whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
Story-Archiv   
 

      registrieren  

Californisoul
Supersonic Blues Machine
Californisoul
(Rock)

Grau
Illegale Farben
Grau
(Punk)

In This Moment We Are Free
Vuur
In This Moment We Are Free
(Progressive Metal)

Live At The Hollywood Bowl
Jeff Beck
Live At The Hollywood Bowl
(Rock)

Walk The Earth
Europe
Walk The Earth
(Hardrock)

Winners And Losers
Gypsy Soul
Winners And Losers
(Hardrock)

In Range
Target
In Range
(Rock)

Sticky Fingers Live At The Fonda Theatre
Rolling Stones
Sticky Fingers Live At The Fonda Theatre
(Rock)

Deep Calleth Upon Deep
Satyricon
Deep Calleth Upon Deep
(Blackmetal)

Vestigial
Lo!
Vestigial
(Metal)



Wacken Open Air 2005 - Donnerstag: Calm before the rain!

So, nun ist es vorbei: Europas größtes Metal-Festival, welches vom 4. bis 7. August in die 16. Runde ging. 60 Bands sorgten auf dem Wacken Open Air, darunter auch viele Top-Acts, trotz zahlreicher Regengüsse und knöcheltiefem Schlamm bei den 50000 Besuchern für eine ausgelassene, metallische, wenn auch durchnässte Sause. Nun, wenn alle Klamotten getrocknet, der Dreck und Schlamm aus allen Körperöffnungen entfernt, die Verdauung sich wieder stabilisiert und die Leber sich erholt hat ist es Zeit, die ultimative Analyse anzusetzen.

 

Vorab ist natürlich festzuhalten, dass trotz aller feierlicher Stimmung und dem hörigen Spaß die Veranstaltung von einer Tragödie überschattet wurde, als ein 37-jähriger Mann in der Nacht von Donnerstag zu Freitag mit einem im Schritttempo fahrenden Krankenwagen zusammenstieß und den erlittenen Kopfverletzungen erlag. Wir wünschen den Angehörigen viel Kraft in diesen dunklen Stunden.

Doch nun zur Musik: Am Donnerstag waren lediglich vier Bands angesetzt, die dabei allerdings das Glück hatten, über den einzigen Festivaltag mit durchgehend vernünftigen Wetter zu verfügen. Los ging es mit Tristania, und wie das mit Auftakten so ist – er war mehr als holprig. Die Norweger sind mit Sicherheit in der Lage, weitaus präziser zu agieren, als sie es hier taten. Einmal querbeet durch ihr Repertoire in vierzig Minuten, davon allerdings knapp 30 Minuten lang mit einer kaum vernehmbaren Stimme von
Leadsängerin Vibeke. Schon bei der ersten Band wurde deutlich, dass einige der anwesenden und verantwortlichen Tonleute ihr Metier nicht wirklich beherrschten. Gegenüber dem soundtechnisch vollkommen missratenen Auftritten von z.B. Overkill waren Tristania aber gerade noch im Rahmen. (The Wendigo)

Die darauf folgenden Candlemass hatten entweder ihren eigenen Soundmann dabei oder sehr viel Glück. 17 Jahre (!) nach dem letzten gemeinsamen Album hat sich die Band wiedergefunden. Auch live strahlten die doomigen Schweden sensationell aus, der immer noch sehr kompakte aber eindeutig schlankere Messiah Marcolin hatte mit seinem Bassgottkumpel Leif Edling alles, aber auch alles im Griff. Neben Stücken des neuen Albums wie dem Opener „Black Dwarf“, dem finsteren „Born In A Tank“ und dem hochkitschigen „Seven Silver Keys“ kamen vor allen Dingen ältere Songs zu Ehren. Die Messiah-freie Zeit der Band wurde logischerweise ausgeklammert, dafür hielt man sich lieber an Tracks des ersten Albums. Egal ob das schwer krachende „Under The Oak“, das fantastische „At The Gallows End“ oder das jeden Candlemass-Set beschließende „Sorcerer´s Pedge“, Candlemass waren vor einer begeisterten Masse in absoluter Hochform! Da fiel sogar der krachende Tanzstil von Messiah Marcolin positiv auf, der bei jeder anderen Band lächerlich gewesen wäre. Eines der absoluten Festival-Highlights! (The Wendigo)

Oomph! durften danach mit eindeutig weniger Zuspruch leben. Irgendwie schienen die meisten der Anwesenden nur das zu kennen, was mal durch Radio und Fernsehen gegeistert ist. Die wie immer in weiß gekleidete Band versuchte viel, hat aber auch live mit ihren „Eins, zwei, drei, vier“-Ansagen weniger zu bieten, als es eigentlich gut wäre. Je länger das Set dauerte und je bekannter die Stücke wurden, umso besser lief es für die Band. Das fing bei „Fieber“ an, ging über auf (das schreckliche…) „Brennende Liebe“ bis hin zum Rumspringer „Augen Auf“, das als einziges Stück allen bekannt war und dementsprechende Reaktionen hervorrief. Ähnlich wie Corvus Corax passt Oomph! nicht wirklich in das Wacken-Schema. Dafür allerdings war der Auftritt noch recht erfolgreich. (The Wendigo)

Nightwish schließlich vermochten vollends zu überzeugen. Tarja hat zwar weniger Austrahlung (und sieht weniger gut aus… subjektiv jedenfalls) als die Kollegin den Adel von Within Temptation, dafür ist ihre Livestimme allerdings weit besser. Sensationell und glasklar war ihre Stimme zu hören, ohnehin hatte die Band ein gutes Los in der Wacken´schen Soundlotterie gezogen. Tarja benahm sich wie eine waschechte True Metallerin, die Band rockte, was das Zeug hielt und intonierte, wie eigentlich alle Bands des Festivals, einen Querschnitt durch ihr Schaffen, natürlich leider mit dem unvermeidlichen „Nemo“ als Höhepunkt. Besser und interessanter war da zum Beispiel die „Higher Hopes“-Coverversion von Pink Floyd. Mit Krachbumm und Feuer wurde auch nicht gegeizt, sodass man hier tatsächlich von einem würdigen Tagesheadliner sprechen konnte. (The Wendigo)


 

auf Facebook empfehlen/teilen       Artikel drucken

The Wendigo
© 08/2005 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Wacken Open Air

Homepage:
- Sensation auf dem Wacken!

Artikel:
- Wacken Open Air 2002 - Part I: Der ganz normale Wahnsinn
- Wacken Open Air 2002 - Part II: Der Wahnsinn geht weiter
- Wacken Open Air 2002 - Part III: Hört der Wahnsinn niemals auf?
- Wacken Open Air 2003 - Pflichttermin für Headbanger
- Wacken Open Air 2003 - Part 1: Feuer, Fleisch und Dosenbier
- Wacken Open Air 2003 - Part 2: Preußen Münster...warmes Dosenbier
- Wacken Open Air 2004 - 15 Jahre ohne Kompromisse
- Wacken Open Air 2004 - Wir werden das Haus rocken
- Wacken Open Air 2005 - Das Familienfestival für Metaller
- Wacken Open Air 2005 - Donnerstag: Calm before the rain!
- Wacken Open Air 2005 - Freitag: No sleep ´till Berlin!
- Wacken Open Air 2005 - Samstag: Rain or shine!
- Wacken Open Air 2006 - Alle Jahre wieder der stählerne Himmel auf Erden
- Wacken Open Air 2006 – Sonne satt, Sold Out und
- Wacken Open Air 2007 – Metal Battle - Im Zeichen der förderlichen Ruhestörung
- Wacken Open Air 2007 - Die größte Metal-Party im Lande
- Wacken Open Air - 60000 Headbanger im Metal Village
- Wacken Open Air 2008 - Wir sind Wacken!
- Wacken Open Air 2008 - Scream for me, Wacken!
- Wacken Open Air 2016 - Rain or Sunshine?

Kurzinfos: Within Temptation

Homepage:
- Within Temptation

Artikel:
- Darkstorm Festival - Düstere Töne am Fest der Liebe
- Within Temptation – Intime Bekenntnisse der Sharon den A. / Das A-Team des Gothic Metal live in Berlin
- Within Temptation – Zwischen Experimenten, Bier und Baby-Zubehör
- Within Temptation - Nackte Tatsachen
- Within Temptation - Comics, die 80er und Der Dunkle Turm
- Delain und Within Temptation - Ja wo sind sie denn, die Gothic-Fans?
- Ingos Alben des Jahres 2014 - Ein bunter Strauß an Melodien: And The Winner is?

Rezensionen:
- Mother Earth
- Mother Earth Tour
- The Silent Force
- The Silent Force Tour
- The Heart Of Everything
- Black Symphony
- An Acoustic Night At The Theatre
- The Unforgiving
- Paradise (What About Us?)
- Hydra
- Let Us Burn

Kurzinfos: Tristania

Homepage:
- Tristania
- Tristania

Rezensionen:
- World Of Glass
- Ashes
- Illumination
- Rubicon

Kurzinfos: Pink Floyd

Homepage:
- Pink Floyd

Rezensionen:
- The Dark Side Of The Moon
- The Story Of Wish You Were Here
- The Endless River
- The Final Cut (Vinyl Remaster Reissue)
- A Momentary Lapse Of Reason (Vinyl Remaster Reissue)
- Pink Floyd - Die definitive Biographie

Kurzinfos: Overkill

Homepage:
- Overkill

Artikel:
- Overkill - Vorwärts in die Vergangenheit
- Overkill - Schädelbrechen wie zu besten Zeiten

Rezensionen:
- Wrecking Everything
- Hello From The Gutter - The Best Of Overkill
- Kill Box 13
- Wrecking Everything - An Evening In Asbury Park
- ReliXIV
- Immortalis
- Ironbound
- The Electric Age
- White Devil Armory
- The Grinding Wheel


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 09/17
Walter Trout - We're All In This Together

Walter Trout - We're All In This Together


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de