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Faun - Viel Handgeklapper für betörende Sirenengesänge und verzaubernde Klangwelten

Berlin, Samstagabend vor dem Kato. Regen. Nässe kriecht langsam die Hosenbeine hoch, sofern diese in den stehenden Pfützen sich vollsaugen. Werder Bremen hat also das typische Wetter von der Küste hiergelassen und die drei Punkte von Hertha (haha, da lob ich mir meinen Zweitliga-Verein!) mitgenommen. Tristesse draussen, Magie und Schönheit in den Gemäuern. Nach langer Zeit beehrten die Bayern Faun die Hauptstadt, ihre betörenden Mittelalterklänge und Paganfolk im Gepäck sowie das neue Album "Renaissance".

Doch bevor es für Fiona, Lisa, Rüdi, Niel und Oliver Sa Tyr auf die Bühne ging, hieß es noch für letztgenannten uns einige Fragen zu Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem zu beantworten. "Die Konzerte liefen bis jetzt sehr, sehr gut. Es war ein langer Prozess, das Ganze zu realisieren, wie wir die Mischung von mittelalterlichen Instrumenten und Elektronik auf die Bühne bringen. Wir knappern daran immer noch, sind noch nicht bei 100 Prozent, aber bei 90 Prozent von dem was wir wollen. Das hat wirklich lange gebraucht. Letztes Jahr liefen die Konzerte schon wahnsinnig gut, weil wir diese Energie haben, aber es war von der technischen Seite noch nicht rund. Jetzt sind wir langsam gut eingelaufen, weil wir doch sehr viele Konzerte dieses Jahr hatten." berichtet der Sänger und Herr der Schlüsselfiedel und keltischen Harfe sowie der Lauten über den Findungsprozess auf der Bühne. Damit schließt sich die Stimmung des Publikums bei den neuen Stücken von "Renaissance" der der schreibenden Zunft an, die euphorisch auf die Mischung von Paganfolk und sphärischer Elektronik reagierte. "Die Reaktionen waren sehr, sehr gut. Wir waren im Orkus Act des Monats und haben sehr gute Kritiken bekommen. Man muss sagen, dass wir eine positive Position haben. In der Mittelalterszene gibt es schon diese Verfeindungen, weil vieles auf Plagiaten beruht, jeder macht den anderen nach, aber weil wir von Anfang an etwas anderes gemacht haben, sind wir Jedermanns liebes Kind. Die Veranstalter sagen: "Toll, ihr macht was anderes", Bands sagen: "Toll, ihr macht Euer eigenes Ding" und mit der CD lief es ähnlich. Vom letzten Album haben wir 12.000 Einheiten verkauft und mit der jetzigen CD ist es so, dass wir sehr viel schneller verkauft haben. "Licht", das Vorgängeralbum, war eher ein Insidertipp und hat sich herumgesprochen und so haben wir in kürzester Zeit sehr gut verkauft. Das ist toll, da wir keinem großen Label angehören und fast keine Werbung machen, die wir uns nicht leisten können. Das spricht sich eher unter den Leuten herum und wir sind glücklich!" resümiert Oliver die letzten Monate.

So begeistert "Renaissance" bereits seit einigen Monaten die Anhänger von Faun, die Songs haben die Produktion auf dem Buckel als auch die Livetauglichkeit bewiesen. Als Künstler stellt sich jedoch mit einigem Abstand meist die Phase ein, in der man einige Punkte oder Passagen auf dem Album im Nachhinein ändern würde. Auch im Falle von Faun? "Ich selbst bin absoluter Perfektionist. Wir haben gestern das erste Mal "Satyros", den Opener von der CD auf einer Diskoanlage gehört und drei Faune waren total begeistert und ich habe nur gedacht: "Scheiß, das hätte man auch alles anders machen können!". Aber das ist eine persönliche Sache. Generell sind wir aber sehr zufrieden, denn was uns auf "Licht" noch Probleme gemacht hat, die Elektronik im Studio und die Mittelalterinstrumente zusammen zubringen – Wie behandelt man die Spuren? Was kommt zuerst? Kann man wieder auf die Elektronik eingreifen, wenn ein Instrument anders klingt als es geplant war? – das wußten wir im Vornherein und konnten viel besser planen. Für uns ist der Klang jetzt genauso wie er sein soll und da sind wir sehr stolz darauf!" zeigt sich der blonde Perfektionist dann doch zufrieden mit dem künstlerischen Output. Dabei kam die erhöhte Präsenz der Elektronik nicht von Ungefähr. "Teilweise sind die Stücke aus dem Live-Repertoire entstanden und dann hatte Niel sehr viele gute Stücke zu liegen. Wir planen gerade ein neues Album und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir das ganz ohne Elektronik machen, weil wir einfach nur selbst die Lust dazu verspüren, einen Winter nur mit Instrumenten zu verbringen, ganz ohne Computer, einfach nur Sessions zu machen und zweitens weil die Elektronik auch unendlich viel Arbeit bedeuten. Wir hatten große Sorgen wegen der 70 Spuren Elektronik. Das sind Datenmengen im Studio, das war Wahnsinn! Man hört es zwar nicht unbedingt heraus, aber wir selbst schon. Das macht die Fülle aus, besonders bei diesen mittelalterlichen Flöten, wo all diese Obertöne dabei sind, da können wir keine Elektronik hinlegen, die dann gecuttet ist, die muss genauso reich sein, sonst ist der Bruch da. Wir schaffen es sicherlich nächstes Jahr ein schönes Album hinzubekommen, weil wir sehr viele Lieder herumzuliegen. Das ist auch ein Reiz zu sagen, wir machen das jetzt unplugged und bearbeiten die Stücke dann später elektronisch." blickt Sa Tyr schon einmal in die nahe Zukunft voraus.

Faun - Viel Handgeklapper für betörende Sirenengesänge und verzaubernde Klangwelten Seiten 1 2 3

 

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Ingo
© 10/2005 whiskey-soda.de
 


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