey Now" ruft auf zur Nonkonfirmität, zum Leben, zum Sterben, aber bloß nicht zum Leben als Rädchen im System. 'Your road, your path to wisdom / sold for dollars and cents on the supermarket shelves / your four wheel drive revelations / on middle class tree-lined freeways / exit to suburban dreams....' Warum also.... da ist das hier doch viel besser: 'So hey now.....won't you come along and sing me my favorite song?'

Deleyaman sind todtraurig, aber machen das beste daraus. Die sofort einnehmende, wunderschöne Musik zwischen Post Rock, Shoegaze, Indie, Dark Wave und klassischem Ambient transportiert diese Melancholie direkt in die Synapsen des Hörers. Entrückung garantiert.

Wer das antesten möchte, höre sich 'Castles In The Sand' an - bei diesem Song dauert es gerade mal 20 Sekunden, bis jede bis dahin vorhandene Stimmung in verträumten Weltschmerz verwandelt wird.

Deleyaman sind an Schönheit kaum zu überbieten.


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- Deleyaman - offizielle Website

Rezensionen:
- The Edge
- The Lover, The Stars & The Citadel

Kurzinfos: Dead Can Dance

Rezensionen:
- Anastasis


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