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Liv Kristine – Früher uncooler Teenager, heute von allen begehrt

Acht Jahre ist es mittlerweile her, dass Liv Kristine, das Gesicht des Gothic Metal, ihr erstes Solo-Album veröffentlichte. Nach weiteren zahlreichen Alben mit ihrer ehemaligen Band Theatre Of Tragedy, ihrer jetzigen Wirkungsstätte Leaves Eyes und etlichen Gastauftritten, u.a. bei Cradle Of Filth, realisierte Liv Kristine nun ihr selbst lang ersehntes zweites Album unter ihrem Namen. Drei Alben in den letzten drei Jahren stehen nun in der Bilanz, das norwegische Organisationstalent erklärt uns, wie man es schafft, Karriere, Kreativität und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Hi Liv, wie geht’s Dir?

"Ach, gut soweit, ich habe Grippe, aber das macht nichts. Ich muss ja nur dasitzen und telefonieren, davon wird man nicht kränker."

Das hoffe ich doch, außerdem sagt man ja, dass telefonieren ein Frauenhobby ist.

"Haha. Also leg los."

Gut. Dein Solo-Album ist eine runde Sache geworden, das mir sehr gut gefällt. Wie war denn bis jetzt das Interesse von den Fans und Medien an Deinem neuen Album?

"Danke schön erstmal. Das Interesse war bis jetzt fantastisch. Die Leute, die das Album schon gehört haben, gaben nur positive Rückmeldungen, dafür bin ich sehr dankbar, das freut mich sehr. Es sind ja acht Jahre seit meinem letzten Album vergangen, ich habe sehr hart dafür gekämpft, dass ich wieder die Rechte bei mir habe und ein zweites Album an den Start bringen kann. Da gab es eine Gerichtssache dazwischen, sehr viel Streit. Es war nicht immer eine schöne Zeit muss ich sagen. Aber man lernt, solange man lebt und Erfahrungen sind Gold wert und ich kann sagen: Ja, der Traum ist wahr geworden, ich hab es geschafft. Mit Hilfe von Roadrunner Records."

Worum ging es bei der Gerichtssache? Hatte es was mit dem alten Label zu tun gehabt?

"Ja, hatte es, es ging um meine Solorechte, was ich darf und was ich nicht darf. Ich hab bei der ersten Platte natürlich nicht so viele Freiheiten gehabt, die ist erschienen, als ich 20 Jahre alt war, da ist man natürlich etwas naiver. Es gab einen Produzenten, ein Studio, wo ich dann und dann dort sein musste. Es gab einen Texter, alles wurde gemacht. Das ist gut und schön, man spart Zeit, aber trotzdem ist es für mich nicht der Weg. Für mich ist das, überall dabei zu sein, überall mitzumachen, egal ob es um Lieder schreiben, Texte schreiben oder produzieren geht. Ich möchte bei allem dabei sein. So ist „Enter My Religion“ eine viel persönlichere Platte geworden, dafür habe ich auch gekämpft, dass ich meinen Weg gehen kann."

Also hast Du diesmal alle Songs zumindest mitgeschrieben.

"Genau, zusammen mit den anderen Musikern, aber alle Texte habe ich selbst geschrieben."

Kommen eigentlich alle Magazine, mit denen Du Interviews hast nur aus dem Rock- und Metalbereich oder sind auch Mainstream-Magazine dabei?

"Das ist sehr gemischt, es sind aus beiden Bereichen Magazine dabei. Ich würde sagen 50/50. Das freut mich sehr. Die Platte ist nicht auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten, sie ist kein glatt gebügeltes Popalbum, sondern mit viel Gewürz. Die Lieder sind sehr eigenständig und individuell, jedes ist anders. So haben wir auch die Platte aufgebaut, wir mussten uns nicht an bestimmte Regeln halten, wie z.B. es dürfen nur drei Lieder klassische Instrumente haben, zwei Lieder nur Bazouki. So haben wir das nicht gemacht, wir haben uns mit jedem Song beschäftigt, wie jedes Lied seinen eigenen Charakter bekommt."

Die Platte ist ja bereits eine ganze Weile fertig, kommt aber erst im März auf den Markt. Warum ist da so eine große Pause dazwischen und was steht jetzt noch außer telefonieren in Deinem Terminplan?

"Telefonieren!? Haha. Ich muss auch sagen, 2005 war sehr, sehr hektisch. Wir haben mit Leaves Eyes innerhalb und außerhalb von Europa getourt und gleichzeitig auch noch die Platte veröffentlicht, parallel dazu Liv Solo aufgenommen, dazu war ich noch mit Atrocity als Gastsängern unterwegs, habe viele Projekte gemacht, dann bin ich auch noch Mama und Mama zu sein ist die wichtigste Aufgabe in meinem Leben und deshalb bin ich auch froh, einige Tage freizuhaben. Ich plane das eigentlich alles soweit, dass keiner darunter leidet, besonders mein Kleiner nicht. Es gibt immer eine lange Pause zwischen Touren und Studio-Arbeiten."

 

Mit den richtigen Leuten um einen herum geht das natürlich.

"Genau. Leute, die einen unterstützen. Meine Mitmusiker, die Musiker von Leaves Eyes, wir sind wie eine große Familie und ich habe auch eine wundervolle Schwiegermama."

Du hast in drei Jahren drei Alben herausgebracht, dann kommen all die Projekte dazu und Du bist erfolgreiche Ehefrau und Mutter. Was würdest Du sagen, was ist Dein Zeitmanagement-Geheimnis, alles so unter einen Hut zu bekommen? Andere würden da sicherlich gnadenlos dran scheitern.

"Haha. Ich bin, glaube ich, sehr strikt. Ich halte mich an meine Pläne und wenn ich nicht arbeite, dann bin ich „nur“ Mutter und dann kann es sein, dass wenn ich zuhause bin nicht ans Telefon gehe. Wenn ich aus dem Studio komme oder den Tourbus verlasse, dann ist Privatleben angesagt. So tanke ich immer wieder Kraft und mein Kleiner gibt mir immer wieder Kraft. Es ist einfach wundervoll, Mutter und Ehefrau zu sein. Aber ich muss auch sagen, dass ich das Glück habe auf dem Land zu leben, abseits von allem, ich habe nur zwei Nachbarn, dann sind da noch zwei Katzen, ein paar Tiere und das wars dann in dem Naturschutzgebiet. Mehr Nachbarn und Leute gibt es nicht, nicht mal eine Bundesstrasse."

Da kann man wirklich abschalten.

"Das stimmt. Und was ich auch mache ist Sport zu treiben, viel laufen gehen. Wenn ich die Zeit habe, dann am liebsten zehn Kilometer durch den Wald, schwimmen, Joga, Abfahrt. Das hält mich fit und so kann ich viel Kraft tanken."

Da musst Du nur aufpassen und nicht durch den Mund einatmen, wegen der Stimme...

"Mit meiner Stimme habe ich nie Probleme gehabt. Jetzt hab ich gerade Grippe, deswegen klinge ich ein bisschen… Naja. Aber ansonsten gab es nie Probleme und ich sage mal: Toj toj toj."

Gut, kommen wir zu „Enter My Religion“. Für mich gibt es da eine Zweiteilung. Zum einen sind da die treibenden Rocksongs und auf der anderen Seite diese zarten Popnummern mit exotischen Instrumenten. Würdest Du diese Zweiteilung auch auf Dich und Deine Persönlichkeit beziehen oder ist das eher Zufall?

"Hmm... Das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, dass hat etwas mit beidem zu tun. Wir haben ja bei jedem Lied nach dem speziellen Charakter geguckt. Zum anderen habe ich auch viele musikalische Einflüsse. Ich bin mit Ozzy und Black Sabbath, Iron Maiden und Deep Purple aufgewachsen, dann habe ich Popmusik durch Madonna entdeckt und habe klassische Musik gehört, als ich Teenager war. Uncool, oder? Als Teenager klassische Musik zu hören... Haha... Das wurde mir zumindest gesagt. Es gibt für mich sehr unterschiedliche Einflussquellen und es gibt auch keine Grenzen, wie Musik zu produzieren ist. Da kommt es so wie es kommen muss. Wenn ein Lied es nötig hat, dass Bazouki im Chorus eingespielt werden muss, dann wird das gemacht. Und ich habe auch keine Angst mich zu entfalten, denn sich zu entfalten heißt sich zu entwickeln. Das möchte ich auch ständig tun."

Also würdest Du die Vielfältigkeit des Albums ebenso als Vielfältigkeit Deiner Persönlichkeit bezeichnen.

"Absolut, haha. Meiner Persönlichkeit und auch meiner musikalischen Interessen."

Liv Kristine – Früher uncooler Teenager, heute von allen begehrt Seiten 1 2

 

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Ingo
© 02/2006 whiskey-soda.de
 


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