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Wie alles begann
"Tjeerd und ich kennen uns schon aus der Schule, so seit wir 14 oder 15 Jahre sind." sagt Sänger Leon über den Werdegang und die Entstehung der Band. "Da haben wir schon früh Mathe, Geschichte und Geographie geschwänzt, um einfach nur Musik zu machen." wirft Gitarrist Tjeerd ein der sich gerade in die Runde gesellt. "Wir spielten zu der Zeit in unterschiedlichen Bands. Als wir dann aber aufs College nach Amsterdam gingen zogen wir in dasselbe Haus, als sich dann die jeweilige Band auflöste lag es nahe zusammen eine Band zu gründen. Mila (van de Wall, A.d.V.) kenne ich schon seit der Highschool, als wir sie dann in Amsterdam trafen und sie uns erzählte das sie Bass spiele und wir gerade auf der Suche nach einem Bassisten waren kam schnell das eine zum anderen. Hajo (de Reijger, Schlagzeuger der Band, A.d.V.) hingegen setzte sich beim Vorspielen gegen neun Mitbewerber durch, er war halt der Beste." umreißt Tjeerd die Entstehung der Band. Lief bei der Formierung der Band somit alles relativ unkompliziert ab mutet der Name der Band doch etwas eigenartig an. Dennoch steckt eine einfache Geschichte dahinter. Leon und Tjeerd saßen eines Morgens zusammen und grübelten über mögliche Bandnamen nach als die Zeitung geliefert wurde. Auf der ersten Seite war ein Foto von Fidel Castro mit einer riesengroßen Sonnenbrille abgebildet und darüber die Überschrift – Blues Brother Castro. Aber hat es nicht doch eine tiefere Bedeutung. "Natürlich, definitiv, er ist widersprüchlich gemeint. Auf der einen Seite total amerikanisch wie die Blues Brothers, auf der anderen das genaue Gegenteil wie Fidel. Auch unsere Musik geht in diese Richtung, sie soll zum Nachdenken anregen. Sie ist Musik im American-Style, aber trotzdem kritisch. Man muss ja nicht immer mit dem Strom schwimmen." erklärt Sänger Leon.
Was läuft im Moment
Blues Brother Castro gehören im eigenen Land zur Spitze des Alternative-Rock. Nun versuchen sie auch den Rest Europas, ja sogar die USA zu erobern. "Wir hatten die Woche einige Auftritte in Berlin. Heute Abend geht es dann gleich weiter nach Amsterdam, wo wir den Flieger nach New York kriegen müssen. In den USA sind wir dann vier Wochen auf Tour. (ein amerikanischer Fan der Band unterstützt die Tour vor Ort finanziell wie auch organisatorisch, A.d.V.) Dann stehen drei Auftritte in vier Tagen in Spanien an bevor wir dann ins Studio gehen, um das neue Album aufzunehmen." führt Leon aus. "Im Dezember kommen wir dann aber wieder für zwei Wochen nach Deutschland." ergänzt Gitarrist Tjeerd. Die aktuelle Platte "Money Maker Me" ist nun seit mittlerweile fast zwei Monaten auf dem deutschen Markt und erfreut sich durchweg positiver Resonanz.
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"Neben Deutschland wurde das Album auch in Österreich, der Schweiz und den USA veröffentlich. In Deutschland gab es ein sehr gutes Feedback von einigen Magazinen wie Visions oder auch Whiskey-Soda, wenn euch das was sagt." führt Leon dazu aus und lacht. Bezüglich des Albums wirkt auf den Einen oder Anderen vielleicht das Cover der CD etwas befremdlich. Auf die Entstehung des doch recht dunklen Covers, und dessen Aussage, angesprochen führt Tjeerd Meindersma aus, "Vielleicht hat es die gleiche Bedeutung wie der Bandname." und grinst dabei. Leon versucht eine genauere Erklärung. "Mir fällt kein passendes Wort in Englisch ein", er sagt was auf holländisch, "Widerspruch oder widersprüchlich erklärt es wohl am besten, einfach etwas was nicht den Erwartungen entspricht, man muss sich auch mal gegen den Wind stellen. Der Designer des Covers ist ein guter Freund von uns, er hat auch schon unsere EP kreiert. Wir gaben ihm auch diesmal völlig freie Hand und das vorliegende kam dabei heraus." Tjeerd geht noch tiefer. "Man soll einfach drüber nachdenken, blickt man nicht gleich dahinter, okay. Beschäftigt man sich aber näher mit der CD und liest man die Texte wird es sich einem eröffnen. Man sollte sich einfach näher damit beschäftigen."
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