LALALA …. Die Vorfreude auf dieses Album war enorm und das lag nicht nur an dem Cover, das übrigens schon böses ahnen lässt. Zu sehen sind drei hippe kleine Kiddie-„Rocker“ in Punk-Montur, die jemanden wie Blink 182 oder sonst ähnlich vergleichbaren nachzueifern scheinen. Die Bezeichnung Rock, geschweige denn richtiger Punk trifft allerdings nicht auf diese Gruppe zu. Vielmehr lassen sich diese Jungs als Boygroup sehen, die mit ihren in die Hand gedrückten Gitarren minderjährige Mädchen beeindrucken und durch ihre „selbstgeschriebenen Texte“ die Charts stürmen sollen. Beim Songwriting bewegen sich Busted in ihrer eigenen prä-pubertären Zeit. Themen, wie Britney Spears, Schule und die Frage, wer mit wem in der Disco tanzen darf bestimmen ihre Lieder. So dass der musikalische Aspekt auch keine Rettung mehr aus der schon peinlichen Lage ist, denn diese Eintönigkeit ist auf die Dauer nicht zu ertragen. Ihre Texte sind frech und abwechslungsreich, sie selbst jung und „gut aussehend“. Also ein perfektes Produkt besessener Musikproduzenten, die mit der Vermarktung dieser Boygroup sogar schon Platz 2 in den englischen Albumcharts belegten. Insgesamt wäre zu sagen, dass Busted ein kurzweiliges Popalbum ist. Dieses passt zwar nicht richtig auf unsere Seite, dürfte den Teenie-Mädchen unter uns aber auf jeden Fall gefallen.