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Placebo - Verkehrschaos und "das beste Konzert überhaupt"

Placebo gaben gestern in der Berliner Columbiahalle im Rahmen der O2 Flash Reihe ein Konzert vor 3000 Zuschauern. Die, die dabei waren konnten sich glücklich schätzen - das ganze war nämlich kostenlos und völlig überrannt.


Von O2 mag man halten was man will - die O2 Flash Konzertreihe ist definitiv mehr als nur eine nette Promotionidee. Man nehme eine angesagte Band nebst neuem Album, streue vorsichtig es werde ein kostenloses Exklusivkonzert geben, postuliere das dann lautstark am Tag des Konzerts - und schwupps, hat man einen abgesperrten Columbiadamm und eine Meute von ca. 3000 Indiepoppern die nicht nur ein Verkehrchaos verursachen, sondern von verwirrten Passanten auch gefragt werden, ob denn hier ein Konzert von Tokio Hotel stattfände. Vielleicht liegt das gar nicht so fern: styletechnisch nehmen sich die Fans von Placebo und der Kinderboygroup nicht wirklich viel.

Trotzdem ging es hier natürlich um etwas ganz anderes. Der freie Eintritt sorgte für glückliche Gesichter bei denen die es rein schafften und so wurde schon die Vorband Slut mit ihrer eigenwilligen Variante von Bertold Brechts "Dreigroschenoper" begeistert empfangen. Ob die Welt Indierockversionen von "Mackie Messer" braucht sei dahingestellt, die Umsetzung war aber gar nicht mal so schlecht.

 

Placebo selbst starteten das Konzert dann mit "Meds", dem Titelsong des neuen Albums. In der ersten Hälfte folgten dann auch hauptsächlich Songs aus besagtem "Meds". Natürlich wurden diese komplett mitgesungen, obwohl das Album ungefähr einen halben Tag alt ist, wie das wohl kommen mag. Trotzdem sind die eher ruhigeren Nummern nicht die innovativsten und erst als dann mit "Black Eyed" eine Runde älterer Songs gestartet wurde war auch der Rest des Saals glücklich. Dies mag sicher auch an Brian Molko liegen. Vielleicht ist einem vor dem Besuch eines Placebokonzerts nicht unbedingt klar, was das vornehmlich weibliche Indieklientel an diesem findet - Schönheit, nun ja, Geschmackssache. Aber so präsent, energiegeladen und charmant ist kaum ein Sänger dieser Musiksparte. Außerdem ist es schön zu sehen, dass eine Band trotz eines so überpräsenten Sängers keine One Man Show wird und während des Konzerts auch einen Haufen Spaß zu haben scheint. Und das obwohl sie sich auf der spartanisch beleuchteten Riesenbühne fast gar nicht bewegen.

Neben "Black Eyed" gab es aus der Klassikerabteilung unter anderem noch "Special K" und "Bitter End", außerdem das obligatorische Kate Bush Cover "Running Up That Hill".

Leider konnte soviel Euphorie nicht ganz über ein paar Mankos hinwegtäuschen. Zunächst gab es "36 Degrees" nur in einer Art langsamen Altherrenversion zu hören und allgemein hätte ein bischen mehr Rock dem Konzert sicher gut getan. Das hat zwar die Begeisterung der Meute nicht übermässig gedämpft, die Tatsache, dass das Konzert nach nur einer Stunde und 20 Minuten bereits wieder vorbei war aber schon. Nach Nancy Boy verabschiedeten sich Placebo und ließen sich auch durch frenetisches Geschrei nicht zu mehr als einer Zugabe überreden.

Die Band selbst bezeichnet dies als eines ihrer besten Konzerte überhaupt - das kann nur mit Abstrichen unterschrieben werden. Brian Molko bezeichnete ja auch das aktuelle Album unlängst als bestes Placebo Album bisher, ein Urteil, dem man auch nur bedingt zustimmen kann. Ein Erlebnis war das Konzert aber definitiv - das ließ sich schon an den strahlenden Gesichtern derer erkennen die dabei sein konnten.


 

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porcelina
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