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Ampersand - Nach langer Pause endlich wieder auf Tour

Die Band "Ampersand" - benannt nach dem englischen Namen für das "&"-Zeichen, auch Kaufmanns-Und genannt - gründete sich bereits 1997 als eine reine Studentenband in Bonn und entwickelte sich über die Jahre zu einem Geheimtipp im Bereich des deutschen Noise-Rocks. Nach dem gelobten Debütalbum"Marco" folgte nach einer mehrjährigen Pause das aktuelle Album "Boredom And Identity" und zeigt die Gruppe gewachsener und noch besser.

Die Tour zum Album führte das Quartett auch in die deutsche Hauptstadt, genauer gesagt in den Knaack-Club. Zwar ist der Backstage-Raum im Knaack eigentlich eher eine Backstage-Besenkammer - aber dafür braucht man sich als Redakteur nur selten anzumelden - es reichte mal wieder, wenn man an der Türe klopft, um ein kurzes Interview zu führen. Zwar wurde Schlagzeuger Patrick Mehler nach einem Spaziergang noch vermisst und wurde gerade von Sänger und Gitarrist Christopher Schwarz gesucht, doch die beiden verbliebenen Mitglieder Markus Prämassing (Bass) und Hannsu Lakkinen (Gitarre) standen bereitwillig Rede und Antwort.

Die wichtigste Neuerung in der Band ist Erweiterung des Line-Up - darum richtete sich die erste Frage auch gleich an das neue Bandmitglied Hannsu Lakkinen (ex-Sans Secour), der die Platte eigentlich nur produzieren sollte.
"Es hat sich schon während der Produktion die Situation gegeben, dass man halt den einen oder anderen Song gemeinsam gemacht hat, aber noch ohne den Hintergedanken, dass live umsetzen zu müssen," erklärt der gebürtige Österreiche mit seinem typischen Akzent, bei dem eine "Platte" als "Blate" ausgesprochen wird. "Nachdem die Platte dann fertig war, gab es dann das Problem, dass viele Songs auf zwei Gitarren aufbauen. Da war halt die Frage, ob ich mitspielen soll." Als Probelauf diente die Tour mit Blackmail und als man erkannte, dass die Chemie auch auf der Bühne stimmt, war die Entscheidung schnell getroffen.

 

Und so tourt man jetzt zu viert durch die deutschen Städte und ist überrascht, wie schnell doch die Zeit vergeht. "Die Tour ist schon sehr interessant. Einerseits trifft man auf alte Fans und auch auf neue Leute - und da merkt man, wie die Zeit vergangen ist." Damit meint Hannsu die 2 1/2-jährige Pause, seit dem letzten Album und dazugehöriger Tour. Bis auf ein paar kleinere Konzerte hat man sich zurückgehalten, um Sänger Patrick die Möglichkeit zu geben, sein Studium (endlich) abzuschließen und damit Gitarrist Hannsu sein eigenes Studio einrichten konnte.
"Es ist eigentlich ganz spannend," fährt Hannsu fort, "weil wir ein sehr gemischtes Publikum haben und wenn wir mit Emo-Bands wie "The Winner is" in Hamburg spielen, da merkt man schon, dass das verschiedene Welten sind. Das ist zwar auch lustig, aber eben auch eine Herausforderung, auch die etwas jüngere Generation zu überzeugen." Doch zum Glück machen Ampersand einfach guten Rock - da spielt es zum Glück keine große Rolle, ob man diese Art von Musik wirklich mag oder nicht. Wenn sie mit ihren Gitarrensound die Wände zum Beben bringen, dann gelingt es ihnen meistens sogar die ganz Jungen von sich zu überzeugen. "Das hat in Hamburg ganz gut funktioniert, wo dann sogar die 15-jährigen Mädchen mitgetanzt haben - Was uns alten Säcken natürlich doch sehr gefallen hat," fügt Hannsu lachend hinzu. Doch Bassist Markus fügt erklärend hinzu, dass man mit dem neuen Album durchaus mehr Leute anspricht. "Ein ganz klares Vorhaben war gewesen, dass neue Album so zu produzieren, dass es etwas transparenter klingt. Der Gesang sollte weiter vorne sein, damit die Gitarren nicht alles so zudrückt. Vorher war eher die Ansage: "Jetzt machen wir einen Brocken, der richtig kracht" und diesmal wollten wir einfach ein bißchen melodiebetoner und grooviger sein."

Und tatsächlich lassen die Jungs ihre Instrumente beim anschließenden Konzert so richtig krachen. Und das nicht nur musikalisch - auch die Gitarrenseiten von Sänger Christopher hielten keine 3 Minuten durch. Trotz einiger technischer Probleme mit den eigenen Geräten, die für einige Unterbrechungen beim Gitarrenspiel sorgten, überzeugten die vier Musiker musikalisch von Anfang an. Besonders die zweite Gitarre machte sich bei vielen Songs positiv bemerkbar, sorgte sie doch gerade bei den älteren Songs für noch mehr Druck und Abwechslung. Nach zahlreichen neuen und auch alten Songs gab es als Special einen alten Sans Secour-Song, wo auch Hannsu den Gesang übernahm. Und auch wenn sich nur wenige Zuschauer an diesen Abend in den Knaack verirrt hatten, so gelang es doch noch die Band zu einer weiteren Zugabe erneut auf die Bühne zu locken. Nach einem genialen "The Railing" war dann aber leider Schluß und das Licht und die Musik wurden wieder angedreht. Da kann man nur immer wieder betonen, dass es gerade bei Bands wie Ampersand lohnt, sich ein Konzert anzuschauen: Egal wieviele Zuschauer da sind und wie sie auf die Musik reagieren - die Band wird immer versuchen, ihr Bestes zu Geben! Von so einem Konzert hat man als Zuschauer meistens weit mehr als von einer großen Bühnenshow, wo ein große Rockband ihren Zuschauern nichts mehr zu beweisen braucht und einfach nur zum tausendsten Mal ihr eigenes Set runterspielt.


 

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Beelzebübchen
© 05/2004 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: Ampersand

Homepage:
- Ampersand

Artikel:
- Ampersand - Nach langer Pause endlich wieder auf Tour

Rezensionen:
- Boredom And Identity


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