Das nunmehr 5. Album der Bananafischbones halte ich in meinen Händen. 'A Town called seven' Das Album ist von allem etwas und nichts so richtig - und das überraschender Weise auf eine positive Art. Indie-Rock, Alternative, Western, Spacerock, Psychobilly - man könnte die Liste vermutlich noch fortsetzen. Und das ganze wirkt mit 1-2 Ausnahmen auch wieder weniger auf Media-Control Charts zugeschnitten als der Vorgänger 'My Private Rainbow', der irgendwie viel glatter war und nicht das rauhe wilde der neuen CD mit sich bringt. Das Album erzählt verwirrende Geschichten, die einem David Lynch Film entsprungen sein könnten - verwirrende nicht lineare Geschichten, die erst bei genauerer Analyse einen Sinn ergeben - wenn überhaupt. Fazit: Das schon seit über 10 Jahren bestehende Trio hat es wiedermal geschafft eine tolle CD auf den Markt zu bringen - nicht ganz unschuldig daran wird ex-Prince Produzent H.M. Buff sein. Der Track Smart könnte auch durchaus zum Sommerhit avancieren - wenn ihr die Gelegenheit habt die Jungs live zu sehen, solltet ihr sie ergreifen - die drei beweisen einfach, dass man nicht mehr braucht als eine Gitarre einen Bass und ein Schlagzeug, um so richtig zu rocken.