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At The Gates -  At War With Reality     Artist:  At The Gates
    Album:  At War With Reality
    Label:  Century Media
    Release:  24.10.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Deathmetal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Muss man At The Gates noch vorstellen? Wohl kaum. Die Schweden sind wohl eine der legendärsten Death Metal - Bands überhaupt und haben ein ganzes Genre begründet. Melodic Death Metal wäre nicht dass, was er heutzutage ist ohne At The Gates. Dabei greift diese Einordnung als legendärer Klassiker sogar noch viel zu kurz. Häufig werden At The Gates gern auf das "Slaughter Of The Soul" - Album reduziert - verständlich, da es sich dabei unstrittig um eines der besten Metalalben aller Zeiten handelt. Doch auch vorher haben At The Gates mit "Terminal Spirit Disease" sowie dem (unfassbar schlecht produzierten und) extrem progressiven "The Red In The Sky Is Ours" und dem ähnlich bescheiden produzierten aber nichtsdestotrotz genialen "With Fear I Kiss The Burning Darkness" - Album Musik veröffentlicht, die ihresgleichen sucht und Tausende von Bands bis hinein in den Metalcore-Sektor (z.B. The Haunted gäbe es ohne At The Gates bestimmt nicht) beeinflusst hat.

Ewig lange 19 (!) Jahre nach "Slaughter Of the Soul" und nicht minder lange 6 Jahre nach den ersten Reunion-Konzerten folgt nun das neue Album "At War With Reality". Bis vor nicht allzu langer Zeit war gar nicht sicher, ob es
überhaupt eine neue At The Gates - Scheibe geben wird, wenn die Band danach gefragt wurde, gab es mit "vielleicht", "mal sehen", "wenn es passt" eher ausweichende Antworten.

Nun hat es also gepasst. Und wie. "At War With Reality" ist ein Donnerschlag, der wirklich jede andere Death Metal-Band dieser Welt auf die Knie zwingt um den wahren Königen zu huldigen. At The Gates haben dabei nicht den Fehler begangen, eine exakte Kopie von "Slaughter Of the Soul" anzufertigen. Die Stücke haben ganz klar At The Gates Charakter, aber klingen in keiner Weise genauso wie irgendein anderes Album der Band.
"Conspiracy Of The Blind" oder "Death And The Labyrinth" sind in einer gewissen Form Nachfolger zum letzten, 19 Jahre alten Album, sind aber nicht austauschbar mit den alten Stücken. Tomas' Gesang ist immer noch genauso schön fieses Gekreische wie früher, wirkt aber wieder einen Tick
höher und erinnert damit eher an die noch älteren Songs.

Das Riffing ist das Beste, was es im Death Metal Sektor seit Jahren gab - niemand anderes als At The Gates schafft es, alle Songs eines Albums auf exakt gleichem, unerreichbar hohen Level zu halten, ohne das auch nur eine Tonfolge qualitativ abfällt. Die Soli sind perfekt platziert und immer noch so melodisch wie anno dazumal.

Jedes einzelne Riff, jede Melodie führt stellenweise ganze Bandgeschichten ad absurdum. "The Circular Ruins" enthält beispielsweise Gitarrenmelodien, die Entombed schon seit 20 Jahren versuchen zu schreiben, es aber nie hinbekommen haben. Anders Björler ist der begnadedste Riffschreiber im harten Metalbereich und dass Adrian Erlandsson einer der Top 5 Metal-Drummer ist, dürfte wohl auch hinreichend bekannt sein.

Im Vergleich zu den alten Alben ist "At War With Reality" sogar noch einen Tick düsterer und heavier, die nicht zu seltenen langsamen Momente des Albums sind tonnenschwer. Langsame Stücke, schnelle Stücke, Soli, Riffs, Geradlinigkeit und Verspieltheit - alles hält sich auf diesem Album die Waage, nichts ist zuviel, zu wenig, deplaziert oder überflüssig.

Die restliche Metalwelt durfte 19 Jahre lang herumprobieren, At The Gates das Wasser zu reichen, aber jetzt ist Schluß damit. At The Gates haben das perfekte Death Metal-Alben aufgenommen - schon wieder. Gerade im Angesicht der (häufig eher bescheidenen) Leistungen anderer alteingesessener Bands, die lange Pause hatten ist "At War With Reality" eine der grandiosesten Leistungen im Metal seit Jahrzehnten. Ein Meilenstein.


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