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Lordi - Sieger beim Eurovision Song Contest 2006

Der Hard-Rock triumphiert über die üblichen Schlager-Pop-Schnulzen. Wie schon vor ihnen die Band Kiss, so schafften es Lordi die Europäischen Nicht-Rocker zu schocken. Aber ihr Siegeszug sucht seinesgleichen. Zum Einen gelang es ihnen erstmals in 50 Jahren den Song Contest nach Finnland zu holen, zum Anderen setzen sie ein klares Siegeszeichen des Hard-Rock. Hard-Rock-Halleluja!

Wie? Überraschender Sieg von Lordi, den Außenseitern aus Finnland? Zumindest sind es genau solche Überschriften, die wir den Tageszeitungen und der Boulevard-Presse entnehmen können. Dabei war es doch wohl für alle hartgesottene Rocker klar: Wenn nicht Lordi, wer dann? Der Spiegel schreibt von "Besser als Frauen in Unterwäsche" und "Nacht der lebenden Toten". Dabei vergleicht das Magazin Lordi mit den Orks aus "Herr der Ringe" und Klingonen aus "Star Trek". Wer hätte vom Spiegel anderes erwartet? Die Welt berichtet über "Finnland 0 Punkte" und fragt Lordi-Sänger Tomi Putansuu, ob er den Kölner Karneval kennt. Super! Der objektive Journalismus ist dahin. Aber wir Rocker-Kinder sind ja sowieso alles Satanisten ...

Dabei sollte sich unsere Gesellschaft doch schon längst an die neue Musikgeneration gewöhnt haben. Wir hatten beim Grand Prix Eurovision de la Chanson schon Guido Horn und Herrn Raab, ein Lesben-Duo aus Russland, drei als Stewardessen verkleidete Herren aus Slowenien, eine Gruppe tätowierter Ska-Punks aus der Türkei oder dieses Jahr Las Ketchup. Eines ist daher doch schon längst klar: Der "Eurovision Song Contest" ist definitv kein "Grand Prix Eurovision de la Chanson" von 1956! Damals galt es, im Rahmen eines edlen Sangeswettstreits das beste Lied Europas zu ermitteln. Doch schon längst gibt es keine Fachjury mehr, denn deren Musikverstädnis war meist sehr zweifelhaft. Es gilt das Zuschauervoting und das bedeutet natürlich auch, dass Enterteinment zusätzlich zu einem guten Song dazugehört. Und die Musiklandschaft hat sich nunmal verändert. Unsere Kids hören - von einigen Ausnahmen mal abgesehen - nun mal keine Dauerschnulzenschlager mehr.

Den ersten Startplatz hatten Ralph Siegels multinationale Gruppe six4one, die ihren Song genau so langweilig vortrugen, wie man es jeher von einem Ralph Siegel Song gewohnt ist. Oh was 'nen Schnulzen-Song. Wann wird dieser Mann begreifen, dass seine Zeit in diesem Business abgelaufen ist. Weitere Lachnummer des Abends für mich: Der Russe Dima Bilan, der wie im Halbfinale eine Ballerina ohne Unterleib in seinem Konzertflügel versteckt hatte und sein R&B-Gesülze von sich gab. Und was bitte war das aus Moldawien? Strand-Reggae? Der A-Cappella-Pop aus Lettland war selbst mit mehreren Bier nicht zu ertragen.

 

Und "unsere" Texas Lightning? Naja, sind wir mal ehrlich: Sie waren besser als die Künstler in den Jahren davor, aber Country? Für Arme? Die offizielle deutsche ESC Seite schreibt: "Leider hatten sich die europäischen Country-Fans nicht ebenso solidarisiert wie die Hardrock-Fans." Vielleicht sollte man solche Sätze erst dann verfassen, wenn man mal ein Europäisches Country-Fest mit dem Wacken Open Air verglichen hat. Letztendlich ist dass dann doch ein leichter Größenunterschied bei der Anzahl der Fans.

Deutschland verteilte acht Punkte an Griechenland, zehn an Finnland und, fast schon traditionell, zwölf an die Türkei. Zehn Zähler an Lordi ins in Anbetracht der großen Metalszene in Deutschland okay und da weiß man doch, dass die eigene SMS auch wirklich ankam. Aber kommen wir doch endlich mal zum Sieger des Abends.

Die deutsche ESC Seite schreibt "Die Heavy-Metal-Gemeinde Europas scheint sich verschworen zu haben." Wie jetzt? Im Gegensatz zu East-Coast und West-Coast Hip-Hop Gehabe halten Rocker zusammen, egal ob nun Death-, Black-, Trash- oder Death-Metal. Die Hymne Lordis war eine Homage an den Hard-Rock. Also müsste es eher heißen, dass die Heavy-Metal-Gemeinde Europas sich vereint hat, sich solidarisch zusammengeschlossen hat.

Lordi - Sieger beim Eurovision Song Contest 2006 Seiten 1 2

 

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Jack_D
© 05/2006 whiskey-soda.de
 


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- Lordi - Sieger beim Eurovision Song Contest 2006
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