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Anathema -  A Natural Disaster     Artist:  Anathema
    Album:  A Natural Disaster
    Label:  Music for nations
    Release:  20.10.2003
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Anathema sind ja seit jeher die Götter der Melancholie. Hatte man auf den ersten drei Album noch einen ganz gehörigen Death Metal-Touch am Start, so wurden die nächsten Alben dann einfach schöne, melancholische Metalalben, die ihresgleichen suchten. Auf dem letzten Album "A Fine Day To Exit" schlich sich ein Hauch von Anbiederung an erfolgreiche Melancholic-Popper wie Muse oder Placebo ein. Man konnte das Gefühl bekommen, Anathema wollten nach diversen, sehr ähnlichen Alben mal wieder ein wenig neue Elemente in ihre Musik integrieren. Leider wirkte das Album dadurch stellenweise etwas unausgegoren.
Damit ist bei "A Natural Disaster" Schluß. Man hat eine Menge belastendes Material gestrichen, und dafür wieder einmal die Essenz der Melancholie eingefangen. Man muß natürlich Anathema mit Antimatter vergleichen, der Splitterband, die in Teilen ja auch schon bei Anathema musiziert haben. Beim Vergleich der neuen Alben haben Anathema mehr als deutlich die Nase vorn.
Gleich der Opener "Harmonium" zeigt, was Anathema so stark macht. Schwelgerische, eingängige Melodien, langsame Rhythmen, und ein unglaubliches Gespür für den richtigen Ton. Das gesamte Album bildet eine Einheit, aus der einzelne Stücke eigentlich nur schwer hervorzuheben sind. So gehen "Balance" und "Closer" direkt ineinander über, und gerade "Closer" hat eine neue Seite, denn es wird sechs Minuten lang durch einen 80er-Jahre Vocoder gesungen, der die Harmonie noch weiter hervorhebt, auch wenn dadurch der Text eigentlich überflüssig wird. Die Stimme wird hierbei nur als weiteres Instrument eingesetzt.
Bei "Pulled Under at 2000 Metres a Second" wird dann mal wieder richtig laut drauflosgespielt. Schneller waren Anathema noch nie. Man hat das Gefühl eines Soges, der einen dem Songtitel entsprechend nach unten zieht. Ruhigere Momente gibt es natürlich auch, besonders der Titelsong "A Natural Disaster" der strukturell und gesangstechnisch extrem an Portishead erinnert, sowie das wunderschöne "Flying", wohl der Höhepunkt der Platte.
Abschließend gibt es mit dem 11minütigen „Violence“ nochmal die volle Bedienung, die in wunderbarer, akustischer Weise ein geniales Album ausklingen läßt. Man kann nur hoffen, daß Anathema niemals ihre Schwermut verlieren. Bei "A fine day to exit" wäre es beinahe soweit gewesen. Ein Glück belehrt uns "A natural Disaster" eines besseren. Vorsicht, Suchtgefahr!


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Wer den Winter genießen will, der sollte sich die Scheibe kaufen, ansonsten friert man nur!

von Beelzebübchen (19.10 | 02:43)

"A Natural Disaster" gehört in jede Plattensammlung. Eine wunderschöne CD zum Träumen und "Insichkehren". Unbedingt KAUFEN!

von Tarantinofreak (19.10 | 02:43)
 
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Rezensionen:
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