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The Quireboys -  100% Live 2002     Artist:  The Quireboys
    Album:  100% Live 2002
    Label:  Dream Catcher / Demolition Records
    Release:  25.08.2003
   Medium:  Livealbum
    Genre:  Rock'n Roll ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Im Jahr 2001 zeigten The Quireboys dem weltweiten Publikum, dass sie die vielleicht beste Clubband der Welt sind. Die Höhepunkte der UK-Tour im darauf folgenden Jahr, die sowohl Club- als auch gigantische Support-Gigs umfasste, wurden nun auf einem Tonträger festgehalten, der einen simplen Namen trägt: „100 % Live 2002“. Was draufsteht, ist auch drin, purer und unverfälschter Rock’n’Roll vom Allerfeinsten.

„Good evening, Wembley! We’re the Quireboys, and this is Rock’n’Roll!“ Mit diesen Worten und dem Party-Kracher „Hey You“ geht’s los. Moment mal, hat Frontmann Spike da wirklich „Wembley“ gesagt? Ja, dabei handelt es sich um das gigantische Monsters Of Rock Festival mit dem großartigen Alice Cooper, Thunder und den Weggefährten Dogs d'Amour. Schnell wird klar, dass die CD ein „Best Of“ ist, also kein komplettes Konzert, sondern eine Ansammlung der besten Mitschnitte verschiedener Größenordnungen.

Das sind The Quireboys, wie man sie kennt und liebt. Einst weltweit umjubelt als Stadion-Anheizer im Support von Guns’n’Roses, dann im Zuge der Grunge-Welle irgendwo in der Club-Landschaft verschwunden, zwischendurch sogar mal aufgelöst, haben sie von ihrem Kult-Status bis heute nichts einbüßen müssen. Ein Club-Gig mit ihnen ist ein Erlebnis für sich, dass man sich, wenn man die Gelegenheit hat, nicht entgehen lassen darf, wirklich der pure Rock’n’Roll. Im Vergleich zu Spike könnte AC/DC-Röhre Brian Johnson in der Oper singen. Zu den Gitarristen Guy Griffin und Luke Bossendorfer, sowie Nigel Mogg am Bass und Keith Weir an den Keyboards, gesellt sich neuerdings Jason Bonham an den Drums dazu. Genau, der Sohn des legendären und viel zu früh gestorbenen Led Zeppelin-Schlagzeugers John Bonham. Bei „This Is Rock’n’Roll“ gibt sich Jason mit einem kurzen Solo aus dem Zeppelin-Song „Rock’n’Roll“ als solcher zu erkennen.

Klar also, dass auch Klassiker wie „Misled“ oder „Sex Party“ nicht fehlen. Es folgen noch so einige Granaten, bis schließlich auch noch das Feuerzeug rausgeholt werden darf bei „I Don’t Love You Anymore“. Da kommen selbst dem härtesten Biker die Tränen. Zu Recht, der Song ist wirklich eine wunderschöne Whiskey-Ballade. Und bevor die Taschentücher völlig durchnässt sind, ist es schon wieder „7 O’Clock“. Das ist natürlich der Titel eines der größten Hits aus dem Repertoire von Spike und Co., leider schon der letzte auf dieser wundervollen Platte.

Was The Quireboys mit „100 % Live 2002“ abliefern, ist der gepresste Beweis für ihre Live-Genialität. Zwölf Tracks zum Mitgrölen voller Energie und Gefühl, einfach so gespielt, wie es natürlicher nicht geht. Man merkt, dass es ihnen und dem Publikum einen Riesenspaß gemacht hat, und man möchte, dass diese Platte doppelt so lang ist. Das ist auch der einzige Kritikpunkt, der sich ausmachen lässt, das Album ist einfach zu kurz.


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The Quireboys - 100% Live 2002
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Homepage:
- The Quireboys

Artikel:
- The Quireboys - Just Rock 'n' Roll

Rezensionen:
- 100% Live 2002
- Well Oiled
- Live In London
- St. Cecilia And The Gypsy Soul
- Twisted Love
- White Trash Blues


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