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Black Rebel Motorcycle Club – Pretty In Black

Es fing bereits vielversprechend an, während ich auf die Band warte, schnappt mich ein Typ, der sich als"Backstage-Manager" vorstellt, um mich herumzuführen. Zunächst überrascht mich soviel Nettigkeit und ich nehme gerne an. Erst als er mir das Büffet und "Deine Garderobe" zeigen möchte, dämmert mir, was hier gerade schief läuft. Es wäre natürlich reizvoll zu testen, wie weit diese Situation ausreizbar ist ("Wo sind die Mädchen?"), aber da ich das Interview nicht gefährden möchte, tippe ich ihn an: "Hey! I'm not in the band!" Er schaut mich fragend an, lacht schallend und kehrt an seine Arbeit zurück. Eine Episode, die sehr gut zum dezenten Kommunen-Feeling passt, welches Black Rebel Motorcycle Club neuerdings ausstrahlen. Im Jahre 2005 sind wir alle ein bißchen BRMC– vorausgesetzt natürlich, wir respektieren den Dresscode!



Robert Turner – eine kreative Hälfte des Trios und wie sein Partner Peter Hayes Sänger, Gitarrist und Bassist in Personalunion - ist müde, er kommt gerade aus Hamburg und ist noch nicht lange wach, er grinst trotzdem, als ich ihn frage, ob die Reaktionen auf "Howl" so ausgefallen sind, wie die Band das erwartet oder gar erhofft hatte:
"Wir haben versucht, keine Erwartungen zu haben, als wir die Arbeit am Album fertig hatten, waren wir verdammt stolz auf unser Werk. Der Spirit während der Aufnahme war der, dass wir uns einfach nicht drum kümmern, wenn es niemandem gefallen sollte. Wir wollten, dass die Musik eine neue Ausstrahlung bekommt, wir haben diese Platte im wahrsten Sinne des Wortes 'eigensinnig' gemacht, deshalb ist es uns egal...naja...zumindest die meiste Zeit über (lacht)...was andere davon halten! Aber bisher schien fast jeder positive Aspekte daran zu finden, mehr sogar noch als an seinen beiden Vorgängern. 'Howl' wurde von den Leuten in erster Linie als 'Album' akzeptiert."
Was nicht alles so gesehen haben, etwa die Plattenfirma Virgin, welche die Band lieber ziehen liess, als das Album zu veröffentlichen, eigentlich schräg, denn die Zuständigen hätten absolut erkennen müssen, was die Band da abgeliefert hatte oder vielleicht doch besser den Job wechseln sollen.
"Ich verstehe das auch nicht so recht, die Leute die uns damals unter Vertrag nahmen wurden gefeuert, deren Ersatzmänner wurden auch gefeuert und schließlich hatten wir es mit Menschen zu tun, die uns weder kannten, noch unsere Musik verstanden, so dass es in ständigen Grabenkämpfen endete. Dabei haben wir in dieser Phase eine Menge gearbeitet und niemand hat uns geholfen. Irgendwann waren wir dann echt frustriert. Ich will das ja jetzt auch nicht komplett auf die schieben, wir sind ja durchaus schwierige Menschen. Aber das ist in den letzten Jahren doch besser geworden, wir sind erwachsener, regen uns nicht mehr über jede Kleinigkeit auf. Schließlich beschlossen wir zu gehen, es hat acht Monate gedauert bis wir aus dem Vertrag kamen, aber irgendwie haben wir es geschafft und fanden ein Label, welches Mitleid mit uns hatte!"
Und welchem man gleich mit dem ersten Album ein Meisterwerk vermachte, ein Album dessen Opener "Shuffle Your Feet" weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit bereits im September 2002 auf der CD-Single von "Whatever Happened To My Rock N'Roll" auftauchte. Von daher kommt die leichte Korrektur im Soundgewand doch nicht ganz so überraschend wie manche behaupten – oder?
Robert lacht: "Exakt, das war damals eine XFM-Akkustik-Session, wir wollten schon immer das das Publikum diese Seite von uns mitbekommt, deshalb haben wir in Sessions stets auch akustische, mehr roots-orientierte Songs gespielt. Solche Stücke haben wir eigentlich schon immer geschrieben und wir haben Euch frühzeitig gewarnt, Euch darauf vorbereitet, dass soetwas kommen wird. Trotzdem hofften wir, dass es kein zu großer Schock sein würde!" Der erste Hördurchgang kommt tatsächlich einem Schock gleich, doch wenn man "Howl" Zeit gibt, etwas Geduld hat, stellt sich letztendlich heraus, dass die Atmosphäre dieselbe wie auf allen BRMC-Alben ist – nur dass sie hier mit anderen Mitteln erzeugt wurde:
"Ja schon, aber wenn jemand die Band nicht wirklich gut kennt, noch dazu eine stereotype Erwartung hat, etwa, dass wir wie The Jesus And Mary Chain klingen würden, dann ist der erste Eindruck eben auch der Letzte, so eine Person widmet 'Howl' keine weitere Aufmerksamkeit mehr. Menschen mit schlichter Auffassungsgabe könnten also schockiert sein. Wenn Du uns dagegen kennst, siehst Du ganz einfach wie alles zusammenhängt."


Was die Frage aufwirft, ob es einen "großen Masterplan", irgendeinen Ausgangspunkt gab, soetwas wie eine intentionale Entscheidung, es diesmal durchzuziehen:
"Nein, es gab kein Konzept, wir lieben es einfach solche mehr akustischen Stücke zu schreiben, nimm etwa 'The Devils Waiting' oder 'Fault Line', diese Songs basieren definitiv auf anderen Rhytmen und Strukturen, spielst Du sie elektrisch, dann funktionieren sie nicht. Plötzlich hatten wir sehr viele solche Nummern und es wurde uns klar, dass wir ein ganzes Album machen werden, welches sozusagen die andere Seite der BRMC-Medaille darstellt. Wir wollten, dass dieses Album komplett zusammenhängt und alle diese Dinge, die wir lieben enthält. Zu dumm nur, dass wir eine ganze Menge Dinge lieben!"
Haben BRMC bei den Sessions für "Howl" eigentlich nur die vierzehn Stücke aufgenommen, welche letztendlich auf dem Album landeten?
"Oh nein! Wir haben eine ganze Menge Songs aufgenommen, da kommt noch einiges auf Euch zu, etwa in Form von B-Seiten. Ich denke, dass wir nächstes Jahr sowas wie eine EP oder vielleicht sogar ein Album machen werden, welches all diese Songs enthält. Es gibt noch etwa neun oder zehn Stück, wir spielten ursprünglich sogar kurz mit dem Gedanken, 'Howl' als Doppelalbum zu veröffentlichen, aber das wäre dann wahrscheinlich doch ein bißchen zu viel des Guten gewesen!" Hier fängt er wieder an zu lachen. Ein guter Moment nach den mysteriösen, ellenlangen Linernotes zu fragen, welche das Back-Cover von "Howl" zieren und von einem gewissen "Robert Levon Been" stammen.

Black Rebel Motorcycle Club – Pretty In Black Seiten 1 2

 

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