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U2 – Pathetische Emotionen an einem blutigen Donnerstag

Mit ihrem aktuellen Album „How To Dismantle An Atomic Bomb“ kehren U2 zu ihren musikalischen Wurzeln zurück, verabschieden sich von jeglichen Sound-Experimenten und erinnern an die Ära von „The Unforgettable Fire“ (1984) und „The Joshua Tree“ (1987). Die „Vertigo“-Tour bricht schon jetzt wie immer alle Rekorde. Am 7. Juli begeisterten Mr. Bono Vox, Dave „The Edge“ Evans, Laurence Mullen und Adam Clayton 60.000 Fans über zwei Stunden im ausverkauften Olympiastadion.

„I can’t believe the news today“ singt Bono seit über 20 Jahren. „I can’t close my eyes and make it go away” singt er auch diesmal weiter. Doch am 7. Juli haben die „news today“ einen äußerst traurigen Aufhänger, denn dieser Tag ist der Tag des Terroranschlags in London. „Sunday Bloody Sunday“ vom dritten U2 Album „War”, damals noch den Opfern des Bürgerkriegs Nordirlands gewidmet, wird an diesem blutigen Donnerstag zum traurigen Höhepunkt der Show. „No more terror“ ruft der Sänger dem Publikum entgegen, im Refrain schallt ein kollektives „Tonight we can be as one“ zurück. Emotional bewegende Momente im Berliner Olympiastadion.

Beginnen tut die Show wie folgt: Bono zählt deutsch an, dann folgt als gleich „Vertigo“. „Hello! Hello!“, ruft der kleine Frontmann von U2 und will sagen, hier ist die größte Band ever. Bevor er den Hit „Elevation“ anstimmt, verweißt er mit einem Augenzwinkern und „Can’t Stand The Rain“, auf den eher verregneten und kühlen Sommertag in Berlin. Weiter geht es mit den Krachern „New Year’s Day“, „Beautiful Day“ und „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“.

 

Oft hat man dem charismatischen Iren, der eigentlich Paul Hewston heißt, vorgeworfen, er wäre mehr pathetischer Prediger und Weltverbesserer als hochkarätiger Sänger. Soeben aus dem schottischen Gleneagles zurückgekehrt, wo er noch am Vortag auf dem G8 Gipfeltreffen mit Bob Geldorf und Gerhard Schröder über die Wichtigkeit der Unterstützung der ärmsten Länder der Welt konferierte, stimmte Bono nicht nur einen Hit nach dem anderen an sondern hielt unter anderem eine Lobesrede auf unseren Bundeskanzler, sprach den Angehörigen, die wenige Stunden zuvor einen ihrer Liebsten verloren hatten, sein Mitgefühl aus und singt gefühlvolle Songs wie „Running To Stand Still“, bei dem die UN-Menschenrechtserklärung, von einer Afrikanerin gesprochen, über die gigantische Projektionswand flimmert, „Sometimes You Can Make It On Your Own“, bei dem Bono das erste Mal seine obligatorische Sonnenbrille abnimmt und sich bei seinem verstobenem Vater bedankt oder „Where The Streets Habe No Name“, bei dem die afrikanischen Länderflaggen vorbeistreichen.

Zum Ende der Show gibt es noch einmal pures Entertainment und bei „With Or Without You“ holt Bono einen weiblichen Fan auf die Bühne, umarmt das Mädchen, tanzt mit ihr und macht sie damit wohl zum glücklichsten Menschen an diesem Abend.


Setlist:

Vertigo
I Will Follow
The Electric Co.
Can't Stand The Rain / Elevation
New Year's Day
Beautiful Day / Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band
I Still Haven't Found What I'm Looking For
All I Want Is You
City Of Blinding Lights
Miracle Drug
Sometimes You Can't Make It On Your Own / The Black Hills of Dakota
Love And Peace Or Else
Sunday Bloody Sunday
Bullet The Blue Sky / The Hands That Built America / Please / When Johnny Comes Marching Home
Running To Stand Still / Amazing Grace
Pride (In The Name Of Love)
Where The Streets Have No Name
One

Zugaben:

Zoo Station
The Fly
With Or Without You
All Because Of You
Yahweh
Vertigo




 

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Jule
© 07/2005 whiskey-soda.de
 


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- U2 – Pathetische Emotionen an einem blutigen Donnerstag

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