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Tiamat -  Prey     Artist:  Tiamat
    Album:  Prey
    Label:  Fat Wreck Chords
    Release:  27.10.2003
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Was soll man zu Tiamat noch sagen? Johan Edlund und seine Mannschaft hat es immer schon geschafft, Konventionen, Erwartungen und Stile zu sprengen, Neues zu entwickeln, und sicherlich auch die Fans zu spalten. Wer „Clouds“ mochte, fiel bei Progressivgedösel wie „A Pocket Size Sun“ ersteinmal locker in Ohnmacht. Wer sich für epischen Pathos wie „Mount Marilyn“ begeisterte, verstand die straighte, Sisters Of Mercy- mäßige Musik von „Brighter Than The Sun“ nicht.
Was kann man also von „Prey“ erwarten? Gespaltene Fans? Unglaubliche Neuerungen? Back To The Roots?
Nichts von alledem.
„Prey“ ist – ganz kurz und schmerzlos – das beste Tiamat- Album aller Zeiten.
Im Gegensatz zu den anderen Alben hat Johan Edlund, der diesmal komplett selbst verantwortlich für das Songwriting ist, keine radikalen Neuerungen vorgenmmen, sondern hat einfach (oder besser gesagt: äußerst schwierig...) ein Best Of – Tiamat – Album hingelegt. Noch nie waren alle Stile Tiamats seit „Clouds“ auf einem Album so vereinigt wie bei „Prey“.
Los geht es mit „Cain“, programmatischerweise mit demselben Vogelgezwitscher am Anfang wie „Wildhoney“, welches dann in einen hochmelodischen Doomer mündet, dessen Refrain man nicht mehr aus den Gehörgängen bekommt.
Weiter geht’s mit „Ten Thousand Tentacles“, ein Outro zu „Cain“, das im göttlichen „Wings Of Heaven“ mündet, welches man so ohne Probleme auch auf „Clouds“ hätte finden können. Edlunds Stimme ist hier wieder geschrieen rauh und heiser. Höhepunkt! Weiter geht es mit „Love In Chains“, einem Midtempo-Gruftrocker a la Judas Christ. „Divided“, das eher schwächste Stück der Platte, tendiert in eine balladeske Richtung, mit ungeheuer langsamen Tempo, das auf Dauer allerdings trotz seiner wunderschönen Melodie ein klein wenig belanglos wirkt.
Danach wird mit „Carry Your Cross, and I’ll Carry Mine“ wieder aus allen Rohren gefeuert, bleiern schwerer Rhythmus mit fast ausschließlich weiblichem Gesang, der nur im Refrain von Johans gruftig-tiefer Stimme begleitet wird. Auch hier hat man wieder einen Hammerrefrain am Start, insgesamt ein Song, der alle jemals geschriebenen Theatre Of Tragedy und Tristania - Songs vollständig überflüssig macht. Eines der Highlights! Über das Outro „Triple Cross“ kommt man zu „Light In Extension“, dem schnellsten Song der Platte, hochmelodisch, aber weniger rock’n’roll-angeheitert wie noch „I am in love With Myself“ auf der Judas Christ – Platte. Ein Gruft-Metal-Song par excellence. Dann wird es mit dem Titelsong „Prey“ ganz finster. The Dark Side of „Do you dream of me?” sozusagen, eine tickende Uhr mit einer düsteren Gitarre und einer Stimme, die klingt, als hätte sie der Tod persönlich eingesungen. Das mit Abstand düsterste Stück von Tiamat bisher.
Das nächstfolgende Stück „The Garden Of Heathen“ ist wiederum ein Intro zu „Clovenhoof“, einem typischen Midtempo-Tiamat-Song mit weiblichem Gesang und herrlichem Groove. Dann gibt es den nächsten Höhepunkt unter einer Reihe von vielen, „Nihil“, ein langsames Stück in Richtung von Gaia, allerdings viel düsterer, und dazu noch unterlegt mit einem fast kinderliedartigen Melodiebogen, der den traurigen Text wunderbar konterkariert. Abgeschlossen wird das Album durch die Vertonung des Gedichtes „The Pentagram“ von Aleister Crowley, ein langsamer, melacholisch-bombastischer Schwelger im Stile von „Undressed“ mit einem fantastischen Text und schön viel flüsterndem Sprechgesang.
Fazit: besser geht es nicht. So ziemlich das beste Album der letzten Jahre, und wer noch nichts von Tiamat gehört hat, ist selber schuld. Qualitativ, sowohl musikalisch als auch textlich und künstlerisch, führt kein Weg an Tiamat vorbei. Und wer zu der Sorte Mensch gehört, die im halben Jahr nur ein einziges Album kauft: das hier ist es!


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