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Als Maßnahmen zur Erneuerung der Band wurde Gründungsmitglied und Gitarrist Dino Cazares geschasst, Bassist Christian Olde Wolbers übernahm den vakanten Posten, die vier dicken Saiten zupft nun der ehemalige Strapping Young Lad-Kempe Byron Stroud. Aufgrund der neuen Perspektiven nach Abgang des gewichtigen Gitarristen kehrte der mit seinem Gesang zum Aushängeschild der Band avancierte Vokalist Bell wieder zurück. “Mir geht’s gut, ich bin in München. Es ist zwar kalt, aber ich hab eine warme Jacke.“ scherzt Christian Olde Wolbers. „Es ist ein gutes Gefühl, wieder mit Fear Factory zurück zu sein, das ist, was wir lieben. Wir haben wieder die Chance auf Tour zu gehen, glückliche Gesichter und Fans zu sehen und das weltweit! Es ist eine große Erfahrung, in dieser Band zu sein, Fear Factory ist fast eine neue Band und das ist sehr aufregend.“ umreißt der Ex-Bassist die aktuelle Situation der Band.
„Es gab eine Menge Probleme in der Vergangenheit, wir hatten uns ja aufgelöst. Burton hatte keine Visionen mehr, deswegen verließ er die Band und wir hörten komplett auf. Es gab diese Probleme mit Dino bereits seit zehn Jahren, ich möchte jetzt nicht in die Details gehen, das liegt hinter uns. Wir hatten also kein Label mehr, wollten aber unsere Karriere fortsetzen und ein neues Album machen. Wir brauchten also ein Demo und sprachen über ein neues Album. Unser Label wollte das neue Album bei sich rausbringen und wir waren erstaunt über das gute Angebot. Wir nahmen das Demo auf, hatten viel Spaß bei der Zusammenarbeit und dem Spielen und entschieden uns, weiterzumachen.“ fasst Christian den Split und die Re-Union zusammen.
Das Ergebnis der erneuten Zusammenarbeit heißt „Archetype“ und orientiert sich stilistisch an das zweite und beste Album der Angst-Fabrik, „Demanufacture“. “Die Reaktionen fielen bisher sehr gut aus, das Material ist typisch Fear Factory, wir wollten auch keinen neuen Sound kreieren. Wir machten das, was wir am besten können und das ist einfach Fear Factory. Und das ist, was die Fans hören wollen. Wir wollten einfach nur ein hartes, gutes Album, was uns zufrieden stellt.“ erklärt der Neu-Gitarrist den bandinternen Anspruch an das Comeback-Album. Dabei ist qualitativ kein Unterschied zwischen den Breitwand- und Stakkato-Riffs von früheren Aufnahmen und dem aktuellen Status zu vernehmen. “Da gab es kein Problem, diese Riffs so zu spielen, denn das mache ich schon seit zwölf Jahren. Ich bin schon so lange in der Band, dass ich das blind kann.“ versichert Christian.
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