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Wie das nun mal so ist - wenn man größer und bekannter wird, wird die Promotion immer aufwändiger und der Interviewmarathon immer länger. Und wenn man dann wie Whiskey-Soda einen der letzten Termine abbekommt, kann das Gegenüber am Telefon - in diesem Fall Eric Fish - schon mal etwas müde und unmotiviert sein. Ein paar Fragen haben wir ihm trotzdem gestellt, obwohl er schon längst wieder dabei war, mit einem Kollegen in Chemnitz an neuen Songs zu feilen. Am 10. Oktober soll dann auch einen neue Soloscheibe erscheinen, doch bis dahin gibt es noch jede Menge Arbeit, die Konzentration liegt wohl eher noch auf "Nord Nord Ost".
"Mal eins vorneweg, zu den einzelnen Songs möchte ich nicht viel verraten. Unsere Fans können selber denken und ihre eigenen Interpretationen in die Stücke reinlegen.". Okay, kommen wir also direkt zu den Aufnahmen, die diesmal zum Teil etwas chaotisch verliefen. "Wir haben diesmal komplett anders gearbeitet als beim letzten Album in Dänemark. Es wurde in fünf verschiedenen Studios in Berlin und Potsdam aufgenommen. Meine Parts habe ich auf dem Schiff am Treptower Park eingesungen, die Hauptarbeit lag aber wohl bei Ingo. Es war für uns nicht immer leicht, alles zu koordinieren. Ich würde es nicht nochmal so verstreut machen wollen – das war zu chaotisch. Es ist besser, zusammen an einem Ort zu arbeiten. Ich ziehe mich auch gerne zurück dafür an einen Ort, an dem man Ruhe hat." Im Anschluss an die stressigen Aufnahmen ging es ohne Pause weiter. "Also Zeit für Urlaub habe ich schon lange nicht gehabt. Nach den Aufnahmen kamen direkt Konzerte, Pressetermine und so weiter. Und ich arbeite ja auch schon wieder an neuen Solosachen. Man könnte sagen, ich bin atemlos, aber glücklich zur Zeit." Schön, das zu hören.
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Schliesslich ist es für jeden Musiker wohl das Wichtigste, am Ende mit der eigenen Arbeit zufrieden zu sein. Bei Eric Fish ist dies voll und ganz der Fall. Auf "Nord Nord Ost" gefallen ihm ausnahmslos alle Songs richtig gut. "Das ganze Gefühl stimmt irgendwie. Es ist anders als bei den Vorgängeralben. Eine Runde Sache. Schwer, da einen Song auszuwählen, der mir am Besten gefallen soll. Ich denke am nächsten geht mir persönlich das 'Feuerkind'. Das Lied nimmt einen sehr mit. Ich hab es selbst geschrieben - aber er ist nicht autobiografisch, sondern beruht auf Erkenntnissen und Wahrnehmungen meiner Umwelt. Mit allen anderen Songs bin ich aber auch sehr zufrieden."
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