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Den Auftakt übernahmen Joey Lennon (Gesang), Sid McCartney (Bass), Stiff Harrison (Gitarre) und Markey Starkey (Schlagzeug) von The Punkles und spielten ihre eigenen schnellen Punkversionen der alten Beatles-Klassiker. Dabei machen sie ihrem Spitznamen "The Fast Four" alle Ehren und verkürzten durch das erhöhte Tempo die sowieso schon kurzweiligen Originalsongs auf jeweils wenige Minuten. Vielleicht wollten sie aber auch nur möglichst schnell wieder aus ihren längst reinigungswürdigen Anzügen wieder raus, in die sie noch kurz zuvor mit leichten Widerwillen reingezwängt hatten. Gekrönt wurde das optische Erscheinungsbild dann durch die synthetischen Pilzfrisur-Perücken, welche nach zahlreichen durchschwitzen Abenden der Tour, dem Begriff "Pilzköpfe" eine völlig neue Bedeutung gaben. Zwischendurch garnierten sie ihren Auftritt noch durch nette Ansagen in einem verkorksten Mischmasch aus Deutsch und Englisch und es dauerte nur wenige Songs, bis bereits der halbe Club am Mitfeiern und lauthals Mitsingen war. Die pseudo-englische Band mit ihrem stets sympathischen Lächeln, freute sich sichtlich und waren auch über ihre Tourpartner mehr als nur glücklich: "Die ziehen mit ihrem Metal die Jungs an und wir kassieren bei den Shows mit unserer Musik die ganzen Mädels," erzählte Joey Lennon mit einem Schmunzeln.
Tatsächlich war ein Großteil des männlichen Publikums an diesem Abend für die zweite Band aus Amerika gekommen, welche mit ihrer Mischung aus Beatles und Metallica einen überraschenden und weltweiten Erfolg haben. Was ursprünglich als reines Spaßprojekt gedacht war, hat sich zu einer respektablen Band gemausert, welche inzwischen durch das Internet in aller Welt bekannt geworden sind. Selbst Metallica äußerten sich schon in mehreren Interviews mehr als nur positiv über die Spaßgesellen geäußert und Jaymz Lennfield ist sehr stolz darüber, dass er letztens sogar von Lars Ulrich angerufen wurde. Und das alles, nachdem sie vor wenigen Jahren noch wegen angeblichen Copyright-Verletzungen vom Label Sony verklagt wurden. Doch inzwischen gehören die Streitigkeiten der Vergangenheit und beide Bands bemühen sich zur Zeit die Wogen der überstürzten Anklage wieder zu glätten. Dieser ganze Streit war bei einer Band wie Beatallica völlig unangebracht, da es sich bei ihnen nur um ein Spaßprojekt handelt, dass eigentlich nur durch Zufall bekannt geworden war, und niemals die Absicht hatte, damit Geld zu verdienen und somit am Erfolg anderer mitzuverdienen.
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Das sie bei ihrer Musik jede Menge Spaß haben, merkte man den Jaymz Lennfield (Gesang), Krk Hammettson (Gitarre), Kliff McBurtney (Bass) und Ringo Larz (Schlagzeug) sofort an. Vermutlich hatten sie sich selber am meisten über die anstehenden Konzerte in Übersee gefreut und als dann der Konzertabend mehr als nur gutbesucht und gutgelaunt war, hatte dies bei der Band ein breites Dauergrinsen und euphorische Danksagungen an ihre Fans zwischen den Songs zur Folge. Vom Aussehen wirken die vier schon fast erschreckend normal, wären da nicht die stilechten weißen Turnschuhe und das stellenweise leicht schütteren Haupthaar gewesen, welches bei den schnellen Songs wild durchgeschüttelt. So also hätten die damaligen Beatles also ausgesehen, wenn sie sich ihre Pilzköpfe langwachsen lassen hätten. Zum Glück hatten die Jungs der Vorband mit ihren Perücken nicht eine ähnliche Headbanger-Show-Einlagen versucht!
Doch Spaß alleine macht noch keine gute Parodie-Band und die vier Jungs gaben musikalisch ihr bestes und spielten ihre Show überzeugend. Mit einem netten Auftreten, der großartigen Bühnen-show und den überaus amüsanten Texten waren Beatallica an diesem Abend verdientermaßen gefeierte Helden. Als dann zum großen Finale "Hey Dude" nochmal die Kollegen von The Punkles auf die Bühne traten sangen alle die leicht abgeänderten Zeilen lauthals mit:
"Hey, dude - It'z true not sad
Take a thrash song and make it better
Remembah! That metal iz in your heart
Then you can start to be a fretter!"
(...)
Im Anschluss gab es dann zum Glück noch weitere Zugaben, denn zu diesem Zeitpunkt wollte noch keiner der anwesenden Gäste die Band schon von der Bühne gehen lassen. Am Ende ließ man sie eigentlich auch nur aufhören zu spielen, weil sie versprachen, im kommenden Jahr auf eine erneute Tour durch Deutschland und auch andere europäische Staaten zu gehen.
Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen!
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