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V.A. -  Monsters Of Metal     Artist:  V.A.
    Album:  Monsters Of Metal
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  25.08.2003
   Medium:  DVD-Audio
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Ingo empfehlen/teilen 
 

Whiskey-Soda geht für Euch an die Schmerzgrenze... Denn für die opulente "Monsters Of Metal"-Doppel-DVD aus dem Hause Nuclear Blast mit dem Untertitel "The Ultimative Metal Compilation Double DVD" kann eine normale Recherche nicht ausreichen. Um eines vorweg zu nehmen: Der Untertitel ist Programm und das herrlich klischeevolle Helloween meets Children Of Bodom-Cover zeigt, dass es musikalisch bei den 50 Clips und 240 Minuten voll auf die Glocke gibt. Also geschwind nach Erhalt dieses Schätzchens einen Großbildfernseher geordert, einen guten Metalkumpel bestellt, bei Minimal einen Kasten Bier für den Power Metal geholt, eine Flasche Rotwein für Gothic, eine Flasche Kirsch-Apfel-Wein für Black Metal, Chips, Erdnüsse und Cognac-Zigarillos für die krossen Sachen wie Death und Industrial Metal (Metal ist wichtiger als ein Waschbrettbauch!). Und los geht's mit dem Test für den Partygehalt dieser DVD... Auch wenn am nächsten Tag ein fetter Kater garantiert ist.
Das Startmenü ist sehr übersichtlich, mit dem kleinen Kürbis kann zwischen der "Play All"- und "Choose A Song"-Funktion gewählt werden, bereits hier gibt's schon ordentlich auf die Ohren. Los geht's mit den Kings Of Metal, Manowar legen mit dem bekannten "Warriors Of The World" schwermetallisch los und hauen dabei natürlich kräftig auf die Kacke. Gute Laune garantiert... Hammerfall überzeugen vollends mit ihrem liebevollen, aufwändigen Clip zu "Hearts On Fire", der zeigt, dass a) die Band richtig Spaß an ihrem Sound hat und sich selbst nicht allzu ernst nimmt (man achte nur auf die Mimik von Drummer Anders Johansson) und dass b) skandinavische Power Metal-Bands mit ihren neuen Videos meist kleine Kunstwerke drehen... Die Fans wird's freuen und bei soviel Vergnügen ist das zweite Bier auch schon offen, mit dem sich gemütlich auf der Couch hingelümmelt wird.
Helloween zeigen mit ihrem spacigen Video zu "Just A Little Sign" wiedergewonnene Stärke, Anthrax kommen mit dem melodischen "Safe Home" daher und Soilwork zeigen neben In Flames, wo derzeit der beste moderne Melodic Death herkommt. Nebenbei amüsieren noch beide Bands mit ihren kongruenten Clips, bei denen die angebliche Konkurrenz zwischen den Combos dokumentiert wird und die jeweils andere ordentlich Keile bekommt. Blind Guardian erzeugen mit dem stimmigen Schwarz-Weiß-Clip zu "The Bard´s Song" Gänsehaut und Stratovarius lassen es bei "Eagleheart" fast discomäßig angehen. Doch das Video wirkt äußerst sympathisch (kann ein Video so etwas überhaupt?) und lässt das Dauergrinsen ob der genialen Schnitte und der Anfangssequenz nicht mehr verschwinden. Sonata Arctica schließen sich mit "Wolf & Raven" an und überzeugen durch eine stimmige, mystische und aufwändige Geschichte. Morbid Angel mit "Immortal Rites" bilden direkt danach einen etwas unglücklichen Anschluss, zu groß ist der Stilbruch. Aber die Erdnüsse lassen das vergessen. Iron Maiden verleihen mit dem der "Rock In Rio"-DVD entnommenen Live-Clip zu "Run To The Hills" absolutes Gänsehaut-Feeling und Mitgröhlzwang. Bei Cradle Of Filth kreist dann zum ersten Mal das Trinkhorn mit dem süßlichen Kirschgesöff, der Clip zu "Her Ghost In The Fog" überzeugt durch mystische Dekadenz, atmosphärisches Bühnenbild und hübschen Frauenzimmern, ebenso die David Shankle Group mit "Ashes To Ashes" und der blonden, drallen Dame in Reizwäsche. Standbild und Repeat-Funktion sei Dank. Circle II Circle zeigen auf "Watching The Silence", was Savatage mit Zak Stevens verloren haben, schöner Live-Clip und die Hälfte vom Bierkasten ist in den Metalbäuchen.
Emperor geben sich bei tosenden Elementen atmosphärisch böse, Kataklsym spielen bei "Shadows and Dust" mit dem Feuer, Children Of Bodom zeigen trashig-schön "Everytime I Die", Therion zelebrieren mit Uraltvideo und im 20er Jahre-Stil die "Summernight City", Masterplan haben im "Enlighten Me"-Clip richtig Spaß und beim Klassiker "Hopkins (The Witchfinder General)" von Cathedral zum Abschluss von DVD Numero Uno wird noch mal viel Haut gezeigt.
Die Deathstars kommen mit "Synthetic Generation" sehr aufwändig und technoid daher, ultraböse und abgefahren. Dagegen ist Marilyn Manson Kindergarten. Sehr stark. Rhapsody vergnügen sich bei "The Power Of The Dragonflame" äußerst trashig, Judas Priest dürfen natürlich auf keiner zünftigen Metal-Compilation fehlen, bei "Lost and Found" kommt minimalistisch der Song sehr effektiv und ehrlich herüber. Schön doof, dass die Kollegen Ripper Owens gefeuert haben, der Mann war und ist einfach genial, Iced Earth werden sich über dieses Sangesjuwel freuen. Die Schwarzhelden Dimmu Borgir sind live eine Macht, was sie auch im Liveclip zu "Puritania" eindrucksvoll beweisen. Schön diffus in blau und rot gehalten, große Gesten und eiskalter Black Metal sorgen für offene Münder. In welche dann auch der Inhalt vom Trinkhorn fließt. The Gathering lebt von Frontdame Anneke, das Video lässt einmal mehr in die grazile Dame verlieben...
Amorphis kommen mit "Alone" daher, Kreator beschwören effektvoll die "Violent Revolution" und Crematory liefern bei "Tears Of Time" äußerst nachdenklich Bilder. Die Länge des Clips reicht, ganz nebenbei bemerkt, dafür aus, zu zweit ne Flasche Rotwein zu kippen... Zum Abschluss von DVD II gibt es dann mit Bludgeon und Sinister noch mal so richtig was auf die Glocke. Als Bonusmaterial gibt es dann noch Liveeindrücke von Destruction mit "The Butcher Strikes Back", Hypocrisy mit "Fire In The Sky" und Kataklysm mit "The Awakener". Dann bekommt der geneigte Hörer noch eine Prelistening-Session mit neuem Material von Graveworm, Primal Fear und weiteren Nuclear Blast Acts, eine umfangreiche Foto-Galerie bringt das metallische Fass zum Überlaufen.
Summa summarum ist "Monsters Of Metal" eine umfangreiche Vollbedienung in Sachen Metal, die eine opulente und wesentlich bequemere Alternative zu den wenigen übrig gebliebenen Rockshows im TV darstellt, nachdem irgendwelche Schwachmaten sich gegen Metal im Fernsehen entschieden haben und man nun spät nachts den Videorecorder programmieren darf... Die Auswahl der Bands deckt fast alle Bereiche des Hartwurstbereichs ab, etliche Klassiker und Hits sind optisch-akustisch vertreten. Ob nun allein oder in der Gruppe, diese DVD macht Spaß, kann auch gerne bei Partys zum Einsatz kommen, da die Heavy- Death-, Black- und Gothic-Fraktion voll auf ihre Kosten kommt. Ein umfangreiches Booklet komplettiert für alle Informationssüchtigen das Paket. Lediglich einige Ausblendungen und Bandpaarungen sind als etwas unglücklich zu bezeichnen, was aber im Endeffekt nicht weiter ins Gewicht fällt. Wer mit dieser Doppel-DVD nicht zufrieden ist oder etwas auszusetzen hat, dem kann auch nicht mehr geholfen werden... Nach den vier Stunden lief dann zwecks Recherche ab nachts um drei nochmal ein Best Of der DVD durch, bei dem leicht alkoholisiert alle Clips mit leichtbekleideten Frauen, Hammerfall, Stratovarius und Masterplan in Endlosschleife durchliefen. Im Endeffekt hatte der Rezensent eine äußerst amüsante, abwechslungsreiche und unterhaltsame Sieben-Stunden-Metal-Party dank dieser DVD. Jeder andere wird ähnliches beim Genuss mit Freunden erleben, versprochen!


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