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Wacken Open Air 2005 - Freitag: No sleep ´till Berlin!

Am Freitagmittag wurde dann auch endlich der heiß ersehnte zweite Teil der Whiskey-Soda-Delegation begrüßt, natürlich nur, weil wir den Biervorrat im getunten VW-Bus hatten. Doch die Freude währte nicht lange, am Freitag begann der Himmel stetig kleckerweise aber ergiebig seine Schleusen zu öffnen, was ein Zelt in der Nacht völlig absaufen ließ und so jegliche Schlafversuche scheitern ließ und den Platz in ein gigantisches potentielles Schlammcatchen-Aktionsfeld verwandelte. Zudem sei anzumerken: Neben Dissection zu zelten ist kein Spaß, tiefgehendere Analysen verkneifen wir uns jetzt an dieser Stelle.

Ein Black Metal-Konzert um elf Uhr morgens schmeckt ungefähr wie Himbeer-Marmelade auf Salami-Pizza (A.d.V. Woher weißt Du als Vegetarierin das?). Das die Schweden von Naglfar beim Wacken 05 als Opener verheizt wurden, brachte allerdings mit sich, dass es sich wahrhaft lohnte, zum frühen Zeitpunkt samt Kater das Zelt zu verlassen um sich von den Jungs den Schlaf aus den Knochen prügeln zu lassen. Mit dem neuen Album "Pariah" im Gepäck war es dem Quartett samt Live-Basser ein Leichtes, brandneues Material zu präsentieren, das es in sich hatte. Der Umstand, dass quer durch die Alben gezockt wurde, ließ die konsequente Handschrift in roter Tinte leuchten: schnell, eingängig, vielseitig und inzwischen technisch
meisterlich. Basser Kris, der inzwischen Ex-Kreischer Jens an der Vokalfront ersetzt, hat durch weit bessere Live-Leistung sogar einen Vorteil und in Sachen evil posing steht er seinem Vorgänger in nichts nach. Die angekündigte Headliner-Tour wird in jedem Falle spannend und dem Status der Band weit angemessener sein als dieses metallische Frühstück. ({644})

Die Deather von Illdisposed wurden nicht umsonst bereits im Festival-Info als "trinkfest" tituliert, denn wer die Dänen kennt weiß, dass sie eine Bühne niemals nüchtern betreten. Dem größtenteils nicht weniger beseelten
Publikum schmeckte die Portion Death Metal allerdings umso besser, als sie Mr. Summers typische Ansagen auf deutsch gewürzt einen Eindruck seines Geisteszustandes gaben. Und wer geübt ist, bringt auch mit 2,3 im Kahn den Mob zum Moshen. Schleppende Grooves, grindy Gegrunze und dicke Riffs vor allem der letzten beiden Scheiben "1-800 Vindication" und "Kokaiinum" ergaben den perfekten Cocktail im Kopf. ({644})

Marky Ramone gab auf der Partystage einen Punkrock-Hit nach dem anderen zum Besten, während meine Lieblinge Sonata Arctica aus Suomi natürlich eine ganze Ecke technischer als der Alt-Punk agierten. Die sympathische
Band zog einen Hit-Potpourri aus dem Hut mit Klassikern wie "My Land", Zuckerstücken der Sorte "The Cage", die sich mit neuen Stücken á la "Blinded" abwechselten, zum Abschluss wurde noch "Smoke On The Water" intoniert, sodass man den hymnischen und pfeilschnellen Auftritt der Jungs um den schlecht angezogenen Sänger mit der tollen Stimme Tony Kakko nur als gelungen bewerten kann. Trotz diverser Soundaussetzer. (Ingo)

Die Landsleute Ensiferum sorgten für Party-Alarm und dichtem Gedränge bis zu den Dixies vor der Partystage, für mich eindeutig zu viele Leute in diesem Jahr. Trotz unterirdischem Sound während der ersten zwei Songs
feierten die Massen den extrem melodischen Folk Death Metal von Beginn an ab uns sangen Schlachthymnen wie "Token Of Time", "Guardians Of Fate", "Lai! Lai! Hej!" oder "Battle Song" inbrünstig mit. Der Nebenbei-auch-noch-bei-Norther-Frontmann erschien natürlich wieder mit dem feinen Kuh-Hut, endlich war auch die schmucke Keyboarderin mal die ganze Zeit zu sehen und bis auf die Lady zeigten sich die Mannen ganz Wikinger-like oben ohne und technisch versiert. Hymnen, Hymnen, Melodien, Melodien und heroische Refrains ohne Ende, wer will denn da blankes Death Metal-Gekloppe? Apropos… (Ingo)

Eine Premiere der besonderen Art wartete auf diejenigen, die nach dem Austritt von Mika Akerfeldt bei Bloodbath nicht mehr geglaubt hatten, diese Konstellation mal live erleben zu dürfen. Nachdem sich Nachfolger Peter Tägtgren anschließend an das letzte Album "Nightmare Made Flesh" seinerseits anders überlegt hatte, gewann man Mika für eine einzige Show zurück. Eine Show, die das diesjährige Wacken auch für ausschließliche Freunde des gepflegten Schwedentods zum Muss werden ließ. Neben der kompletten ersten EP "Breeding Death" wurde aus den beiden bisherigen Alben ein unvergessliches Set zusammengeschmiedet. Blutbeschmiert und mit unsäglicher Nonchalance glänzten Mikas Ansagen im Ton des Wettersprechers aus dem Lokalradio durch Zynismus, Charme und Witz. Die angepissten Cradle-Kids, die seinen Aufforderungen an das Publikum, seine Songs mit Dani Filth-Gekreische einzuleiten, das Feld räumten, waren der lebende Beweis für den Mangel an Humor, der bei dieser Show unerlässlich war. Einzigartig. Leider. ({644})

Am Freitag war das Wetter so grausam schlecht, daß man hätte vermuten können, daß die Meute lieber in den Zelten bleibt. Aber nichts dergleichen, tausende wollten den Auftritt der Band sehen, die den Power Metal erfunden hat: Metal Church. Ohne Metal Church gäbe es keine Bands wie Hammerfall, und das wußten die Fans zu honorieren. Leider fehlte natürlich bei den wiedervereinten Metal Church Sänger David Wayne, der ja vor kurzem verstorben war. Geleitet von Ausnahmegitarrist Kurdt Vanderhoof machte die Band aber das beste aus der Situation und dem Wetter und haute den Fans Hits um die Ohren, daß es nur so krachte. "Ton Of Bricks" und "Start The Fire" - zwei legendäre Metal Church- Songs - waren ebenso dabei wie das kitschige "Watch The Children Pray". Auf neues Material wurde nur spärlichst zurückgegriffen, so daß die Fans hinterher bis auf die Knochen durchnäßt und dennoch hochzufrieden waren. (The Wendigo)

Suidakra profitierten vom Dauerregen, die überdachte W.E.T.-Stage war brechend voll, als sie ihren druckvollen Death Metal mit keltischem Bombast präsentierten. Auch bei den deutschen Gute Laune-Metallern Edguy war massives Nass von oben angesagt, davon ließen sich Sänger Tobi Sammett und Co. nicht die Laune verderben und machten mit "Navigator" und "Tears Of A Mandrake" den Regen vergessen, auch ob der wieder einmal herrlich schrägen Outfits wie Cowboy-Hut und Kuh-Stulpen. Das Bühnenbild war üppig, ebenso die Posen und das Engagement der Band. War sagt, es ist Pussie Metal hat sicherlich recht, aber dieser Pussie Metal einer verdammt guten Live-Band macht einfach nur Spaß, trotz Regen. (Ingo)

 

Within Temptation boten fast dieselbe üppige Bühnendekoration ihrer viel umjubelten letzten Tour auf, setzten aber glücklicherweise größtenteils auf älteres Material mit den klassischen Grunz-Duetten. Trotzdem begann
Sharon den Adel sowie ihre Mannen mit "See Who I Am" aus ihrem mehrfach vergoldeten Albums "The Silent Force" und schlossen "Stand My Ground" direkt an. Frau den Adel überzeugte stimmlich wie optisch, mit den weißen
Strähnen im Haar und schwarzem Korsett wirkte sie wie die sexy Version von Lilli Munster. Auch der Rest der Band kam im metal-kompatiblen schwarz daher, wobei besonders Gitarrist Ruud durch seine raspelkurzen Haare auffiel. Ohne Regen wirkte der massive Kunstnebel-Einsatz und die Pyros natürlich besser, wodurch das harsche "Enter" eingeläutet wurde und begeisterte, ebenso das Kate Bush-Cover "Running Up That Hill" und "Deceiver Of Fools". Da schmeckte der extrem süße Met mit Jack D. gleich noch mal so gut... (Ingo)

Wacken Open Air 2005 - Freitag: No sleep ´till Berlin! Seiten 1 2

 

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The Wendigo
© 08/2005 whiskey-soda.de
 


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