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Alvvays -  Always     Artist:  Alvvays
    Album:  Always
    Label:  PIAS / Transgressive
    Release:  18.07.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Indie-Pop ausdrucken 
    Autor:  Valentin empfehlen/teilen 
 

Wir Deutschen sind die Ahnungslosen. Die Engländer, Spanier und Franzosen wissen es schon längst: Der Buchstabe W hat zwei Hälften. Auch wenn man sich über deren genaue Einstufung in der Buchstabenwelt - sind es nun zwei 'V' oder zwei 'U'? - noch uneins ist... irgendetwas muss ja dran sein an dieser Interpretation.

Und das ist es auch. Den Bandnamen der Fuzz-Popper von Alvvays korrekt zu lesen, kostet einen doch verdächtig wenig Anstrengung. Pi mal Daumen etwa genau so wenig Anstrengung, wie sich Sängerin Molly Rankin - jedenfalls in ihrer lyrischen Rolle - von einer idealen Hochzeit erhofft: 'So, honey, take me by the hand and we can sign some papers / Forget the invitations, floral arrangements and breadmakers' Verse aus dem inbrunstgetränkten 'Archie, Marry Me', die so schnörkellos und pathosfrei daherkommen, dass es fast schon wieder kitschig ist.

Rankins klinisch reines Gesangsorgan tönt sich fast unangenehm hoch und linear durch die neun hochmelodiösen Popsongs des nahezu selbstbetitelten Debüts 'Always' (mit 'w'). Es ist die Konstante der Glattheit auf diesem ansonsten überwiegend verwischt-verwedelten Aquarell-Album. Das aber in seiner Eingängigkeit eine klare Linie fährt. Eine so saubere und geschmeidige Hookline beispielsweise, wie sie das Quintett für 'Party Police' gebastelt hat, zaubert sich nicht allerorts einfach mal eben aus dem Hut. Es gibt also doch noch unverbrauchte Melodien in dieser Welt - man muss nur ein bisschen jammen. Und auf 'Always' gibt es neben Pragmatikerhochzeiten dann doch noch ein bisschen Ausschweifung, worüber dieses Stück ebenfalls Zeugnis ablegt: 'Stay here with me / Forget all the party police / We can find comfort in debauchery'.

Mit 'Atop A Cake' findet 'Always' zu einer zuckrig-beschwingten Glasur, bevor 'Red Planet' den Hörer einer letzten tranceartigen Synthie-Bestrahlung aussetzt. Nicht zum ersten Mal klingen hier Beach House mit an.

Mag auch die Klanglandschaft eher Blumenfeuchtwiese als Ödland sein, die Arbeitsfläche eher Schaumstoff als Hartholz - thematisch bewegen sich die Kanadier vorwiegend auf melancholischem Terrain. Unter den unbedarften und verspielten Klängen von 'Next Of Kin' lassen Alvvays ein Schäferstündchen buchstäblich im Fluss ertrinken: 'If I had known you couldn't swim / we would have never gone in / I left my love in the river / the only one who sees.'

Ironie? Symbolsprache? Schadenfreude oder Bedauern? Das entscheide jeder selbst. Auf 'Always' ist wenig, wie es scheint. Aber auch vieles, wie es muss.


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