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Gene Simmons -  Asshole     Artist:  Gene Simmons
    Album:  Asshole
    Label:  Sanctuary / BMG
    Release:  17.05.2004
   Medium:  Album
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Mit seinem zweiten Solo-Album "Asshole" liefert Kiss-Bassist Gene Simmons, der sich auch diesen Sommer wieder mit der "heissesten Band der Welt" auf Tour befindet, die musikalische Überraschung des Jahres. Das Album beginnt mit klassischem Hard Rock Sound, einer Mischung aus Kiss, Van Halen und ZZ Top. Kein Wunder, der Song "Sweet & Dirty Love" entstand genau wie "Weapons Of Mass Destruction" zusammen mit Kiss-Drummer Eric Singer und Ex-Gitarrist Bruce Kulick. Unvoreingenommen hätte man wohl das ganze Album so erwartet. Weit gefehlt!

Mit "I'm The Firestarter", einer Coverversion des Prodigy-Klassikers begibt sich der "Demon" auf musikalisches Neuland. Am Anfang noch gewöhnungsbedürftig, entwickelt sich der Song nach mehrmaligem Hören zu einem echten Highlight der Platte. Die aggressiv coolen Vocals von Gene und die auf die Spitze getriebenen Sounds von Jane's Addiction-Gitarrist Dave Navarro sind einfach genial. An einem Nachmittag mit Bob Dylan entstand die Musik für "Waiting For The Morning Light". Brillant oder banal, der Song enthält keine Gitarre, nur Bass, Schlagzeugsamples und, zugegeben etwas simple, Keyboards.

Noch schöner, aber nicht simple, ist "Beautiful", ein Plädoyer für die inneren Werte. So kannte man den Frauenliebhaber noch nicht. Der Titeltrack scheint dem selbsternannten "Asshole" da schon eher wie auf den Leib geschrieben. Eine gelungene Satire auf Arroganz, Medien und natürlich das eigene Image in klassischem Rock'n'Roll-Sound. Doch dann zeigt sich Simmons von einer nie gekannten, sehr zerbrechlichen Seite. "You Left Us When I Was Much Too Young… I'm All Alone", klagt er. In dem Song "Now That You're Gone" verarbeitet er die Trauer darüber, dass sein Vater ihn und seine Mutter verließ, als der kleine Gene 5 Jahre alt war.

Auf einer coolen Gartenparty wägt man sich bei "Whatever Turns You On". Die Familienbande als Background-Sänger, das ist brillant, weil es nicht perfekt ist, sondern natürlich. Und das lässige "Dog" groovt kaum weniger. Aus unverwendeten Demos des verstorbenen Simmons-Freundes Frank Zappa entstand "Black Tongue". Verarbeitet wurden gesprochene Samples der Legende und sogar alte Gitarrensoli, seine Familie singt Background. Ausruhen nicht erlaubt, denn nach diesem grandios groovigen Trip geht es zurück auf die Hardrock-Achterbahn. "Carnival Of Souls" war ursprünglich nicht für das gleichnamige Kiss-Album, sondern für "Psycho Circus" vorgesehen und wurde für "Asshole" neu aufgenommen.

"If I Had A Gun" stammt von dem noch relativ unbekannten Musiker Bag, der seit kurzem bei Simmons Records unter Vertrag steht. Er schrieb nicht nur den Song zusammen mit seinem "Mentor", er spielt auch sämtliche Instrumente. Die Message des Songs ist unmissverständlich, natürlich in satirische Dimensionen verzerrt. Abschließend zeigt sich der "Demon" noch einmal von seiner romantischen Seite. "I Dream A Thousand Dreams" ist der legitime Nachfolger von "When You Wish Upon A Star", dem Disney-Klassiker, der Gene Simmons' erstes Solo-Album von 1978 abrundete.

"Asshole" kommt im ersten Moment unscheinbar daher, stellt sich aber schnell als eine außergewöhnliche Mischung aller erdenklichen Musikstile aus Vergangenheit und Gegenwart, Coverversionen und Eigenkompositionen, heraus. Und es ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Einerseits die Aufarbeitung seiner Kindheit, andererseits mottoträchtige Songs wie "I'm The Firestarter" oder "Asshole", dazu das Mitwirken von Familie, Freunden, Legenden machen das Album zu einem Psychogramm, mit dem sich Gene Simmons ein Denkmal setzt. Einigen wird die Mischung, die es unmöglich macht ein Genre zu bestimmen, sicher nicht schmecken, Freunden musikalischer Vielfalt schon. Eine coole Platte!


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