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Bon Jovi - Perfektes Entertainment in Düsseldorf

Samstag früh 7:30 Uhr irgendwo auf der Autobahn zwischen Berlin und Düsseldorf. Mir geht das Grönemeier-Lied "Bochum" mit der Textzeile "tief im Westen, wo die Sonne verstaubt..." nicht aus dem Kopf. Dabei ist Westen nur unsere Richtung, unser Ziel ein ganz Anderes: Bon Jovi live in der LTU-Arena Düsseldorf!

 

Super, fünfeinhalb Stunden und wir haben es geschafft! Bekommen einen Parkplatz zugewiesen, machen erstmal ein gemütliches Picknick und beobachten dabei die weiteren Ankömmlinge! Aus allen Ecken Deutschland sehen wir Autos die ihre sichtlich freudig erregten Insassen aller Altersgruppen zum ersten Deutschlandkonzert der "Have A Nice Day"-Tour bringen.

Die Organisation am Einlass zur LTU-Arena ist perfekt. Zügig geht es voran und jeder weiß wo er hin muss! Klasse! Der erste Schock für mich allerdings die Rauchverbots-Zeichen am Eingang. Und noch mindestens zwei Stunden bevor der Support Act "Nickelback" auf die Bühne kommen wird. Ach herrjeh! Bei einer letzten Zigarette im "Spielertunnel" der Arena, bevor es in den Innenraum geht, haben wir sogar noch Glück und sehen den Konvoi schwarzer Limousinen die den heiß ersehnten Künstler zur Pressekonferenz auf das Gelände bringen. Leider getönte Scheiben, aber alleine die Vorstellung, dass ER nur wenige Meter von uns weg vorbei gefahren ist, war schon spannend! Es wird ziemlich schnell klar, das sich kaum einer an das Rauchverbot hält und so überstehen wir auch die Wartezeit von dann doch drei Stunden ganz gut und im Gespräch mit netten Mädels aus Hamburg, die als eingefleischte "Jon-Fans" von den letzten fünf Konzerten die Highlights berichten können.

Dann endlich, endlich, die Hintergrundmusik geht - genau wie die Hallenbeleuchtung - aus und aus den Boxentürmen dröhnt ein Herzschlag-Intro bis Nickelback-Frontmann Chad und seine Mannen die Bühne stürmen, um die Massen anzuheizen. Nach den ersten Klängen von "Animals", dem vierten Song der "All the Right Reasons"-Scheibe frage ich mich allerdings, ob ich falsch stehe oder ob der Sound in der gesamten Halle so grottenschlecht ist! Ein Wechsel aus "blechern" und "dumpf" schallt uns entgegen und auch wenn der Nickelback Frontmann uns eine "good fucking time" wünscht, sehne ich mich nach nichts mehr als das der Tonverantwortliche seinen Job tun möge!

In rascher Reihenfolge versorgen uns Nickelback dann mit ihren bekannten Songs vom neuen Album "All the right reasons" und "Too bad" vom 2001er Silberling "Silver Side up". Die Jungs spielen schnell, rockig - zu rockig für manche um mich herum - und Gitarrist Ryan Anthony Peake sprintet von einer Seite der Bühne zur anderen als gäbe es Kilometergeld. An den Außenseiten versucht er die noch recht verhaltenen Fans zum Mitmachen zu bewegen. Dies gelingt Nickelback dann mit den Smash-Hits "Far away" bei dem die Fans einen hübschen Chor bilden, sowie "How you remind me" und "Someday". Zwischen den Songs werden wir immer wieder daran erinnert warum wir eigentlich gekommen sind: die Frage "Are you ready for Bon Jovi?" wird bei jedem Mal lauter bejubelt und bejaht. Nach etwa 40 Minuten verlassen die vier Kanadier die Bühne und trotz vereinzelter Zugabe-Rufe beginnt sofort der Umbau der Bühne für den Hauptact des Abends!

Die Wartezeit bekommen wir mit einer Portion AC/DC aus der Konserve versüßt, was einige um mich herum zum sogar zum headbangen animiert! "Hells bells" dröhnt aus den überdimensionalen Lautsprechertürmen, als dann auch die ersten Laola-Wellen durch das mit 50.000 (Quelle www.bonjovi.comnews) Zuschauern ausverkaufte Fußballstadion laufen. Gänsehauteffekt und super Stimmung jetzt schon!

Als durch das Erscheinen von Keyboarder David Bryan und Drummer Tico Torres auf der Bühne klar wird, dass es jetzt losgeht, weht ein wahrer Orkan durch die Halle. Als Nächster betritt Richie Sambora die Szenerie und lässt sich gebührend feiern! Ob das noch lauter und noch begeisterter geht frage ich mich jetzt wirklich und - oh yeah - es geht. Die ersten Klänge von "Last man standing" aus dem 94’er Album "Cross Road" ertönen und noch immer kein Jon zu sehen. Dann ein Spotlight mitten im Innenraum der Halle und auf einmal ist er da! Smart in schwarzer Jeans und fast bis zum Bauchnabel offenen Lederhemd sitzt er auf einem Hocker, stilvoll mit der schwarzen Gitarre im Arm und alle liegen ihm augenblicklich zu Füßen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit einigen Damen, die meinten nur auf den Schultern ihres männlichen Begleiters das Konzert verfolgen zu können, hatte man auch das, wenigstens im nahen Umkreis, geklärt und konnte sich wieder ganz dem Anbeten des Sängers oder dem Mitsingen von "You give love a bad name" widmen. Die ersten Herzen schmolzen dahin, als Jon und die Band den Song "I die for you" performten! Und wir wären alle - zumindest die weiblichen Fans - in diesem Moment für ihn gestorben! Ganz sicher!

Die Bühne gestaltete sich als (New Jersey?-)Skyline, nicht zu pompös und trotzdem ein wahrer Hingucker mit einer effektvollen und perfekt abgestimmten Lightshow und einer überdimensionalen Leinwand, so dass man wirklich nichts verpasste, auch wenn sich der 1,90m-Vordermann vor Begeisterung hin- und her wiegt wie ein Baum im Sturm. Ach ja, und der Sound war plötzlich auch ordentlich, man ließ eben keinen Zweifel daran wer hier der Hauptact des Abends war.

Nach den ersten drei Stücken wurden wir mit einem wirklich ehrlich rübergebrachten "Is good to be back in good old Germany" von Jon begrüßt. Ganz lässig in die Runde blickend war er dann doch sichtlich erstaunt aus wie vielen Ländern seine Anhänger in die LTU-Arena angereist sind. "Poland, England, France..." zählt er die Plakate und Banner die die Leute hochhalten und ist der Meinung das, sinngemäß, die hohen Herren der "United States", wenn sie etwas zum Thema Völkerverständigung lernen wollten, einfach nur zu einem Bon Jovi Konzert gehen sollten! Einheitlicher zustimmender Jubel der Fans war die Antwort auf diesen kleinen politischen Seitenhieb!

Bei "Everyday" hatten dann die ersten glücklichen Gewinner einer Fanaktion das Glück ihren Star hautnah auf der Bühne zu erleben. An den beiden Außenseiten der Bühne standen die Mädels mit entrücktem Gesichtsausdruck und auch ein paar Herren der Schöpfung denen die Begeisterung ins Gesicht geschrieben war als der Meister himself "abklatschen" kam.

 

Mein ganz persönliches Glück war perfekt als die ersten Takte des auf dem "Bounce"-Album zu findenden Songs "Joey" erklangen, gefolgt von "In these arms" und "Have a nice day" aus dem gleichnamigen Album. Die Stimmung in der Halle war perfekt und die Künstler hatten an dem Fanchor bei "It's alright" augenscheinlich genau so viel Spaß wie wir! Immer und immer wieder, angestachelt von Frontmann Jon Bon Jovi tönte der Refrain "It's alright" durch die Arena! Ein Highlight jagte das Nächste, denn beim folgenden Song "It's my life" kannte wohl jeder der Anwesenden den kompletten Text auswendig und der Sänger hatte kaum etwas zu tun, da die Masse wie aus einem Mund diesen Song performte!

Eine Verschnaufpause und ein Meer aus Wunderkerzen und Feuerzeugen bescherte uns dann der von Jon als "the one an only Richie Sambora" vorgestellte Gitarrist der Band mit einer Unplugged-Version von der bluesigen Ballade "I'll be there for you", zu finden auf dem 1988’er "New Jersey"-Album. Richie, der in roter Hose und Cowboy-Hut ein bisschen aussah wie ein Clochard, wurde fast so frenetisch gefeiert wie Jon der nach diesem Song in legerer Jeansjacke mit wieder zurück auf die Bühne kam . Nach dem melancholischen Stück von Richie ging es mit "Someday I'll Be Saturday Night", "Keep the faith" und "Living on a prayer" wieder richtig zur Sache!

Bei diesem Aufgebot an Hits in zwei Stunden am Stück fragte man sich ob es überhaupt eine Zugabe geben würde! Es gab! Ruhig und ergreifend und mit großen Bildern von Martin Luther King und Rosa Parks auf den Bühnenhintergrund projeziert und wie eine Botschaft an die Welt "Bells of freedom" von der neuen Scheibe "Have a nice day"! Dann wieder eines meiner ganz persönlichen Highlights, da noch nie live gehört: "Runaway" - spätestens ab hier war auch ich heiser! Langsam stellten sich bei den Leuten in meinem Umkreis die ersten Konditionsprobleme ein, 2 Std. 30 Min. und der 44-jährige John Francis Bongiovi (bürg. Name) zeigte noch keinerlei Ermüdungserscheinungen! Unglaublich, noch zweimal ließ sich die Band von uns auf die Bühne jubeln und gab unter anderem noch die Hits "Wanted dead or alive" und "I'll Sleep When I'm Dead" zum Besten! Zum zweiten Mal an diesem Abend wanderte Jon auch über einen Laufsteg im Bogen durch den kompletten vorderen Teil des Innenraums, ganz nah an seinen Fans, was viele der anwesenden Damen zu wahren Schreiorgien animierte.

Nach ziemlich exakt drei Stunden war es dann vorbei! Ja genau, drei Stunden haben die Jungs aus New Jersey ihr Bestes gegeben, was Ihnen meine große Bewunderung entgegen bringt! Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Hammer! Jon Bon Jovi, ein Wahnsinns-Mann, ein ganz großer Entertainer und unglaublich sexy mit einer natürlich herzlichen Ausstrahlung und einem mindestens so ebenso sexy Hintern! Die vier Musiker Jon, Richie, David und Tico haben eine perfekte Show abgeliefert und man hatte den schönen Eindruck, sie hatten ebenso viel Spaß an der Sache wie ihre Fans. Respekt meine Herren und hoffentlich auf ein Wiedersehen in good old Germany!

(Aus Düsseldorf berichtete unsere Korrespondentin Andrea Metzger)


 

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Ingo
© 05/2006 whiskey-soda.de
 


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