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Dragonforce -  Maximum Overload     Artist:  Dragonforce
    Album:  Maximum Overload
    Label:  Edel / Ear Music
    Release:  15.08.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Powermetal ausdrucken 
    Autor:  Michael empfehlen/teilen 
 

Wenn eine Band, die für extrem schnellen melodischen Power-Metal und komplexe Gitarrensoli bekannt ist, ihr aktuelles Album "Maximum Overload" nennt, darf der Hörer einiges erwarten. Schnell, schneller, Dragonforce. In diesem Fall genügt jedoch ein Blick auf das Cover, um zu sehen, dass sich der Titel nicht auf Speed oder Gitarreneinstellungen bezieht, sondern das Informationszeitalter und den Datenüberfluss unserer übertechnisierten Welt in Frage stellt. Senkrecht herabregnende Wortketten erinnern an den Film "The Matrix", und der Gestalt auf dem Cover glüht im wahrsten Sinne des Wortes der Kopf. "Der Albumtitel und das Cover-Artwork sind inspiriert von der permanenten Bombardierung durch Information, der wir in unserem täglichen Leben ausgesetzt sind", erklärt der in Hongkong geborene Gitarrist Herman Li das Konzept. "Einmal befanden wir uns in einer Flughafenlounge, in der unzählige TV-, Fluginformations- und Werbe-Screens hingen. Wir schauten uns um und niemand sagte irgendein Wort. Alle schauten nur auf weitere Bildschirme auf ihren Tablets, Laptops und Smartphones. Es gibt kein Entrinnen, das ist die komplette Informations-Überlastung!"

Das nunmehr sechste Studioalbum der Power-Metaller ist in mehrfacher Hinsicht ein Novum in der Bandgeschichte. Zum ersten Mal wurde ein Longplayer mit Hilfe eines externen Produzenten aufgenommen - in diesem Fall mit dem Schweden Jens Bogren. Neues Album, neues Plattenlabel, neuer Produzent - neuer Sound? Nein, Dragonforce klingen immer noch wie Dragonforce, und das ist gut so! So geht es im Opener 'The Game' gleich kraftvoll und schnell zur Sache. Eingängige Gitarrenlinien, preschende Drums und plötzlich die Überraschung: Ein paar eingestreute Growls und Shouts. Da haben wir den ersten Auftritt eines musikalischen Gastes auf "Maximum Overload": Matt Heafy, seines Zeichens Gitarrist bei Trivium, ist mit von der Partie. Er steuerte für das Album Shouts, Growls und Vocalparts im Chorus diverser Songs bei. Dragonforce Gitarrist Sam Totman hat uns im Interview erklärt, dass die Band Trivium schon sehr lange kennt und schon immer einmal gemeinsam mit Heafy hatte arbeiten wollen. Das Ergebnis bereichert die Songs um eine völlig neue Stimme. Ein weiters Novum auf einem Dragonforce-Album: Erstmals hat sich die Band an einen Coversong gewagt. Und so wurde der Johnny Cash Klassiker 'Ring Of Fire' "dragonforcifiziert" mit schnellen Drums und einem stylischen Gitarrenintro in Moll. Das klingt durchaus witzig und dürfte auch Countrymuffeln gefallen. Dieses Album ist übrigens auch die letzte Gelegenheit, den alten Drummer Dave Mackintosh zu hören, der nach den Aufnahmen für "Maximum Overload" die Band verlassen hat (wir berichteten), um sich neuen Projekten im Bereich des Progressiv Rocks zu widmen. Das war's dann aber auch mit den Überraschungen, ansonsten klingt das Album gewohnt nach Dragonforce. Ob das gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. "Man macht als Musiker immer das, was einem selbst gefällt", hat Sam Totman im Interview erklärt. Und die Vorlieben der Band liegen ganz eindeutig beim schnellen Power-Metal. Schnelle treibende Beats, Gitarrenlinien, die sofort ins Ohr gehen, melodiöse Refrains - im Prinzip all das, was die Band schon immmer ausgemacht hat. Sogesehen erfindet "Maximum Overload" das Rad nicht neu, und das ist auch der einzige Kritikpunkt, den sich das Werk ankreiden lassen muss. Denn die zehn Songs der Standard-Version überzeugen allesamt durch packende Riffs und vor allen Dingen durch Melodien, die den geneigten Hörer noch tagelang im Schlaf verfolgen. Gitarrengefrickel und -soli, die niemals ausufern und im Vergleich zu früher wesentlich kompaktere Songs, das sind die wesentlichen Zutaten des Albums. Hymnen wie 'Three Hammers' werden aus dem zukünftigen Live-Repertoire nicht mehr wegzudenken sein. Zwischendurch gibt es wieder ein paar lustige "Pacman"-Sounds, welche die Songs mit leichtem Augenzwinkern aufpeppen. Vor allen Dingen der Titel 'Extraction Zone' sticht durch eine längere Sound-Effekt-Einlage hervor, als habe die Band mal eben die Instrumente gegen Spielhallen-Automaten eingetauscht. Auch dies gab es schon auf früheren Alben. Gitarrist Sam Totman stellte jedoch im Interview mit Whiskey-Soda klar: "Wir sind nicht von Pacman besessen! Wir machen immer lustige Geräusche mit den Gitarren, und dann kam es, dass wir die Sounds dann immer wieder mal mit eingebaut haben."

'Symphony Of The Night' beginnt etwas ruhiger, entwickelt sich nach wenigen Takten aber ebenfalls zur schnellen Powernummer. Tatsächlich fehlt die obligatorische langsame Ballade auf 'Maximum Overload" komplett - zumindest auf der Standard-CD. Neben dieser erscheint der neue Output der Drachen auch als Deluxe Edition mit fünf weiteren Titeln - inklusive einer Ballade! Weiterhin enthält diese Special Edition eine DVD mit einer Doku über die Entstehung des Albums. Aber auch schon die Standard-Version, die uns zur Rezension vorlag, kann voll und ganz überzeugen. Hochgeschwindigkeits-Powermetal wie er sein muss: Ein Maximum Overload an Ohrwürmern.


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