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Sweden Rock Festival 2005 - Fill Your Head With Rock

Wenn man sich hierzulande die Festival-Saison ansieht, dann kommen einem als Fan von klassischem Hard'n'Heavy-Sound manchmal die Tränen. Das "Bang Your Head" ist eine der wenigen deutschen Alternativen, die das Rockgenre noch umfassend mit seinen diversen Stilrichtungen abgreift. Aber in Schweden weiß man, was gut ist, und das legendäre "Sweden Rock Festival" in Sölvesborg geht dieses Jahr in die 10. Runde. Ein guter Grund zum Feiern ist da nicht nur das beeindruckende Line-Up. Die größten Namen im Rock, vor allem aus den goldenen 80ern, sorgen für große Euphorie und für ein an drei Tagen ausverkauftes Festival.


Tag 1. Wir beginnen also mit Anthrax! "Stomp, stomp, stomp!" Richtig, Anthrax in der legendären Kultbesetzung mit Joey Belladonna! Nun haben sich viele "jüngere" Anthrax-Fans über die Reunion beschwert, in Sölvesborg dagegen wird der Fünfer frenetisch gefeiert. Die Stimmung kocht, obwohl es noch nicht mal 16 Uhr, dafür aber mindestens (gefühlte) 100° warm ist! So gut Ex-Sänger John Bush auch sein mag, wer ihn einmal "Metal Thrashing Maaaaaaad" hat singen hören, der weiß, dass da was nicht stimmte. Und wenn Vorgänger und Nachfolger Belladonna auch nicht mehr jeden hohen Ton treffen mag, mit ihm hatte die Band ihre größten und einflussreichsten Hits. Der gigantische Moshpit kommt bei Knallern wie "Indians", "I Am The Law" und "Madhouse" nicht mehr zum Stillstand. Und die Sonne brennt weiter. Nur 15 Minuten Pause sind dem Nackenmuskel (gibt es den?) vergönnt, bevor Dave Mustaine unter dem Megadeth-Banner die Symphonie der Zerstörung einleitet. Die Frage, ob es die letzte Megadeth-Show in Schweden sein könnte, beschäftigt nicht einen der schätzungsweise 24.000 Headbanger, von denen mancher durch reichhaltiges Speise- und Merchandisingangebot abgelenkt wird. Topform ist bei Mustaine was Anderes, schlecht ist die Show deshalb noch lange nicht. Standards vom Kaliber "Wake Up Dead" ziehen immer. Ach, und die letzte Platte war ja auch ganz gut, also: "The system has not failed."

Geistig bereitet sich der eine oder andere schon auf die nächste Entscheidung vor: Within Temptation oder Saxon? Na klar, in Sölvesborg entscheidet sich die überwältigende Mehrheit für Biff Byford und Co. und wird reichlich belohnt. Das englische Urgestein, das sich über die Jahre zum Dauerbrenner auf Rock- und Metalfestivals entwickelt hat, begeistert mit dem grandiosen Greatest-Hits-Set, und Frontmann Biff ist allzeit zu Späßen aufgelegt. "Wollt Ihr einen neuen oder einen alten Song hören?" Dem Volksbegehren nach alten Songs begegnet er mit den Worten: "Für die nächsten anderthalb Stunden bin immer noch ich der Boss! Ihr kriegt was Neues." Das "Neue" ist "Dallas 1 pm" von der 80er-Scheibe "Strong Arm Of The Law". Am Ende will man Saxon nicht gehen lassen, doch der Zeitplan ist penibel gesteckt. Also: Musikalische Kehrtwende! Mit den vergleichsweise melodisch-weichen Klängen von Styx hält der Donnerstag auf der großen Bühne die einzige Ausnahme vom harten Sound parat. Die willkommene Abwechslung rockt nicht minder und die Setlist ist deutlich anders als am Abend zuvor in Hamburg (was irgendwie auf unserer Route von Hannover nach Sölvesborg lag). "Boat On The River", das nur in Deutschland ein Hit war, bekommt kein Schwede zu hören. Der Song hätte sowieso, trotz all seiner Wärme, nicht verhindern können, dass eine Kleidungsergänzung nötig wird. So ist Schweden, eben noch kochend heiß, im nächsten Moment fürchtet man den Tod durch Erfrierung.

 

21:45 Uhr! Nazareth oder Motörhead? Die Entscheidung fällt nicht leicht! Kompromiss: 50% schottischen Pub-Rock'n'Roll, 50% Lemmys Röck'n'Röll. Das macht Sinn, denn den Höhepunkt der explosiven Shöw leitet erst gegen Ende das Sirenengeheul ein. "Damm da damm damm, damm da damm damm!" Der Bomber, oder besser der Bömber, wird heruntergelassen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren hat Herr Kilmister das alte Gerät wieder mit nach Schweden gebracht. Wer das vorher nicht gesehen hat, weiß spätestens jetzt, warum es ungeduldig erwartet wurde. Darüber hinaus rockt es licht- und feuertechnisch dermaßen, dass man sich fragt, wie Accept das noch toppen wollen. Es gelingt aber. Als später Udo und Co. die ersten Takte von "Starlight" erklingen lassen, gibt es kein Halten mehr. Die deutsche Metal-Institution ist zurück, mal wieder. Aus Barcelona sind einige Diehard-Fans angereist, nur um Dirkschneider und Co. zu sehen. "Just for seeing Accept", heißt es, grammatikalisch vielleicht nicht ganz korrekt, auf der Flagge. Gelohnt hat es sich! Die "German Leatherboys" jagen eine Metalgranate nach der anderen ins tobende Publikum, die Pyrotechnik hätten sie nicht mal gebraucht. Uns Udo ist selbst etwas sprachlos ob der kollektiven Begeisterung. "Sweden, what can I say?" fragt er nach jedem Song. Einziger Tiefpunkt: Bassmann Peter Baltes gibt bekannt, dass Accept zum letzten Mal in Schweden spielen. Ist das wahr? So recht glauben mag es keiner, gute Gründe fallen auch niemandem ein. Aber das "I'd say we kick some ass" richtet die Gedanken- und Gehörgänge wieder aufs Wesentliche. Mit einem gemeinschaftlichen "Heidi heido heida" leitet der Mob "Fast As A Shark" selbst ein. Der Abend nähert sich dem Ende und Udo erfreut uns mit einem "See you soon!" Die Metalwelt ist wieder in Ordnung, die Accept-T-Shirts fast ausverkauft.

Tag 1 des Sweden Rock Festival 2005 geht gegen 3.00 Uhr zu Ende. Besser kann es kaum noch werden. Verdammt, wenn bloß das Zelt nicht so eng wäre!

(Fotos: Dethlefs)

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Philip
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