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Schandmaul -  Wie Pech und Schwefel     Artist:  Schandmaul
    Album:  Wie Pech und Schwefel
    Label:  BMG / FAME Records
    Release:  26.04.2004
   Medium:  Album
    Genre:  Mittelalter ausdrucken 
    Autor:  TheBanshee empfehlen/teilen 
 

Nach "Von Spitzbuben und Halunken", "Narrenkönig" und "Hexenkessel" kommt nun das vierte Werk der Schandmäuler in diesem Jahrtausend in die Plattenläden. "Wie Pech und Schwefel" heisst das gute Stück, und genau so halten die sechs Musiker laut eigener Aussage auch zusammen.
Das Album passt hervorragend in das sich grade im Aufschwung befindenden Mittelalterinteresse eines breiteren Publikums. Mit Akkordeon, Dudelsäcken, Schalmei, Flöten, Drehleier und Geige verbunden mit klassischem Rock-Sound von Gitarre, Bass und Schlagzeug werden unsere elfisch gespitzten Ohren verwöhnt – Instrumentierung quer durch die Zeiten. Historie, Phantasie und Realität werden zu einem kraftvollen Ganzen verbunden. Im Anklang an das alte Schelmentum reiht sich hier Ohrwurm an Ohrwurm, Texte über das Leben, die Liebe, Träume, Tyrannen, Tod und Geister decken ein breites Band an Themen ab, allesamt aber typisch für diverse Bands dieser folkloristisch angehauchten Szene. Trotzdem bieten Schandmaul im Vergleich zu den alten Alben den Hörern etwas Neues. Die Texte machen nicht nur fröhlich, sondern auch nachdenklich, man spürt eine leichte Schwere in den Vocals. Diesmal haben auch Geigerin Anna Kränzlein und Bassist Matthias Richter sich nicht nur musikalisch, sondern auch federschwingend an den Songs beteiligt.
Der Opener "Leb!" fordert uns beschwingt dazu auf, die eigenen Träume zu leben, Visionen zu folgen und sich nicht von Zweifel übermannen zu lassen. Als zweites folgt die Geschichte des "Drachentöter"s mit flotter Geige und harten Gitarrenriffs. Mystischer und auch härter wird es dann beim dritten Track "Tyrann", Mittelalter und Metal vereint – erinnert an ältere Songs von Subway to Sally. Mit "Kalte Spuren" hören wir nun eine tragisch traurige und schaurig schöne Ballade, verlorene Liebe gehört doch immer wieder zu beliebten Themen der Kunst. Gruselig geht es im Anschluss weiter, das "Geisterschiff" rockt die rauhe See – da könnten sich Hook und Captain Ahab ein Stückchen Segel abschneiden. Der sechste Track, "Das Tuch", erzählt und von der Liebe eines Unglücklichen zu einer klassischen "Lebefrau", musikalisch erinnert das Stück im Refrain an alte Kinderspiele mit Singreimen, und brennt sich genauso als Ohrwurm ins Hirn. Es folgt der "Stein der Weisen", wiedermal ein altbekanntes Motiv neu aufgearbeitet: Wissensdurst, Eitelkeit und der Lauf der Zeit. In Track acht, "Der Sumpf", berichten uns Schandmaul von herumtanzenden Moorleichen, wiedermal wirds gruselig. Es folgt "Das Duell", ein ruhiger Song, der die Geschichte des betrogenen Mannes, der den Nebenbuhler zum Duell fordert, tragend und stumpf zugleich erzählt. "Die Flucht" vermittelt das Gefühl von eben einer solchen, Hast und Heimlichkeit sind zu spüren. "Der Schatz" ist ein typisch fröhlich Schandmaul – Hüpf, Lach und Spring –Lied wie es derer so zahlreiche auf den alten Alben gab. Etwas beschaulicher wird es dann wieder bei Track zwölf, in dem uns die Schandmäuler in das "Reich der Träume" entführen. Die 13, das "Klagelied" ist ein ebensolches. Tragend und Schwermut übermittelnd singt Frontmann Thomas Lindner von Krieg und Schlacht und der Sehnsucht nach der Heimat. Gegen Ende wird dann nochmal gefiedelt, was das Zeug hält: erst für die heimliche Liebe in "Verbotener Kuss", dann im letzten Track "Folk You", der den Hörer direkt in ein irisches Dorf auf ein Fest teleportieren kann, wenn er es zulässt.
Musikalisch und textlich sehr gelungen und mit Sicherheit ein Muss für Fans und eine Freude für die, die noch welche werden wollen – mit dieser Platte sicherlich kein Problem.


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