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Trotz des unangenehm kühlen und niesligen Wetters, trafen sich eine Handvoll Menschen an der Jannowitzbrücke um auf die Spreecomtesse zu warten. Geplant war ein musikalischer Abend mit Daniel Balthasar, myballoon, Metro, Poolstar und Frogcircus. Während die Bands spielten fuhr das Schiffchen mit seinen auserlesenen Gästen über die Spree. Die Hartgesottenen unter den Zuschauern konnten dadurch sowohl die Musik, als auch Berlin vom Wasser aus genießen.
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Den Anfang an diesem Abend machte der Luxemburger Daniel Balthasar. Neben seinem wunderschönen, ruhigen Gesang, stach besonders die Cellistin in seiner Band hervor. Durch ihre musikalische Untermalung der Songs, bekam das gesamte Set einen sehr melancholischen, romantischen Touch ab, der perfekt zur Stadt passte, in der es langsam dunkel wurde. Die meisten Besucher hielten sich auf dem oberen Deck auf, als Daniel Balthasar spielte, so konnte man die sowohl Musik als auch die Stadt genießen. Auch der Regen störte bis dahin noch kaum jemanden.
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Die beiden folgenden Bands myballoon und Metro konnten leider keine wirkliche Stimmung rüberbringen. myballoon spielten ein hübsches, 30minütiges Set. Traurigerweise konnten sie auch nach über zwei Jahren Abwesenheit keine neuen Songs vorweisen, was bei einer Band wie myballoon eher enttäuschend war. Bei Metro aus Luxemburg wurde es schon etwas besser. Die Band gab eine nette Vorstellung und inzwischen wurde auch besser zugehört, denn der Regen trieb nun doch die meisten Gäste zurück ins warme, trockene Innere des Schiffes. Trotzdem schafften auch sie es nicht 100%ig zu überzeugen.
Als vorletzte Band an diesem Abend absolvierten die Lokalmatadoren Poolstar ihr Programm. Sie hatten das Publikum voll im Griff. Neben ihren alten Klassikern wie "Something In Your Eyes" oder „Take Me High“ präsentierte das Trio auch einige ihrer neuen Songs vom gerade erschienenen Album. Dem Publikum, besonders den Fans, gefiel die Show. Die wild tanzenden Fans der ersten Reihe gaben ein hübsches Bild ab. Mit dem Auftritt von Poolstar wurde die Stimmung sichtlich gelockert.
Gut für Frogcircus, die das Programm abrundeten. Ihnen fiel es nicht mehr schwer das bereits aufgeheizte Publikum bei Laune zu halten. Mit ihren eingängigen Rocksongs gelang es ihnen, die ausgelassene Stimmung auf dem Boot beizubehalten.
Es ist bereits weit nach Mitternacht, als die Gäste die Spreecomtesse verlassen. Von Schweiß oder Regen durchnässt, sind sie sich jedoch einig: der Abend war toll, die Musik super und der Ausblick einzigartig.
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