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Fuck The Commerce VIII - Gore und Hagel über Brandenburg

Die Vertreter der Grindgemeinde streichen sich bereits seit einigen Jahren das Himmelfahrts-Wochenende im Kalender an. Blutrot natürlich und nicht eben aus frommen Motiven. Erneut machten sich die Scharen auf, um im südbrandenburgischen Luckau beim Fuck The Commerce VIII die Festivalsaison einzuläuten.

Das viertägige Gerumpel stand dieses Jahr eher im Zeichen des Death Metals, einem Attribut, das die Veranstalter sich zwar seit eh und jeh auf die Fahnen schreiben, was allerdings besagte Grindgemeinde leicht verstimmte. Das angekündigte Billing ließ in Sachen Krach dennoch nichts zu wünschen übrig und ein Gerücht besagt, dass die ungünstige Wetterprognose Ihren Teil zum Ausbleib vieler Gäste beigetragen haben soll.
Dass Incantation bereits bei der Warmup-Show am Mittwoch Abend zum Tanz spielten, mag an der Masse an interessanten Headlinern gelegen haben, die sich an den nächsten Tagen die hinteren Plätze im Billing teilten. Oder einfach daran, dass die Jungs das letzte Jahr bereits dabei waren. In jedem Fall stand besagter erster Abend aber im Zeichen des Gerstensaftes und so bleibt es der Phantasie des Lesers überlassen, sich die Erlebnisse der anwesenden Redakteure auszumalen. Oder besser nicht ...


Donnerstag, 05. Mai 2005

Die trügerische Wärme bei strahlendem Sonnenschein kam den Bands zu Gute, die die Ehre hatten, das zwölfstündige Getrümmer des ersten Tages einzuleiten. Veneral Disease machten den gekonnten Anfang, wenn auch die meisten Besucher noch damit beschäftigt waren, den Kater vom Vorabend aus dem Kopf zu vertreiben. "Wollt ihr so früh am Morgen schon Gore?", war natürlich eine relativ überflüssige Frage in diesem Falle. Timo Leichtfried (Vocals) bot neben beachtlichen stimmlichen Leistungen vor allem optisch eine unterhaltsame Show. Dickes Death Geprügel als guter Start ins Fuck Acht und keine Sekunde zu früh.

Als erste slowenische Band betraten Dickless Tracy die heiligen Bretter einer übrigens deutlich größeren Bühne, als im Vorjahr. Wie der Name vermuten lässt, widmeten sich die Jungs der amüsanten Seite des Lebens, von Manowar über Mike Myers bis hin zur norwegischen Blackmetal-Szene bekamen alle ihr Fett weg. Allerdings wurden zwischenzeitlich auch sozialkritische Töne angeschlagen, "gegen Krieg und Nazis" war eine der Messages, die das teils recht simple Geholze mit Inhalt füllten.

Godhate aus Schweden waren ebenfalls schon einmal mit von der Partie, vor zwei Jahren allerdings noch unter dem Namen Throneaeon. Ziemlich thrashy für das Land im Norden, das wohl auch über mehr verfügt, als Klischees, zerlegten die Herren anwesende Trommelfelle in ihre Einzelteile, bevor ihre Lansmänner Nominon etwas umsichtiger zu Werke gingen. Diese führten gleich ein neues Familienmitglied ein: Christian an den sechs Saiten. Zum Schluss eine Quizfrage: Wie oft kann man man während eines Gigs "Old School" sagen?

"Bin ich so besoffen, oder klingt das echt alles gleich?" Der junge Herr, der es sich im Campingsessel vorm Pult bequem gemacht hatte, schien zwar das eine oder andere Bier genossen zu haben, was sein Urteilsvermögen in diesem Falle aber nicht allzu sehr trübte. Purgatory konnten nicht wirklich überzeugen. Auch wenn das Material rasant und sauber vorgetragen wurde, schien der Gig eher eintönig.

Die meisten Festivalbesucher machten sich allerdings auch erst zu Waco Jesus auf den Weg zur Bühne. Anal, Fäkal, Sexual oder alles zusammen, die Message ist klar und gehört laut Meinung der Meisten zu einem zünftigen Grindfest, wie das Bier in den Schädel. Oder, wie von Seiten der Bühne wiederholt bekräftigt wurde, das Gras in die Lunge. Im Endeffekt aber auch egal; jedes drogendurchwirkte Köperteil wurde von den Amis akustisch zerteilt. Und das nicht nur in rasendem Tempo, sondern auch mit einer guten Portion Kreativität. Live eindeutig spannender und abwechslungsreicher, als die Konserve vermuten lässt.

Carnal Forge drehten erneut das Tempo runter, was allerdings keinerlei Stimmungsverlust zur Folge hatte. Die schweren Schweden um die Gebrüder Kuusisto zogen eine Show sondergleichen ab. Moderner Thrash mit Druck und Technik überzeugte das angewärmte Publikum mit einer energiegeladenen Show. Das Motto der letzten Scheibe "Aren't You Dead, Yet?" wurde hier live in die Tat umgesetzt und durch die versierte Spielfreude der Schweden ergänzt. Beeindruckend.

Die Jungs von Centinex vergrößerten nicht nur den Kreis der angereisten Schweden, sondern setzten alles daran, mit ihren Vorgängern mitzuhalten, was leider nicht ganz gelang. Etwas drucklos und statisch erschienen Show und Mucke, die durch das reduzierte Line-Up mit nur einer Gitarre auskommen mussten. Die germano-philen Sprüche des Jonas Kjellgren waren vermutlich vor allem auf die humanen Bierpreise hierzulande zurückzuführen, schließlich glänzte man wenigstens am Abend durch massive Trunkenheit ...

"Es ist Zeit für einen Aderlass", kündigten Obscenity das folgende Gemetzel an, das wieder weit besser zum allgemeinen Besäufnis passte. Zumindest war das Spiel "Wer zuerst jemanden ohne Bier in der Hand sieht, hat gewonnen" um diese Zeit eine große Herauforderung. Die Ostfriesen jedenfalls schienen davon zu profitieren. Die Pyroshow war zwar eher unnötig, sorgt auf der laut Aussage der Band "späteren" DVD vielleicht für Akzente. Ins Studio geht’s zwar erst ab Oktober, aber das bislang fertige Material wurde schomal sauber vorgestellt.

Jungle Rot gehören immer noch zu den Geheimtipps der amerikanischen Szene, zumindest "Dead And Buried" genießt einen erstaunlichen Unbekanntheitsgrad. Damit das mit dem neuen Album "Fueled By Hate" anders wird, haben die Herren sich zum ersten Mal nach Europa aufgemacht und auf dem Fuck The Commerce bewiesen, dass sie eigentlich nur live wirklich spektakulär sind. Nicht, dass hier große Überraschungen warteten. Der eingängige Brachial-Death hat sich seit der Bandgründung keiner besonderen Veränderung unterzogen und so klingt dann auch das neue Album unüberraschend gut. Frei nach der Meinung: "Kennt man einen Song, braucht man sich die Alben nicht mehr besorgen" trägt das Live-Erlebnis zwingend zur Abwechslung bei. Dieser eine Song sollte übrigens unbedingt "Immersed In Pain" sein und idealerweise stehen die Jungs dabei persönlich auf der Bühne.

Catastophic schließlich hatten wenig Chancen die Kollegen (oder sich selbst) noch zu übertreffen. Zu groß war der Eindruck oder besser: -schlag, den Jungle Rot hinterlassen hatten. Die Grenzen des guten Sounds waren endgültig erreicht und der unkoordinierte Brei der da von der Bühne tropfte, enthielt keinen Death Metal-Spirit mehr. Aber irgendwie war das schon gar nicht mehr so wichtig ...

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