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Wolves In The Throne Room -  Celestite     Artist:  Wolves In The Throne Room
    Album:  Celestite
    Label:  Artemisia
    Release:  18.07.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Blackmetal ausdrucken 
    Autor:  Valentin empfehlen/teilen 
 

Frohe Kunde aus der Olympia-Kommune: Wolves In The Throne Room legen nach! 'Celestite' heißt der Nachfolger des 2011 erschienenen Blackgaze-Labsals 'Celestial Lineage'. Die semantische Anknüpfung lässt Schlüsse zu und wiegt damit eine ganze Hörerschaft in Sicherheit. Das Cover-Artwork ziert ein strontiumsulfatblauer Sternenhimmel. 'We left some work undone with Celestial Lineage!', verkünden Nathan und Aaron Weaver. Eine Warnung sieht anders aus.

So weit, so verheißungsvoll. Doch schon der Eröffnungstrack 'Turning Ever Towards The Sun' schürt eine gewisse Unruhe. Kann das noch ein Intro sein? Und wo sind die Gitarren? Screamt da bald mal wer? Was ist in die Weaver-Brüder gefahren? Fragen über Fragen.

Eine Rasterfahndung in der Partitur ist aussichtslos, die Wahrheit simpel: Wolves In The Throne Room haben sich auf 'Celestite' vollends dem Ambient verschrieben - und dabei Klänge geschaffen, die ohne Weiteres der Unterlegung von Weltraumszenen dienen könnten. Viele davon entstammen als geisterhafte Ebenbilder im Kern den Texturen des Vorgängers. Schwerfällige, dumpfe Bass-Pulse, Salven synthetischen Flackerns oder Tröpfelns - wie Treibgut driften sie durch die elektronisch getragenen, breitflächigen Soundscapes. Anstalten, die Führung zu ergreifen und ein melodisches Eigenleben zu beginnen, machen sie nicht. Auch das aufgeschürfte Gitarrendröhnen im knapp sechsminütigen - und damit für 'Celestite' noch verhältnismäßig kurzen - 'Initiation at Neudeg Alm' entpuppt sich als leere Drohung. In 'Bridge Of Leaves' lädt die Astralorgel zum besucherlosen Gottesdienst im All. Von der hohen Kanzel dirigiert Sunn O)))-Produzent Randall Dunn den Etikettenschwindel.

Wenig Übersicht, viel Panorama. Viel Spielraum, wenig Struktur: 'Celestite' generiert Atmosphäre, und das in epischen Ausmaßen. Nicht, dass Wolves In The Throne Room dafür in der Vergangenheit nie Passagen aufgewendet hätten. Im Gegenteil: Zum Generieren eines stimmungsvollen Rahmens bestellen die Wölfe traditionsgemäß weitläufige Korridore ihrer Veröffentlichungen. Nur fehlt dem Ganzen diesmal der Kern; der Rezipient blickt in ein weiches und geräumiges, aber doch leeres Himmelbett, hat er es erst einmal abgedeckt. Genatzt!

Muss man Wolves In The Throne Room nun dafür verurteilen, im Jahre 2014 einmal keinen Black Metal fabriziert, sondern sich stattdessen über ihr bandeigenes Label Artemisia Records einen lang gehegten Traum erfüllt zu haben? Bestimmt nicht. Zwar mag 'Celestite' Gefahr laufen, den einen oder anderen metallisch verwurzelten WITTR-Anhänger auf halber Strecke verdursten zu lassen. Die musikalische Leistung aber bleibt davon unbeschadet und ist - den Mut zum Umdenken noch außer Betracht gelassen - kaum zu beanstanden, wenn auch nicht in besonderem Maße stimulierend.


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Wolves In The Throne Room - Celestite
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- Wolves In The Throne Room - offizielle W

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