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Subway to Sally - Eine Zeitreise vom 19. Jahrhundert ins Mittelalter

Gespannt durfte man sein, wie die Potsdamer von Subway To Sally ihren neusten Sprössling "Nord Nord Ost" live präsentieren. Denn die mittelalterlichen Musikanten holten sich für ihr neues Album Unterstützung vom Babelsberger Filmorchester und die neuen Songs dann live ohne Orchester zu performen, ohne dass sie ihren Wiedererkennungswert verlieren, ist bekanntlich nicht all zu einfach. Außerdem luden sich die Sieben Verstärkung aus dem 19. Jahrhundert ein ...

Augenblicklich wurde es still im Berliner Huxley's, als das Kerzenlicht auf der Bühne entfacht wurde. Einen kleinen Moment danach betraten die Herren von Coppelius die Bühne. Hervorgerufen durch Frack und Zylinder, Kerzenschein und die Wahl der zum Teil nicht alltäglichen Instrumente (Cello, Klarinette und Contrabass) konnte man fast den 200 Jahre alten, modrigen Geruch wahrnehmen, der durch die Halle schwebte. Unterstrichen durch die Fresken an den Wänden wurde eine Atmosphäre geschaffen wie in einem Konzertsaal um 1900. Coppelius zogen ihr Publikum mit ihrem musikalischen Schauspiel und einem ganz eigenen Humor in ihren Bann. Wurde doch kurzer Hand E.T.A. Hoffmann (ein alter Freund der Musikanten) zitiert und als Fazit "Rock'n Roll" präsentiert. Einige trauten wohl ihre Augen nicht, als Comte Caspar sich mal eben in das Publikum verabschiedete, um sich von Seiten eben dieses die Bühnenshow seiner Kollegen anzuschauen. Auch hierbei hörte er nicht auf zu spielen und wirkte fast wie der Rattenfänger von Hameln, wie er sich mit seiner Klarinette seinen Weg durch die Masse bahnte. Wenige Songs später war dann aber auch schon wieder Schluss. Diener Bastille hielt ein "Applaus"-Schild hoch und Coppelius ließen sich noch ein wenig feiern.

Schnell wandelte sich das Applaudieren in in einen

 


Sing-Sang, in den immer mehr mit einfielen: "Blut, Blut, Räuber saufen Blut ..." Dann war es soweit, Subway to Sally betraten die Bühne. Fast andächtig vernahm man - wie zu erwarten - "Sarabande De Noir", das Intro der neuen LP "Nord Nord Ost". Bei "Schneekönigin" ließen die Potsdamer Schnee auf die Häupter der ersten Reihen rieseln, um kurz darauf mit Feuerland und einer Menge Pyro-Technik den Gegensatz komplett zu machen. Nach "Knochenschiff", "Liebeszauber" und "Geist des Kriegers" wurde alles ganz still.
Flammende Schalen standen am Bühnenrand. Sie lieferten die passende Gänsehaut-Stimmung als Gitarrist Ingo "Maria" anstimmte und Erik gefühlvoll mit einstieg. Mit einer Gänsehaut ging es beim "Traum Vom Tod 2" weiter, bis man diese von den Feuerspuckeinlagen bei "Mephisto" ausgetrieben bekam. Auch Herr Fish dürstete es nach Publikumsnähe und er ging auf Tuchfühlung mit den ersten Reihen. Nachdem sich die Menge mit Hilfe der "Henkersbraut" noch weiter aufheizte, gab es den Song des neuen Albums, der dem Frontmann am nähsten ist: "Feuerkind". Wenn dann noch ein paar Fragen unbeantwortet blieben, so bekam man sie mit dem "Rätsel 2" beantwortet. Da man ja auch dem Neuankömmling bei den Sallys seine Ehre zu Teil werden lassen musste, wurde Drummer Simon gebührend begrüßt. Weiter ging es dann mit nicht ganz so heiter Stimmung mit "Ohne Liebe". Auf die Bitte an die Herren hin ihre Frauen gut zu behandeln gab es dann einen weiteren Klassiker: "Glement des Verbrechens". "Darf ich bitten? Dann tanzt!" wurde ausgerufen und der "Veitstanz" zelebriert. Herr Fish kramte den Dudelsack hervor, die Masse überschlug sich fast und Konfetti wurde mit einem lauten Knall niedergelassen. Dann verließ die Band die Bühne, doch jeder wusste, dass das Spektakel unmöglich schon sein Ende gefunden haben konnte. Es wurde also wieder einmal

wild entschlossen "Julia und die Räuber" angestimmt. Nach der ersten Zugabe, einem "falschen Heiland" und ein paar älteren Songs, war noch immer nicht genug. man ließ die Menge bis "Sieben" zählen, um dann das langersehnte "Julia und die Räuber" anzustimmen. Irgendwann schien Erik so überwältigt, dass er die restlichen sieben (!)Male des Refrains dem Publikum überließ. Augenblicke später folgte dieses leicht verwundert der Bitte alle die Handy aufzuklappen und hochzuhalten. Und nun? fragte man sich und die Antwort folgte sogleich: "Auf diesem Cyber-Meer wollen wir jetzt mit euch nach Hause fahren.". Und so bildete "Seemann" mit einem Schmunzeln den Abschluss eines magischen Abends.


 

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Kurzinfos: Coppelius

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- Subway to Sally - Eine Zeitreise vom 19. Jahrhundert ins Mittelalter
- Coppelius - Fliegende Triangel und Gassenbildung in Erfurt.

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Rezensionen:
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