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Anthrax -  We've Come For You All     Artist:  Anthrax
    Album:  We've Come For You All
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  24.02.2003
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Zickenbändiger empfehlen/teilen 
 

Drei Jahre lang haben sie an diesem Album gearbeitet, es ist das zwölfte ihrer bisherigen Karriere – und: das erste Lebenszeichen seit mehr als vier Jahren: die New Yorker Trash-Veteranen Anthrax melden sich wieder zurück – und das – für eine Band, die nun schon mehr als 21 Lenze auf ihrem Buckel hat, erstaunlich fit, ohne jegliche Anzeichen von Verschleißerscheinungen.

Ihre Message ist eindeutig, so läßt es der Albumtitel ohne jeden Zweifel verlauten: “We’ve Come For You All“ – soll vielleicht soviel heißen wie: schreibt uns noch längst nicht ab, denn jetzt geht’s erst richtig los – wir sind wieder da - und keiner wird uns widerstehen. Die Jungs selbst sind jedenfalls ganz schön stolz auf ihr neues Werk, ja, es sei sogar das Beste, was sie jemals zustande gebracht hätten. Hören wir also genauer hin....

Nach einem kurzen, ziemlich zahmen Intro, das selbst den unschuldigsten und zartbesaitesten Hörer dazu verführen würde, seine Lauscher neugierig aufzustellen, kommt der Metal-Alarm postwendend: „What Doesn’t Die“ nimmt einem prompt den Atem. Die hämmernden Doublebass-Drums schlagen wahre Krater in die Gehörgänge, und man entdeckt bereits innerhalb der ersten Sekunden den fast schon geschichtsträchtigen Anthrax-Sound wieder: hyperschnell, rücksichtslos rau, martialisch hart. Mit diesen bombig schneidenden Metalsplittern hat Anthrax-Kopf Scott Ian einst die gesamte Metalszene aufgewühlt. Stimmt, dieser Sound stirbt wirklich nicht. Die Oldschool-Fans unter Euch werden den wiederauferstandenen Metalmessias mit Sicherheit gebührend zu feiern wissen.

Doch nichts bleibt so, wie es einmal war: „Superhero“, der nächste Track, beweist diese Binsenweisheit, denn er bewegt sich verdächtig eingängig auf den Nu-Metal-Spuren dieser Tage. Keine Frage, Anthrax beherrscht auch diese Tonart perfekt, klingen jedoch geradezu ungewohnt groovig-smoothig. John Bush röhrt zwar noch immer wütend ins Mikro, nur seine Kumpanen schalten einen Gang zurück. Auch „Refuse To Be Denied“ ist sogesehen kein Tempobeschleuniger. Speed weicht der Melodiösität. Der meines Erachtens nach schon zu eingängige Refrain weist auf eine der Intentionen Ian Scotts hin, wenn er über die neue Scheibe sagt: „I hope it gets us to many more listeners. I think we've suffered these few years by not enough promotion and airplay, I hope this record changes some of that.”
Nun, mit der ausgekoppelten Single “Safe Home” dürfte dem nichts im Wege stehen. Ein softer, vielleicht etwas zu kompromissbereiter Numetal-Song, der vor allem eins ist: massenkompatibel. Da kann man nur hoffen, dass die neu hinzugewonnen MTV-Zuschauer nicht nur zu den weichgeklopften Refrains mitsummen, sondern zumindest auch noch die mehr als gelungenen Gitarrensolos zu schätzen wissen. Denn musikalisch sind Anthrax nach wie vor alles andere als 08/15-Ware, so viel steht auch jetzt noch fest. Kompositorisch spannungsvoller hingegen fallen Songs wie „Nobody Knows Anything“ oder „Black Dahlia“ aus : Tempowechsel und vor allem das manchmal schon schier manische Drumming von Charlie Benantes haut einfach um. „Caddilac Rock Box“ hingegen überrascht auf einmal mit seinen Glam-Rock-Anleihen. Anthrax goes Rock’n’Roll...oder doch Numetal…aber eigentlich ja auch Trash…. Der Abschlußtrack “We’ve Come For You All“ scheint diese Frage zu beantworten: Anthrax mixen einfach alles zusammen – da ist für jeden etwas dabei...

Tja, was man einerseits als gut gekonnte sowie für Anthrax ebenso wohlbekannte stilistische Vielfalt nennen könnte, wäre aber auch ganz anders auszulegen: Während das Quintett in alten Zeiten genreprägend war, springt es heute einfach auf den Zug namens Trend und fährt in Richtung Erfolgskurs.
Mithalten zu können, ist dabei kein Problem für Anthrax. Das Album „We’ve Come For You All“ hat genügend Drive, um es dem jungen Nachwuchs nach wie vor zu zeigen. Jeder Song für sich kracht, manchmal auch so laut wie in früheren Zeiten. Jedoch fehlt die innere Geschlossenheit auf der Scheibe. Der Kompromiß, sowohl Trashern wie auch Numetallern zu gefallen, macht etwas wehmütig.
Bis die nächsten Speeddrums wieder am Trommelfell rütteln und selbst geringsten Zweifel mit einer Injektion purem Anthrax schon wieder betäuben...


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Anthrax - We've Come For You All
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Kurzinfos: Anthrax

Homepage:
- Anthrax

Rezensionen:
- Return of the Killer A's
- vol. 8 - the threat is real
- We've Come For You All
- Worship Music
- Anthems
- For All Kings


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