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Iron Maiden - Offiziell nun die beste Band der Welt

Ihr habt gewählt! Unsere kleine Familienaktion Battle Of Bands ist vorbei und als hätte ich es vorher geahnt, hat sich mein Favorit durchgesetzt und darf sich nun offiziell als beste Band der Welt bezeichnen: Iron Maiden. Dabei setzte sich das Flaggschiff der New Wave Of British Heavy Metal gegen so illustre Konkurrenz wie Metallica, Nighwish oder auch Nirvana durch, um im Finale der Turnierüberraschung Heroes Del Silencio mächtig das Fell über die Ohren zu ziehen. Übergeben wir den Weltpokal der Band in Form eines kurzen Rückblicks auf ihre Karriere.

Die eindrucksvolle Karriere der Metal-Institution, die auf mehr als 50 Millionen verkaufte Alben und über 180 Gold- und Platinauszeichnungen, etliche Top Ten-Singles und einen Nummer Eins-Hit verweisen kann, begann als ein junger Herr namens Steve Harris 1972 die Combo Gypsy´s Kiss aktivierte, deren erster Gig in der Kirchenhalle von Poplar stattfand. 1974 schloss sich Steve Smiler an und hob im Dezember 1975 die legendäre Combo aus der Taufe. Im ersten Jahr bestritt die junge Mannschaft auch ihren ersten Live-Gig im "Cart And Horses"-Pub in Stratford, den Namen wählte man nach dem mittelalterlichen Folterinstrument aus dem Filmklassiker von 1939 "The Man With The Iron Mask". In der Hochzeit des Punks, Ende der 70er, fielen die Eisernen Jungfrauen mit ihren Kompositionen auf, die technisch wesentlich versierter und melodischer waren als der Sound ihrer Drei-Akkord-Kollegen. Das erste Demo wurde am 30./31. Dezember 1978 in den Spacewood Studios in Cambrige eingespielt und beinhaltete "Iron Maiden", "Prowler", "Invasion" sowie "Strange World".

Am 23. Februar 1980 wurde die Debüt-Single "Running Free" veröffentlicht, die in die UK-Charts auf Platz 44 einstieg, im selben Jahr konntenIron Maiden die Szene-Kollegen Judas Priest auf der "British Steele"-Tour supporten. Das selbstbenannte Debüt stieg auf Platz 4 der britischen Charts ein. Im Februar 1981 startete die erste richtige World Tour zum Album "Killers", bei dem sich die gigantischen Ausmaße andeuteten, in denen sich Maiden in den folgenden Jahren über den Globus bewegen sollten. Das "Killers"-Album erreichte Platz 12, das mit 113 Konzerten der Tour vorgestellt wurde.

Auf dieser Tour deuteten sich schon die Alkoholprobleme an, mit denen Sänger Paul Di´Anno zu kämpfen hatte, bei den letzen Gigs war schon nicht mehr klar, ob sie überhaupt absolviert werden können. Schließlich einigte man sich darauf, getrennte Wege zu gehen und am 20. September wechselte ein Herr, bekannt unter The Air Sirene, von Samson auf den Sängerposten. Da begann das erfolgreichste Kapitel der Maiden-Historie mit dem Maiden Sänger schlechthin: Bruce Dickinson.

Die "Beast On The Road"-Tour startete am 23. Februar, auf welcher eines der bedeutendsten Alben der Rock-Geschichte vorgestellt wurde: "The Number Of The Beast"! Der Klassiker der New Wave Of British Heavy Metal und für etliche auch das beste Metal-Album, das je geschrieben wurde. Diese Scheibe wurde zu einem Triumphzug für Harris, Dickinson und Co., stieg das Album doch direkt auf Platz 1 der Charts ein.

Der Nachfolger "Piece Of Mind" stand dem Vorgänger nicht viel nach, beinhaltete Klassiker wie "The Trooper", "Where Eagles Dare" oder "Flight Of Icarus". Die Scheibe erreichte 1983 den dritten Platz der Charts. Das Highlight der dazugehörigen Tour war dabei wohl sicherlich der Auftritt im New Yorker Madison Square Garden vor 18000 Fans. "Powerslave" wartete mit "Rime Of The Ancient Mariner" mit progressiven Songstrukturen auf, während Tracks wie "Two Minutes To Midnight" oder "Aces High" mit härterem, schnellem Riffing und ausgeklügelten Twin Guitar-Attacks daher kamen, über die sich die hohen Schreie von Bruce Dickinson legten. Mit "Somewhere In Time" veröffentlichten die Jungfrauen eines der umstrittensten Alben, kamen doch zum ersten Mal Gitarrensynthesizer zum Einsatz. Auch das Cover des Albums wirkte futuristisch und Bruce betrat die Bühne öfters mit Lichtschläuchen behangen. Dennoch: "Heaven Can Wait", "Wasted Years" oder das großartige "The Loneliness Of A Long Distance Runner" machten "Somewhere In Time" ebenfalls zu einem Erfolg, so dass das Album im Oktober 1986 Platz 3 der Charts erreichte.

Iron Maiden - Offiziell nun die beste Band der Welt Seiten 1 2

 

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Ingo
© 10/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Iron Maiden

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