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The Beatles, The Who oder auch Pink Floyd waren die ersten Bands, die Visuals zum besseren Verständnis ihrer Musik benutzten. Velvet Underground and Nico kreierten mit der Unterstützung von Andy Warhol bei den Konzerten ihre ganz eigenen Welten. Aber noch nie hat eine Band in dieser Konsequenz , Videos als Erweiterung der eigenen Klangsphäre benutzt, wie es die vier Berliner tun. Mit kreativer Leichtigkeit, ohne Scheu vor Komplexität schickt die Band ihre Zuschauer im Sinne des Last Emotional Tourism auf Entdeckungsreise in Welten voller Bilder, die im Einklang mit der Musik stehen. Jeder Song hat sein eigenes, individuelles Visual, das bei dieser Band schon fast als Instrument zu verstehen ist. Dennoch wird nichts vorgekaut und die Stimmung, die dabei für den Moment erzeugt wird, ist jedes Mal anders. So bekommen die Songs immer wieder ihre ganz individuell neue Klangfarbe und darin liegt ein Teil des Geheimnisses der Band.
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Bei HOTEL handelt es sich um ein Team von Perfektionisten. Technisch aufwendig produziert ist auch der Sound. HOTEL gehörten zu den ersten Bands, die in der Lage waren, ihre Stücke auch im 5.1. Surround Format aufzunehmen. Die Liebe zum Detail und ein ästhetisches Feingefühl für Musik und Bilder gehören zu den Stärken des Frontsängers Sebastian Purfürst, das Mastermind der Band. Die Stücke stammen weitestgehend aus seiner Hand, wobei er für jegliche Inspiration offen ist. In "Good Bye Professionals" interpretierte er einen Text von Salmon Rushdie, in dem neuen Song "Ngyuen" holt der kreative Workaholic gleich einen virtuellen Gaststar aus dem Jahre 1968 auf die Leinwand. Sein Vater, der damals den Song schrieb, protestierte in der damaligen DDR auf seine Art und Weise mit dem Wiegenlied einer vietnamesischen Mutter gegen den Vietnamkrieg. Und der Song ca. 25 Jahre später wirkt gerade durch die Original- Fernsehaufnahme aus der damaligen Zeit mit der virtuellen Gastsängerin Claudia Metzner absolut kurios und verdeutlicht, welch bizarres Schauspiel möglich ist, wenn man Sound mit Bildern verknüpft und daraus quasi virtuelle Musik entsteht.
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