Selbst am heiligen Sabbath, an welchem man und frau die Hände in den Schoss legen sollten (nein, dies ist keine schmutzige Zweideutigkeit!!!), kann man etwas dazulernen. Wenn z.B. ein kleiner Redakteur diesen Tag auserkoren hat, seine Rezensionen für unser aller Lieblingsmagazin Whiskey-Soda.de zu schreiben. Und dann die Debüt-Scheibe von den Chicagoern Bludgeon oben auf dem CD-Stapel liegt. Nicht nur, dass dieser Silberling vom Metal-Gott Joey DeMaio produziert wurde, nein, man lernt auch, wie eine Mischung aus Trash, Speed, Death, Black und Doom klingt. Die Antwort: Keinesfalls orientierungslos, wie diese Mixtur vielleicht vermuten lässt, sondern stimmig und niederwalzend! Der Vierer klingt auf ´Crucify The Priest´ entgegen dem unglücklichen Cover, welches eher die Gedanken Richtung Destruction tendieren lässt, als wenn sich Morbid Angel mit den alten Kreator duellieren. Soll heißen: Feine Growls treffen teilweise lava-artige Riffs, typische Tampa-Death Metal-Arbeit und herrlich altbackene Gniedelsoli. Dazu bekommt der hochgeschätzte Konsument noch nackenzermalmenden Rhythmus in die Einkaufstüte hinzu gesteckt. So macht aggressive Mucke Spaß, besonders, wenn man oder frau so die Lindenstrassen-Geräusche der lieben Nachbarn übertünchen kann...