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Wave-Gotik-Treffen 2005 Vorschau : Tiamat

Nun steht das WGT 2005 kurz vor der Öffnung seiner Pforten. Zeit also, um noch eine Band vorzustellen. Wir haben dafür Tiamat gewählt, da Tiamat wohl eine der genreübergreifendsten und genreverbindendsten Bands überhaupt ist.

Starteten die Mann um Johann Edlund noch als lärmende Death Metal-Band mit dem äußerst fragwürdigen Namen Treblinka, veröffentlichten mit "Sumerian Cry" unter dem Namen Tiamat ein mehr schlechtes als rechtes Prügelalbum, so ging die weitere Entwicklung hin zu anspruchsvoller, düsterer Musik recht schnell. So war bereits das zweite Werk "The Astral Sleep" ein Meilenstein im düsteren Death Metal-Bereich. Das darauffolgende "Clouds" gilt immer noch als absolutes Highlight in jeder Metal-Sammlung, und mit "The Sleeping Beauty" hat sich Edlund ohnehin unsterblich gemacht.

Danach gab es ein ebenso umjubeltes "Wildhoney", das mit dem etwas sperrigen - um nicht zu sagen langweiligen - "A Pocket Sized Sun" die Richtung des nächsten Albums vorgab. "A Deeper Kind Of Slumber" war ein fast pinkfloydsches Monument an Sphäre, Pathos, Kitsch, und laut kritischem Beobachter auch an aufgeblasener Langeweile. Bereits auf dem nächsten Album "Skeleton Skeletron", welches wiederum eine Art Übergang markierte, wurde die rockigere Richtung eingeschlagen. Das sehr an The Sisters Of Mercy erinnernde "Brighter Than The Sun" machte deutlich, was als nächstes passieren würde: Da war zunächst einmal das düsterrockige Seitenprojekt Lucyfire, das leider nur ein Album auf den Markt gebracht hat. Desweiteren gab es mit "Judas Christ" das bis dato kompletteste, ausgereifteste Werk der schwedischen Band: Von Rock über Metal bis zu traurigen Balladen und purem Gothicambiente alles dabei.
Das aktuellste Werk der Band, "Prey", ist wohl das mit Abstand beste Album der Band, auch wenn viele Herzen aus nostalgisch-romantischen Gründen an "Clouds" und "Wildhoney" hängen. Von jeder Schaffensphase der Band wurde das Beste zusammengetragen, um ein perfektes, melancholisches, rockiges, düsteres, beschwingtes Album zu präsentieren. Bereits Anfang des Jahres haben Tiamat gezeigt, was live in ihnen steckt, die Tour mit Pain war ein absoluter Erfolg. Nun hat sich Johan Edlund also das Wave-Gotik-Treffen herausgesucht.

 

Da es in diesem Jahr eine ganze Reihe an Gothicmetal-Bands gibt, die in Leipzig auftreten werden (Es seien kurz Tristania, Mono Inc., Beseech, Penumbra und Lake Of Tears genannt), hat man sich bei den Veranstaltern gedacht, daß ohne die Könige nichts geht im Land des gotischen Metals. Also hat man zu Johan Edlund und Tiamat gegriffen, und man kann sich von Seiten des Festivals sicher sein, einen Glücksgriff getätigt zu haben. Einerseits zieht eine Band wie Tiamat möglicherweise noch ein paar unentschlossene Düster-Metal-Freunde, die sich doch noch entscheiden, das Festival zu besuchen – eine weise Entscheidung im Übrigen! Andererseits ist Tiamat als eine der wenigen Metalbands im klassischen Gothicgenre komplett etabliert. Kaum eine Band aus dem Metalbereich erfährt genreübergreifend so viel Akzeptanz wie Tiamat. Die gegenseitige Akzeptanz und der Respekt sowohl vor dem Schaffen der Band als auch vor der Organisation dieses größten deutschen Festivals läßt sich auch aus den Antworten Edlunds auf unsere fünf WGT-Fragen ablesen. Warum er das Wave-Gotik-Treffen ausgewählt hat? Aus Erfahrung wird man klug. "Wir waren schon zweimal hier auf dem WGT. Nunja, gespielt haben wir nur einmal...." Was beim anderen Mal noch so alles passiert sein mag...? "Wir hatten jedenfalls bei beiden Malen richtig viel Spaß. Das letze Mal, als wir aufgetreten sind, ist uns auch die unglaublich perfekte Organisation aufgefallen." Und dann spricht Johan Edlund aus, was einige Leute denken, was eigentlich die absolute Wahrheit ist, und was viele nicht hören wollen. Die primitive Metalkultur des sich Suhlens in den eigenen Exkrementen, des Fressens von kalten Ravioli aus der Dose, des vom Zeltnachbarn bekotzt werden – auch für Johan Edlund ein Gräuel. "Du glaubst gar nicht, wie wunderbar das mit dem WGT ist. Eine Stadt!! Das Festival ist in einer – noch dazu coolen – Stadt, und nicht irgendwo auf einem widerlichen matschigen Feld in der Mitte vom Nirgendwo!" (Das ist aber UNTRUE! Anm.d.Verf.) Auch für den Stil der Fans hat Edlund mehr als ein Ohr und beide Augen weit offen. Denn er hofft, ganz humorvoll kontrastierend zur eigentlichen Szeneidee, auf gutes Wetter. "Ich persönlich erhoffe mir ganz viel Sonnenschein. Dann kann man sich wieder an all den Vampiren unter ihren Schirmen satt sehen!" Von seiner eigenen Performance erwartet er nicht mehr oder weniger als sonst. "Wir geben bei jeder Show alles, egal ob es sich dabei um ein riesiges Festival oder einen winzigen Klub handelt. Wir werden eine richtig gute Show abliefern!"

Auch bei Johan Edlund und seinen Bandkollegen sind alle Tage des Festivals dick angestrichen. Selbst wenn man viel zu tun hat, will man sich einen ausgiebigen Besuch des Festivals nicht nehmen lassen. "Ich bin mir sicher, wir werden mehr Tage da bleiben als nur den einen, an dem wir spielen. Ich habe mich noch nicht über das Programm informiert, also weiß ich noch nicht, ob noch Freunde von uns spielen. Es gibt eine ganz eigene Art von Spaß, den nur Tiamat als Band haben kann. Und den werden wir auch abseits der Bühne haben. Da kannst Du Dir sicher sein!" Um welchen Spaß es sich dabei handelt, wird in Johans letzter Antwort mehr als klar. Worum es beim WGT geht haben wir gefragt, und meine Güte, was für eine Antwort. "Black Magic – Crystal Methedrine – Experimental Sex!" Das bedarf wohl keiner Übersetzung, und wir wünschen Johan Edlund mit diesen Dingen genauso viel Spaß wie allen anderen Besuchern dieses Festivals. Auf geht's!


 

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