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Opeth - Da scheiden sich die Geister oder sie träumen nur...

Einfach ist es nicht, in einer Metalwelt voller Trendreiter und Modeerscheinungen wirkliche Band-Ausnahmen zu finden, die eine Geschichte von über 15 Jahren schreiben und es dabei schaffen, sich weder zu verraten, noch zu wiederholen, und stattdessen den Worten Spiel- und Experimentierfreude in der metallischen Klangwelt eine ganz neue Bedeutung geben. Opeth gehören zu diesen seltenen Ausnahmen und haben uns am 16. September 2005 vor ihrem Gig in den Berlin einen kleinen Einblick in ihre Welt gegeben und viele Fragen beantwortet.

Mikael über die Zeit im Studio und den Labelwechsel

Durch die Zeit, die die Musiker im Vorfeld für die aktuelle Platte investierten, war es diesmal möglich die Komplexität der Musik erneut um ein Stück auszuweiten. Viel mehr Feinheiten und Spielereien sind hinzugekommen, da man die Songs im Vorfeld kannte und nicht erst im Studio "erlernen" musste. Dadurch lief die Arbeit im Studio diesmal sehr viel entspannter ab, da jeder wusste, was er zu machen hatte. Dennoch war die verbrachte Zeit im Studio nicht gerade kurz. "Ja, ungefähr zweieinhalb Monate verbrachten wir im Studio. Wir fingen an am 15. März 2005 und kamen am 01. Juni 2005 wieder heraus. Das ist schon ne ziemlich lange Zeit!", grübelt der Frontmann. Kaum vorstellbar so lange von zu Hause weg zu sein, bedenkt man doch, dass Mikael mit Frau und Kind auch eine wichtige Rolle als Familienvater spielt. "Das Familienleben leidet dann schon, denn ich habe ja auch eine Tochter. Wir waren aber diesmal in einem Studio ("Fascination Street Studios" in Orebro, Schweden, Anm. d. Red.), das nur zwei Stunden Fahrt von Stockholm entfernt war. Meine Frau und meine Tochter konnten also jeder Zeit im Studio vorbeischauen. Und ich konnte zwischendurch nach Hause fahren. Ich hab also versucht beide Teile meines Lebens unter einen Hut zu kriegen, so gut wie ich konnte." Unter einen Hut brachte Mastermind Akerfeldt diesmal nicht nur seine Rolle als Familienoberhaupt und Rudelführer von Opeth, sondern auch seine Fähigkeiten als Produzent. Denn diesmal wurde auf den Porcupine Tree-Genius Steve Wilson verzichtet, der die letzten drei Opeth Alben produzierte, da dieser zum Zeitpunkt der Aufnahmen selbst beschäftigt war. Diesmal entschied sich Akerfeldt selbst Hand anzulegen und den Mix in die Hände von Jens Borgen zu legen. "Ich liebe Porcupine Tree und ich habe in der Zeit mit Steve unglaublich viel gelernt. Aber niemand weiß besser als ich wie diese Band zu klingen hat!"

 

Doch noch während die Musiker sich im Studio um die Aufnahmen der neuen Platte kümmerten, stand ein Labelwechsel ins Haus. "Wir waren gezwungen das Label zu wechseln.", sagt Mikael etwas betrübt. "Es gab eine große Zusammenlegung von verschiedenen Record-Labels. BMG hat Zomba aufgekauft und Zomba besaß 'Music For Nations', unser vorheriges Label. Und BMG vertritt Bands wie Britney Spears, Backstreet Boys und so weiter. Die interessieren sich nicht für Bands wie Opeth!"

Somit waren Opeth also gezwungen sich nach einem neuen Label umzuschauen, beziehungsweise schauten sich viele Labels nach ihnen um. "Wir hatten 31 Angebote!", grinst Mikael stolz. "Roadrunner war eigentlich eher eins der schlechteren Angebote, am Anfang zumindest." Gibt der inzwischen etwas heisere Frontmann zu Protokoll. "Wir hatten noch zwei andere Angebote in der engeren Wahl, die auch finanziell besser waren, aber Roadrunner sind eins der größten Metallabels und haben damit auch viele Vorteile. Roadrunner haben die besten Möglichkeiten unsere Alben überall zu vertreiben, was in der Vergangenheit bei anderen Labels nicht immer der Fall war. Wir wollten, dass die Musik von Opeth überall erhältlich ist. Dass man sie in ziemlich jedem Plattenladen findet. Mit einem sehr kleinen Label wäre das nur bedingt möglich. Und das wäre einfach traurig, wenn man als Band sich 15 Jahre den Hintern abarbeitet und die Fans sagen dir, dass es das Album bei ihnen nirgends zu finden gibt. Wir hätten finanziell auch auf Nummer sicher gehen können und bei einem anderen Label unterschreiben können, aber damit wären wir nicht zufrieden gewesen. Ich denke also, Roadrunner war eine gute Entscheidung.", beschließt Mikael.


Mikael über den Ausfall von Drummer Martin Lopez

Recht hat er. Denn, wie die Band zur Zeit klingt, vor allem auf Tour, mögen sich Fans nicht ohne Grund und Besorgnis fragen, denn seit einiger Zeit schon ist es still um Opeth-Drummer Martin Lopez, der auch zur geplanten Europa-Tour, und auch bei den Auftritten in Deutschland, fehlt und sich mit einer Krankheit quält. Ersatzweise übernimmt Martin Axenrot (Bloodbath, Witchery u.v.m.) die Sticks und den Platz hinter den Trommeln. "Ja, Martin ist leider immer noch krank! Er ist in Schweden und erholt sich. Ich habe keine Ahnung, was er genau hat. Ich weiß nur, dass es etwas ist, das in seiner Familie vorkommt. Es handelt sich dabei um eine Art Blutkrankheit. Ihm wird oft schwindelig, und er bekommt Rückenprobleme. Momentan muss er wieder zu Kräften kommen, da er zeitweilig sogar Probleme hatte, Essen bei sich zu behalten. Teilweise konnte er nicht mal mehr trinken und dehydrierte. Das macht einen natürlich nicht nur körperlich fertig! Er ist wohl auf dem Weg der Besserung. Aber wir lassen ihm auch alle Zeit, die er braucht um wieder fit zu werden. Und hoffen, dass er bald wieder bei uns sein kann!" Mit dieser Hoffnung und diesem Wunsch ist Mikael sicher nicht allein. Auch, wenn der Bloodbath-Drummer Martin Axenrot seine Arbeit erstaunlich gut macht, hoffen sicher nicht nur Opeth-Fans auf eine baldige Wiederkehr des talentierten Lopez. In diesem Sinne wünschen auch wir ihm alles Gute und eine schnelle Genesung!


Tour

Während sich Opeth im September 2005 für einige wenige Gigs in Deutschland aufhielten – u.a. in Köln, Essen, Berlin und Hamburg - und eine musikalische Retrospektive - mit einer Setlist bestehend aus einer Mischung aus mehr älteren als neuen Songs - präsentierten, gibt es aber auch Pläne für eine Tour im Dezember – u.a. werden München, Münster/Hanau und Stuttgart bespielt - um dann ihr neues Material live zu offenbaren. "Wir wollten nicht so lange mit einer Europa-Tour warten. Man muss sowohl an die USA als auch an Europa denken. Wir wollten aber in beiden Teilen möglichst nah am Release-Date touren. Also machten wir eine kleine Europa-Tour, machen dann eine große US-Tour und kommen dann für eine lange Europa-Tour zurück."
Der Plan auf der ersten Hälfte der Europa-Tour nur in kleineren Clubs zu spielen, damit diese voll werden, ging auf, denn fast alle Shows waren ausverkauft; die in London sogar innerhalb weniger Stunden.

Und, wen wundert das!? Eine Band, die ein Feuerwerk an Ideen in eine wunderschöne Klangwelt verwandelt, souveräne, wie schräge Gitarren-Riffs genauso beherrscht wie eruptive Rhythmusfiguren, rockiges Orgelspiel, zartes Piano, bezaubernde Soli, zerstörerische Growls und tragend-sphärische Clean-Vocals, verwandelt jeden Moment des Zuhörens in ein großes Kino an Gefühlen. Jeder Musikinteressierte, egal welchen Genres entsprungen, wird bei der Musik von Opeth etwas für sich entdecken können. Sei dies schon geschehen, sei ein Opeth-Live-Erlebnis sehr zu empfehlen.

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