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Heaven Shall Burn -  Whatever It May Take     Artist:  Heaven Shall Burn
    Album:  Whatever It May Take
    Label:  Bellaphon
    Release:  08.12.2001
   Medium:  Album
    Genre:  Hardcore ausdrucken 
    Autor:  Arne empfehlen/teilen 
 

Lang herbeigesehnt und nun endlich erschienen: Der zweite, richtige Longplayer von HEAVEN SHALL BURN. Gleich vorweg: Diese Scheibe ist für mich der absolute Oberhammer und hat meine Anlage seit Wochen nicht mehr verlassen. Dieses Album begeistert mich Tag für Tag auf’s Neue und ein Ende ist noch nicht abzusehen! Das Quintett aus dem Saalfelder Raum erfüllt nicht einfach nur sämtliche Erwartungen mit links; nein, es übertrifft sie vielmehr um Längen. Dabei standen die Jungs unter gewaltigem Druck. Live sind HSB unschlagbar, doch auf Platte konnten sie das bislang noch nicht überzeugend umsetzen. Doch ein solches Meisterwerk hätte ich mir in meinen wildesten Träumen nicht ausgemalt. Landläufig zählt die Band ja zum Metalcore, doch “Whatever It May Take“ geht schon fast als astreines Death Metal- Album durch!! Mit Hardcore hat das nicht mehr viel zu tun. Die zwölf Songs sind das totale (Death-) Metal-Brett; überwiegend schnell gespielt und ab und an durch fette Mosh-Part aufgelockert. ...und dann erst diese Gitarren-Läufe! Herrlich trockene, melodische Leads ziehen sich als roter Faden durch das gesamte Album und begeistern auf ganzer Linie. Große Schweden-Bands lassen hier grüßen (Nein, keine Namen.). Die Platte ist pure Aggression und verglichen mit dem Vorgänger “Asunder“ ist die neue Stärke von HEAVEN SHALL BURN eine erheblich breitere Vielseitigkeit. Das Album ist zu keiner Sekunde langweilig und immer, wenn man denkt, es ginge nicht mehr heftiger bzw. besser, legt die Band doch noch etwas nach; sei es nun ein neuer Melodiebogen, ein unvorhergesehener Break oder gar noch mehr Geschwindigkeit. Dabei wird nicht die ganze Zeit über geknüppelt und das ist sehr angenehm. Das Tempo wird stellenweise bewusst gedrosselt und bietet Entwicklungsspielraum für die Zukunft. Eher pagan-metallische Songs, wie etwa der letzte des Albums, scheinen ausbaubar und bei ’the few upright’ ist gar ein Keyboard zu hören. Hinzu kommt eine hammermäßige Produktion, die über jeden Zweifel erhaben ist und kräftig pumpt. Ralf Müller und Patrick W. Engel (Impending Doom) zeichnen hierfür verantwortlich. Die wohl größte Überraschung ist aber Shouter Marcus, der inzwischen nicht mehr kreischic klingt, sondern gekonnt und überzeugend zwischen cleanem Gesang, Geschrei und tiefstem Growling wechselt. Schön. HEAVEN SHALL BURN werden mit diesem Album den ganz großen Durchbruch schaffen; keine Frage!


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Heaven Shall Burn - Whatever It May Take
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Kurzinfos: Heaven Shall Burn

Homepage:
- Heaven Shall Burn
- Heaven Shall Burn - MySpace-Seite

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Rezensionen:
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