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Zwar konnten die Veranstalter noch nie die wirklich ganz großen Kracher der Metal-Szene wie Iron Maiden oder Metallica für ihre Veranstaltung buchen, dafür gaben bzw. geben auch dieses Jahr wieder zahlreiche Kultbands und Legenden ihre Visitenkarte ab, denn Trendhascherei ist hier fehl am Platz. So sind auf den vier Bühnen unter den 60 Bands auch Nightwish dabei, die am Donnerstagabend eine ihrer wenigen Festival-Shows spielen. Accept feiern nach über zehn Jahren die Familienversöhnung, Candlemass doomen endlich wieder, Dissection zeigen, dass sie es nach dem langjährigen Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen ihres Frontmannes immer noch können und fröhliche Kompositionen gibt es bei den Power Metallern Edguy, Sonata Arctica und Hammerfall. Die Wikinger-Fraktion wird von Finntroll, Ensiferum, Turisas und Equilibrium restlos beglückt, herzhaften Death gibt es bei Obituary sowie Suffocation, der Kunstblutverbrauch für Schwarzheimer steigt sprunghaft bei Marduk, Naglfar oder Endstille an, die Neo Melodic Death-Fangemeinde hüpft bei Mercenary und die Klassiker freuen sich auf Axel Rudi Pell. Mittelalter-Maniacs genießen Corvus Corax, während sich Gothic Metal-Anhänger bei Tristania und Within Temptation vergnügen. Ein weiteres Highlight: Sentenced spielen eine der letzten Shows vor der Auflösung.
Somit ist für jeden Heavy-Fan etwas dabei, für Open Minded-Anhänger dürfte das Festival aufgrund der Bandbreite dieses Jahr so etwas wie den stählernen Himmel auf Erden darstellen.
Tops:
- große musikalische Bandbreite
- familiäre Atmosphäre
- Bühnen nah beieinander ohne große Sound-Überschneidungen
- etliche Merchandising-Stände, Händlermeile und kulinarische Vielfältigkeit
- kostenloser Eintritt ins Wackener Schwimmbad
Flops:
- wie bei jedem Festival wenig Klos und Duschen
- recht teure Versorgung mit Bier und Snacks
- weiter Weg von den Zeltplätzen zu den Bühnen
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