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Motörhead -  Inferno     Artist:  Motörhead
    Album:  Inferno
    Label:  Steamhammer / Spv
    Release:  21.06.2004
   Medium:  Album
    Genre:  Rock'n Roll ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Das 21. Studio-Album der "untalentiertesten Band der Welt" kommt mal wieder wie ein Donnerschlag vom Himmel, da wird nicht lang gefackelt, sondern gleich erstmal die Anlage zerkloppt! Und genau so hat es jeder von Motörhead erwartet, so sollen sie klingen, laut, wild, hart und schön schnell. Ein "Talentierter" ist allerdings doch an Bord. Gitarrengott und Übervirtuose Steve Vai, der sich in die lange Liste prominenter Motörhead-Fans einreiht, sagte für zwei Tracks im Studio hallo!

Das Inferno beginnt im klassischen Motörhead-Stil, Bass und Schlagzeug feuern wie aus dem Maschinengewehr. Dann dreht Steve Vai richtig auf, der Mann ist ein Gigant, sein Solo bei "Terminal Show" eine Wucht! Der zweite Track "Killers" erinnert mit seinem Intro dank Riff und Schlagzeug sofort an den Iron Maiden-Klassiker "Two Minutes To Midnight", das ändert sich aber noch, spätestens bei Lemmys düster hallendem Chorus. "In The Name Of Tragedy" kommt etwas punkiger daher, mit Schlachtrufgegröle und einer gewissen Monotonie.

Einen echten Rock'n'Roll-Knaller gibt's mit "Life's A Bitch". Lemmy-typische Texte mit intelligent witzigem Unterton und im Hauptteil sogar fast eine Melodie. Die gibt es bei "Down On Me" nicht, stattdessen eines der seit langem unsaubersten Riffs. Die Krönung findet allerdings wieder in einem Vai'schen Solo statt, das nicht aufhört, bis der Song ausgeblendet wird. Gitarrist Phil Campbell wird damit natürlich etwas die Show gestohlen, aber es wird ihn wohl kaum gestört haben. Dafür darf er sich bei "In The Black" wieder austoben, das ebenfalls ein Riff hat, das so simpel, aber so dreckig ist, dass es jedem Metaller das Gehör frei pustet, sofern noch möglich.

"Put the bass up, will ya", leitet der vielleicht hässlichste Frontmann aller Zeiten auf "Fight" ein und erfreut mit den grandios einfachsten Lyrics des Albums: "Fighting in the west, fighting in the east, fighting like a beast…", viel mehr gibt's nicht. Richtig fies wird es mit "Smiling Like A Killer". "I'm the razor at your throat…" droht Herr Kilmister, und treibt den schwarzem Humor an die Spitze: "Killer's in the house... smile, smile, smile!" Zum Ausklingen des Infernos darf man sich entspannen. Mit dem "Whorehouse Blues" erinnert sich der ehemalige Hendrix-Roadie und Hawkwind-Bassist Lemmy an alte Zeiten. Die Akustik-Nummer im Country-Blues-Stil beweist einmal mehr, dass Motörhead über den Tellerrand hinausschauen können und zu Unrecht als untalentiert bezeichnet werden.

"Inferno" ist in der Tat ein kompromissloses hartes Rock'n'Roll-Album, mit dem Lemmy seine ewige Mission, junge Leute zum Rock zu bekehren, erfolgreich fortsetzen wird, und von dem der eine oder andere Song sicher in der Setlist der kommenden Tour auftauchen wird. Dieser dreckige Sound mit der gewohnt whiskey-geladenen Attitüde, garniert mit ironischen Texten und dem kurzen Gastauftritt des fantastischen Steve Vai machen "Inferno" zu einer der besseren Motörhead-Platten der letzten Jahre, mit deren Kauf man nicht viel falsch machen kann.


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