whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
Story-Archiv   
 

      registrieren  

In This Moment We Are Free
Vuur
In This Moment We Are Free
(Progressive Metal)

Live At The Hollywood Bowl
Jeff Beck
Live At The Hollywood Bowl
(Rock)

Walk The Earth
Europe
Walk The Earth
(Hardrock)

Winners And Losers
Gypsy Soul
Winners And Losers
(Hardrock)

In Range
Target
In Range
(Rock)

Sticky Fingers Live At The Fonda Theatre
Rolling Stones
Sticky Fingers Live At The Fonda Theatre
(Rock)

Deep Calleth Upon Deep
Satyricon
Deep Calleth Upon Deep
(Blackmetal)

Vestigial
Lo!
Vestigial
(Metal)

Engines Of Gravity
My Soliloquy
Engines Of Gravity
(Progressive Rock)

Proud Like A God XX
Guano Apes
Proud Like A God XX
(Alternative)



Stratovarius - Kommunikation ist sehr wichtig, sonst heißt es: Fuck You!

Spätestens seit ihrem Überraschungsauftritt auf dem Wacken Open Air weiß die Metalwelt: Mit Stratovarius ist wieder zu rechnen! Nach all den Quälereien, Schlägereien, Gerüchten, Wechselspielchen, diagnostizierter und unter Kontrolle bekommener Krankheit von Bandkopf Timo Tolkki und Rückkehr von Sänger Timo Kotipelto ist die finnische Melodic Speed Metal-Institution mit "Stratovarius" endlich wieder zurück und will sich ihren angestammten Platz an der Spitze zurückerobern. Keyboarder Jens Johansson erklärt uns, wie das funktionieren soll.

Das Krankheitsbild

Dabei war es vor kurzem noch gar nicht offensichtlich, dass sich die Band wieder die Zeit nehmen kann, über ein neues Album zu sprechen, schien das Tischtuch endgültig zwischen den Beteiligten zerschnitten, die Differenzen unüberwindbar und die Krankheit des Chefs zu weit fortgeschritten, um an ein gemeinsames künstlerisches Output zu denken. "Alles ist gut. Der Promostress jetzt ist nichts gegen die Probleme, die wir in den letzten zwei Jahren hatten. Ich hatte immer die Hoffnung, dass wir wieder in diesem Line Up zusammen arbeiten, trotz allem was passiert ist. Wir hatten so viele Probleme, dass ich nicht sicher sein konnte, dass wir wieder zusammen Musik machen oder dass Timo Tolkki überlebt! Das ist die Wahrheit. Er hatte eine manische Depression und oftmals bringen sich Leute, bei denen dieses Syndrom diagnostiziert wurde, um, weil alles für sie schwarz und überwältigend, im negativen Sinne, erscheint." berichtet der Keyboarder drastisch von der überstandenen Situation. "Es war ein Risiko, da gerät ein dummes Album absolut zur Nebensache. Für mich war es eine schöne Zeit, dieses Album zu machen, aber es war eine sehr schwierige Zeit davor, es gab soviel böses Blut zwischen allen Beteiligten…" so Jens weiter. Von diesem extrem angespannten Verhältnis haben wohl alle etwas mitbekommen, die zu dieser Zeit Gespräche mit dem damals gefeuerten Sänger Timo Kotipelto zu seinem letzten Solo-Album machen durften. "Timo hatte das damals nicht verstanden, was mit Tolkki los ist, ich meine niemand hat es verstanden und gewusst, dass er krank war. Er hat sich benommen wie ein Arschloch und wurde von anderen dann ebenso behandelt. Du kannst aber jemanden für so etwas nicht verantwortlich machen, wenn er an so etwas leidet. Immerhin hat er niemanden umgebracht in der Zeit! Er wollte aber die Band zerstören, weil er nicht klar denken konnte. Er hatte große Pläne mit der Band, suchte nach Sängern, fand dann dieses Mädchen, suchte nach Schlagzeugern. Mein Bruder spielt Schlagzeug (bei Hammerfall, A.d.V.) und war für 24 Stunden in der Band, dann suchte er einen weiblichen Drummer. Er las 100 Emails pro Tag, verbrachte 20 Stunden am Tag im Internet und las alles über die Band, was in Foren geschrieben wurde." beschreibt Jens Johansson die Auswirkungen der Krankheit weiter. "Das war aber nur dass, was die Presse und die Fans mitbekamen. Er verursachte aber noch auf zehn anderen Gebieten weiteren Schaden, zum Beispiel bei seiner Familie. Er versuchte ein Studio zu bauen mit professioneller Ausrüstung. Das war alles extrem kompliziert. Im April beschlossen Jörg (Schlagzeug, A.d.V.) und ich ihm zu helfen und wollten ihm alle Unterstützung geben, die wir konnten, auch emotional. Wir wussten nicht, ob das etwas hilft, manchmal erholen sich Leute niemals von dieser Krankheit und wir wussten auch nicht, ob das, was wir taten, überhaupt hilft." beschließt Jens den ersten Teil seiner Ausführungen zum Krankheitsbild des Gitarristen.

Die Behandlung und Besserung

 

"Timo Kotipelto wollte erst gar nicht glauben, dass Tolkki krank war, als ich ihm in sehr ernstem Ton sagte, er ist im Krankenhaus. Er sagte: "Er ist in keinem verdammten Krankenhaus, er ist auf Mallorca, der verdammte Bastard!" Nach allem, was Tolkki über ihn in der Presse verbreitet hatte, war diese Reaktion verständlich, bevor er alles wusste. Zudem hatten sie auch eine sehr lange Zeit nicht miteinander gesprochen, weil Kotipelto wütend war und Tolkki mit keinem sprechen wollte, weil er lethargisch war. Dann fühlte er sich richtig schlecht und es war ihm sehr peinlich, was er alles getan hatte. Der Rest der Jungs, Jari (mittlerweile ausgestiegener Bassist, A.d.V.), Jörg und ich versuchten ihm so gut wie möglich zu helfen, auch mit Geld, weil er in ein schwarzes Loch gefallen war." erzählt der sympathische Keyboarder weiter, wie sich die Band zu Beginn langsam wieder zusammen raufte. Hoffen wir also für die Zukunft, dass es keinen Rückschlag gibt. "Ja! Aber das Gute ist, dass wir jetzt wissen, was los ist und wie wir alles aufzunehmen haben. Wenn er jetzt in der Presse sagt, dass er die ganze Band gefeuert hat, wissen wir, dass wir es nicht so ernst nehmen sollen. Aber ich denke nicht, dass er das tut, weil er sich jetzt auch versteht." hofft Jens. Es gibt also ein Licht am Ende des Tunnels. "Ein sehr großes sogar!" stimmt der Keyboarder zu. "Das Zeug, das er für das Studio gekauft hat, haben wir gerettet und bauen es jetzt zusammen in einem Pub in Helsinki. Das wird ein Killer-Studio. Die Situation in der Band ist besser als jemals zuvor. Kotipelto und ich machen die Pressearbeit und Tolkki ist beschäftig, er produziert gerade die Band Vision Divine. Er ist im Moment nicht depressiv und immer noch ein sehr netter Kerl! Wir verstehen uns alle jetzt besser und das ist sehr wichtig! Wäre er wirklich ein Arschloch hätten wir ihm nicht vergeben sondern gesagt: 'Nimm Deine Scheißband und steck sie Dir sonst wohin'. Dass wir es nun geschafft haben nach alldem ein neues Album zu machen, ist wirklich großartig!" erzählt der Schwede.

Doch eine Frage bleibt zu klären: Wie lief das eigentliche Gespräch zwischen den beiden Namensvettern ab, wo doch die Situation völlig verfahren war? "Das ist eine lange Geschichte, Kotipelto wollte mit ihm nicht sprechen. 'Er soll mich anrufen, ich werde es nicht tun!' und Tolkki konnte nicht, weil es ihm zu peinlich war. Im späten November, als er die Medizin wechselte und für drei Wochen die von uns so genannten 'blue pills' nahm wurde er etwas normaler und rief dann Kotipelto an und sagte: 'Ich glaube, wir müssen da mal über etwas reden.' Und sie trafen sich, ohne über Musik zu reden. Das ist schon sehr schwer für Leute aus Finnland, sich zu unterhalten. Sie unterhielten sich sechs Stunden lang, was länger war als in den zwei Jahren davor!" erinnert sich Jens.

Stratovarius - Kommunikation ist sehr wichtig, sonst heißt es: Fuck You! Seiten 1 2

 

auf Facebook empfehlen/teilen       Artikel drucken

Ingo
© 09/2005 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Stratovarius

Homepage:
- Megadeth

Artikel:
- Kotipelto - Trotz Stratovarius-Rückkehr mit zweitem Solo-Standbein
- Stratovarius - Kommunikation ist sehr wichtig, sonst heißt es: Fuck You!
- Stratovarius - Alles hat ein Ende, nur die Wurst...
- Stratovarius - Das funktionierende Democrazy-Prinzip

Rezensionen:
- Infinite
- Intermission
- Elements Part 1
- Elements Pt.2
- Stratovarius
- Polaris
- Elysium
- Under Flaming Winter Skies - Live in Tampere
- Nemesis

Kurzinfos: Children Of Bodom

Homepage:
- Children Of Bodom

Artikel:
- Children Of Bodom - Bodom Beach Terror
- Children Of Bodom – Der Flirt mit Andrew L. Webber
- Children Of Bodom - Na, schon tot?
- Children Of Bodom - Untote rocken besser
- Children Of Bodom - Was einen nicht umhaut, führt zur Abstinenz
- Children Of Bodom - Merkwürdige Kombinationen in Berlin

Rezensionen:
- Follow The Reaper
- Hate Crew Deathroll
- Are You Dead Yet?
- Blooddrunk
- Skeletons In The Closet
- Relentless, Reckless Forever
- Halo Of Blood
- I Worship Chaos

Kurzinfos: Hammerfall

Homepage:
- Hammerfall

Artikel:
- Hammerfall - Die Inkarnation des Heavy Metal
- Hammerfall - Durchs kochende Stahlbad
- Hammerfall - Power Metal strikes back
- Hammerfall - Stronger Than All oder Oscar Dronjak lässt Dampf ab
- Hammerfall - Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Rezensionen:
- Renegade
- Crimson Thunder
- Chapter V: Unbent, Unbowed, Unbroken
- Threshold
- Steel Meets Steel - Ten Years Of Glory
- Masterpieces
- No Sacrifice, No Victory
- Infected
- (R)Evolution
- Built To Last

Kurzinfos: Iron Maiden

Homepage:
- Iron Maiden

Artikel:
- Iron Maiden - 25 Jahre Up The Irons, Pt. 1
- Iron Maiden - 25 Jahre Up The Irons, Pt. 2
- Iron Maiden - 25 Jahre Up The Irons, The Last Part
- Iron Maiden - Offiziell nun die beste Band der Welt
- Iron Maiden - Progressiv an die Spitze
- Iron Maiden - Mit dem Goldalbum im Gepäck
- Iron Maiden und Steven Wilson ganz weit vorn: Michaels Jahresrückblick 2015
- ROCKAVARIA 2016 - Der Sonntag mit IRON MAIDEN

Rezensionen:
- Rock In Rio
- Edward The Great - The Greatest Hits
- Dance Of Death
- Part 1: The Early Days
- Death On The Road
- Death On The Road
- A Matter Of Life And Death
- Live After Death
- Somewhere Back In Time
- Flight 666 - The Film
- The Final Frontier
- From Fear To Eternity - The Best Of 1990 - 2010
- En Vivo!
- Maiden England '88
- The Book Of Souls

Kurzinfos: Judas Priest

Homepage:
- Judas Priest
-
-

Artikel:
- Judas Priest - Kann der Rob noch so hoch singen?
- Judas Priest - In Hamburg sagt man Tschüß
- Rock the Ring - Judas Priest und Alice Cooper als Headliner

Rezensionen:
- Demolition
- Jugulator
- '98 live meltdown
- Live In London
- Angel Of Retribution
- Rising In The East
- Nostradamus
- A Touch Of Evil - Live
- British Steel 30th Anniversary Edition
- Screaming For Vengeance (Special 30th Anniversary Edition)
- Epitaph
- Redeemer Of Souls
- Defenders Of The Faith - Special 30th Anniversary Deluxe Edition
- Battle Cry


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 09/17
Walter Trout - We're All In This Together

Walter Trout - We're All In This Together


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de