Ihr 1999 veröffentlichtes Debüt '48k' soll von Presse und Kollegen wohlwollend bis euphorisch empfangen worden sein, gute Kritiken und das Ganze mit den Lorbeeren halt, und so. Wer kennt sie aber ausser die Leute, welche sich die allseits beliebten Bio's durchlesen, um einen kleinen Einblick zu erhaschen, um was es überhaupt geht ohne den Bezug zur Realität zu verlieren, bei diesem gesamten 'Eigentlich-ganz-tolle-Platte-Psalm'. Popularität is eben hard to find. Daher, als wär’s das erste Mal: Beangrowers benutzen Gitarren und/oder Elektronik und erinnern dabei zuweilen an Bis, die Breeders oder gar die Cardigans - melodischer Pop ist das. Zwei junge Männer und eine Sängerin haben ein paar radiotaugliche Songs produziert, das meiste im knackigen Dreineinhalbminuntenformat. Manchmal weiß man nicht genau, wo sie hinwollen. Im weiten Feld der Popmusik werden zu viele Koordinaten abgesteckt. Dadurch wird der Eindruck einer gewissen Beliebigkeit erweckt, die befremden kann. Am meisten gefällt die Platte nach dem ersten Viertel, wenn etwas mehr Ruhe und Schwermut weg vom Airplayformat den Sound der Beangrowers beherrschen.